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Eugène Borel
Eugene Borel

Eugene Borel (Neuchâtel, 17. Juni1835 - Bern, 14. Juni1892) war ein schweizerisch Jurist und Politiker.

Frühe Karriere

Borel wurde an der humanistischen Erziehung erzogen Gymnasium und studiert Rechte im München und Heidelberg. Er arbeitete dann als Anwalt in seiner Heimatstadt Neuenburg. In jungen Jahren trat er in die Politik ein. 1857 wurde er in die Gemeinderat von Neuchâtel und wurde dort 1862 berufen Alderman. Später im Jahr 1862 wurde er in den Großen Rat der KantonNeuchâtel gewählt. 1865 wurde Borel Mitglied der member Staatskanzlei des Kantons Neuenburg.

In den Jahren seiner Mitgliedschaft im Staatsrat (1865-1872) leitete er zunächst das Militärdepartement (1865-1870) und dann das Justizministerium (1870-1872).

Borel war von 1867 bis 1868 und von 1870 bis 1871 Vorsitzender des Staatsrates.

Borel wurde 1860 im 18. Jahrhundert Übersetzer Nationalrat. 1870 wurde er Mitglied der Radikalen (Vorgänger der heutigen Liberaldemokratische Partei) in dem Kantonsrat gewählt, von denen er 1869 gewählt wurde Vorsitzende früher gewesen.

Bundesrat

Am 7. Dezember 1872 wurde der damals 37-jährige Borel Bundesrat gewählt. Am 31. Dezember 1875 trat er in den Ruhestand. Während seiner Amtszeit leitete er die Post- und Telegrafenamt. Er war maßgeblich an der Gründung des Bundes Schweizer PTT und die Gründung der Weltpostverein (Vertrag von Bern, 9. Oktober 1874).

Borel war im Jahr 1875 Vizepräsident aus der Schweiz.

Nach der Vizepräsidentschaft

Borel trat als Vizepräsident zurück, um der erste Direktor des Weltpostvereins zu werden. Diese Position hatte er bis zu seinem Tod im Jahr 1892 inne.

1889 war es im Kanton sehr unruhig Tessin und bedrohte einen Bürgerkrieg. Das Bundesrat schickte Borel als Bundeskommissar (Direktor mit Vollmacht) mit einer Armeeeinheit des Kantons ins Tessin Zürich, um die Ordnung wiederherzustellen.

Eugène Borel starb im Alter von 56 Jahren.

Siehe auch

Externe Links

Vorgänger:
Jean-Jacques Challet-Venel
Mitglied des Schweizerischen Bundesrates
1872-1875
Nachfolger:
Bernhard Hammer