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Europalia ist ein großes Kulturfestival im Belgien in dem ursprünglich ein europäisches Land ins Rampenlicht gerückt wurde. Neuere Ausgaben zeigen auch immer mehr außereuropäische Länder. Es ist ein multidisziplinäres Festival, das die Kunst und Kultur des Gastlandes in so vielen Bereichen wie möglich hervorheben möchte Ausstellungen, Konzerte, Theater- und Tanzaufführungen, Film, literarische Manifestationen, Folklore, etc. Das Festival dauert mehrere Monate, in der Regel ab Herbst. Mittelpunkt der Veranstaltung ist Brüssel und genauer gesagt es Palast der Schönen Künste, wo eine große Retrospektive organisiert wird. Aber auch an vielen anderen Orten in Belgien und manchmal darüber hinaus finden Europalia-Veranstaltungen statt.
Der Name Europalia ist eine Kombination aus Europa und Opalia, das antike römische Fest, das während der Saturnalien wurde zu Ehren der Göttin abgehalten ops, und das bedeutet "die Fülle der Ernte".[1]
Geschichte
Das Festival fand erstmals 1969 statt, als man damals alle zwei Jahre einen der Mitgliedsstaaten der Europäische Gemeinschaft vorschlagen. Später kamen weitere europäische Länder und sogar außereuropäische Länder hinzu. Der Veranstalter war ein gemeinnütziger Verein, die 1988 de Europalia Internationale Stiftung wurde. Vorsitzender dieses ist BaronJean Godeaux, Ehrengouverneur der Belgische Nationalbank.
1980 wurde beschlossen, das Ereignis mit der Feier des 150-jährigen Jubiläums der belgischen Unabhängigkeit zusammenzufallen und damit zum ersten Mal den Zweijahreszyklus aufzugeben. 1989 folgte die erste Ausgabe, die einem außereuropäischen Land gewidmet war. Die meistbesuchte Ausgabe war 1987 die österreichische Ausgabe mit 1.674.000 Besuchern. Die meisten Veranstaltungen fanden während der belgischen Ausgabe von 1980 statt. Damals war es möglich, an 1.050 verschiedenen Ausstellungen und Aufführungen teilzunehmen.
Nach Europalia Mexiko durchlief Europalia eine schwierige Zeit. Der Plan, 1996 eine Europalia zu starten Truthahn Vor allem wegen der Menschenrechtslage in diesem Land stieß die Organisation auf großen Widerstand. Am Ende wurde der Plan aufgegeben und eine kleine Europalia wurde um Architekten herum gebaut Victor Horta gehaltenen. Auch ein neuer Versuch, die Europalia Türkei 1997 zu organisieren, scheiterte. Die Veranstalter waren auch aus finanziellen Gründen gezwungen, weniger große Ausstellungen zu organisieren. 1998 wurde die Formel angepasst, um Europalia einen neuen Impuls zu geben: Europalia wurde zu einem jährlichen Festival, das einem osteuropäischen Land gewidmet ist. Die großen Besucherströme kamen jedoch nicht.
2003 wurde erstmals wieder ein Land (Italien) eingeladen. Das Festival wurde noch einmal gründlich überarbeitet und von da an wieder auf eine Biennale-Formel umgestellt, seitdem hat die Veranstaltung im Schnitt wieder rund eine Million Besucher angezogen. Die Ausgabe 2015 verzeichnete jedoch einen Rückgang auf weniger als eine halbe Million Besucher.
Editionen
- 1969:
Italien[2]
- 1971:
Die Niederlande[3]
- 1973:
Vereinigtes Königreich[4]
- 1975:
Frankreich[5]
- 1977:
Bundesrepublik Deutschland[6]
- 1980:
Belgien[7]
- 1982:
Griechenland[8]
- 1985:
Spanien[9]
- 1987:
Österreich[10]
- 1989:
Japan ich[11]
- 1991:
Portugal[12]
- 1993:
Mexiko[13]
- 1996:
Horta[14]
- 1998:
Tschechien[15]
- 1999:
Ungarn[16]
- 2000:
Brüssel[17]
- 2001:
Polen[18]
- 2002:
Bulgarien[19]
Seit der Generalüberholung des Festivals 2003:
| Auflage | Zeitspanne | Gastland | Besucher | Veranstaltungen | Referenz |
|---|---|---|---|---|---|
| 19 | 2003 | 1.078.000 | 415 | [20] | |
| 20 | 2005 | 1.109.000 | 434 | [21] | |
| 21 | 2007 | 622.000 | 266 | [22] | |
| 22 | 2009 | 1.101.000 | 567 | [23] | |
| 23 | 2011 | 973.000 | 578 | [24] | |
| 24 | 2013 | 873.000 | 509 | [25] | |
| 25 | 2015 | 472.517 | 248 | [26] | |
| 26 | 2017 | 570.000 | 262 | [27] | |
| 27 | 2019 | 200 | [28] | ||
| 28 | 2022 | [29] |
Organisation
Jedes Festival wird in Zusammenarbeit mit dem Gastgeberland realisiert und die Kosten werden zwischen Europalia und dem Gastgeberland geteilt. Europalia erhält Zuschüsse von den belgischen föderalen und regionalen Institutionen sowie von privaten Sponsoren. Bis 1993 erhielt das Festival auch die Unterstützung der Europäische Gemeinschaft, die unter anderem mit einem Europalia-Literaturpreis ausgezeichnet wurde.
Literaturpreis
Gewinner des Europalia-Literaturpreises[30]:
- 1977: Peter Huchel (Bundesrepublik Deutschland)
- 1980: Suzanne Lilar und Ward Ruyslinck (Belgien)
- 1982: Antonis Samarakis (Griechenland)
- 1985: Juan Goytisolo (Spanien)
- 1987: Ilse Aichinger (Österreich)
- 1989: Kenzaburo Oe (Japan)
- 1991: Vergilio Ferreira (Portugal)
Externe Links
- (NL) (fr) (und) Europalia | Internationales Kunstfestival: offizielle Festival-Website
- _影音娱乐_新浪网 : Chinesische Version des Festivalprogramms (2009).
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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