WikiDer > Eva Renzi
Eva Renzi | ||||
![]() | ||||
Grab von Eva Renzi | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geburtsname | Evelyn Hildegard Renziehausen | |||
| Geboren | Berlin, 3. November 1944 | |||
| Verstorben | Berlin, 16. August 2005 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Beruf | Darstellerin | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| ||||
Eva Renzi, geboren als Evelyn Hildegard Renziehausen (Berlin, 3. November1944 - Dort, 16. August2005), war ein Deutsche Darstellerin.[1]
Biografie
Nach ihrem Lebensunterhalt als Model, Hostess und Operatorin belegte Renzi Schauspielunterricht und spielte ihre ersten Rollen im Theater. Später trat sie in zahlreichen Filmen in Deutschland auf, Schweiz, Frankreich und der Vereinigte Staaten.
Regisseur Will Tremper entdeckte sie für den Spielfilm und gab ihr die Hauptrolle in Mädchen spielen[2] 1965, machte sie als neues Glamour-Girl Deutschlands bekannt und wurde als Mix aus . gefeiert Ingrid Bergmann und Julie Christie. Das James Bond-Produzent Harry Saltzman bemerkte sie auch und so spielte sie 1966 in dem Film mit Beerdigung in Berlin[3] von goldener Finger-Direktor Kerl Hamilton auf der Seite von Michael Caine. Im folgenden Jahr wurde sie Der rosa Dschungel[4] im Hollywood zusammen mit James Garner. Es folgten Rollen in Geschmack der Aufregung[5] (1971), Das Messer[6] (1971), in der amerikanischen Fernsehserie Primus - Gefahr unter Wasser und in Tatort: Kressin und der Tote Mann im Fleet[7] und bei Rainer Erlers Das Blaue Palais[8] (1976). Sie wurde auch in mehreren gesehen Französisch und Italienisch Filme.
1970 drehte sie den Kurzfilm Professor Siebzig und Seine Undine Mit ihrem Ehemann Paul Hubschmid in der Hauptrolle ihr einziger Film als Regisseurin.
Die politisch aktive Schauspielerin sorgte in den 1970er Jahren für Aufsehen, als sie nach einigen Monaten Reise nach von negativen Erfahrungen mit der Osho-Bewegung berichtete Indien. Sie beschuldigte den Guru des Drogenmissbrauchs. Zwischen 1976 und 1986 spielte sie nur eine Rolle in dem Film in Deutschland role Manuel/Jäger des Herzens[9] (1982), Regie Peter Obrist und nur zwei weitere, nämlich in der französischen Serie Papa Poole (1980-1982) und in La Fille Prodigue[10], ein Film von Jacques Doillon mit Michel Piccolic und Jane Birkin.
Sie machte erneut Schlagzeilen, nachdem sie angeblich Schirmherrin des Bundespräsidenten geworden war Karl Carstens eine alte Nazi als Ensemblemitglied bei den Bad Hersfelder Festspielen 1983. Danach wurde sie entlassen. Das Stufenschiedsgericht am Arbeitsgericht Frankfurt hat die Kündigung jedoch später wieder aufgehoben, weil die Aussage als unbewiesen anzusehen war.
In den späten 1980er Jahren wurde die Fernsehserie Waldhaus[11] (1987) und Das Erbe der Guldenburgs[12] eine Art Comeback im deutschen Fernsehen. Ein Gastauftritt in Balkon[13] Ihr letzter Fernsehauftritt war 1995. Jahre später kehrte sie erfolgreich ans Theater zurück.
Privatleben und Tod
Die gebürtige Berlinerin war von 1967 bis 1980 mit dem Schweizer Schauspieler Paul Hubschmid verheiratet, mit dem sie mehrmals spielte. Die beiden bildeten Ende der 1960er Jahre das Traumpaar im deutschsprachigen Film: Renzi ist die Mutter der Schauspielerin Anouschka Renzic. Eva Renzi starb im August 2005 im Alter von 60 Jahren an den Folgen von Lungenkrebs. Ihr Grab befindet sich im Luisenfriedhof III der evangelischen Gemeinde Luisenkirchen in Berlin Westend.
Filmografie
- 1965: Doktor Murkes gesampelte Nachrufe (Fernsehfilm)
- 1966: Mädchen spielen
- 1966: Finale in Berlin(Beerdigung in Berlin)
- 1967: Die Zeit der Kirschen ist vorbei(Le Grand Dadais)
- 1967: Negresco****
- 1968: Die Schurken von Bolivar(Der rosa Dschungel)
- 1969: Eine Frau sucht Liebe
- 1970: Das Geheimnis der schwarzen Handschuhe(L'uccello dalle piume di cristallo)
- 1970: Spezialkommando Wildgänse(Appuntamento col dissonore)
- 1970: Beiß mich, Liebling
- 1970: Das Grauen kam aus dem Nebel(La morte risale a ieri sera)
- 1970: Geschmack der Aufregung
- 1971: Tatort: Kressin und der Tote Mann im Fleet
- 1971: Das Messer (dreifacher Teiler)
- 1971–1972: Gefahr unter Wasser (Fernsehserie, 26 Folgen)
- 1974: Die Bewerbung (kurzer Film)
- 1975: Das ohnmächtige Pferd (Fernsehfilm)
- 1976: Das Blaue Palais (Teiler)
- 1980: Grenzfälle
- 1980: Papa Poole (Fernsehserie, sechs Folgen)
- 1981: La Fille Prodigue
- 1986: Manuel
- 1987: Waldhaus (Fernsehserie, eine Folge)
- 1989–1990: Das Erbe der Guldenburgs (Fernsehserie, fünf Folgen)
- 1993: Sylter Geschichten (Fernsehserie, eine Folge)
- 1994: Der gezielte Reporter (Fernsehserie, eine Folge)
- 1995: Balkon (Fernsehserie, eine Folge)
- 1997: Bruit d'amour et de guerre (kurzer Film)
- 2004: Trilogie von Liebe und Armut (kurzer Film)
Hörspiele
- 1993: David Zane Mairowitz: Planet von Ashe – Regie: Ulrike Brinkmann (Hörspiel – SR)
Literatur
- Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (Hrsg.): Deutsches Bühnen-Jahrbuch 2007. Verlag Bühnenschriften-Vertriebs-Gesellschaft, Hamburg 2007, S. 866 ISSN0070-4431
Externer Link
- (und)
Eva Renzi in dem Internet-Filmdatenbank - Eva Renzi Grab am Ev. Luisenfriedhof III in Berlin
