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F. Starik
F. Starik
F. Starik
Allgemeine Information
Vollständiger NameFrank von der Mohlen
Pseudonym(e)F. Starik
Geboren1. Juli1958
GeburtsortApeldoorn
Verstorben16. März2018
Ort des TodesAmsterdam
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
BerufDichter, Sänger, Fotograf, bildender Künstler
Arbeit
aktive Jahre1974–2018
GenrePoesie
HerausgeberNeu-Amsterdam, usw.
dbnl-Profil
Portal  Portalsymbol  Literatur
Der winkende Radfahrer (September 2019)

F. Starik, Pseudonym von Frank von der Mohlen (Apeldoorn, 1. Juli1958Amsterdam, 16. März2018), war Holländer Dichter und prosaistisch, ebenso gut wie Fotograf, Sänger, Darsteller und bildender Künstler.[1][2]

Biografie

F. Starik hat studiert Fotografie und gemischte Medien zum Rietveld-Akademie. Starik veröffentlichte seine erste Gedichtsammlung unabhängig, aber sein offizielles Debüt war falsches Feuer (1987). Als Fotograf hat er an der 1988 erschienenen umstrittenen Anthologie mitgewirkt Maximal. Nach einigen weiteren Veröffentlichungen konzentrierte sich Starik auf seine bildende Kunst, während seine Poesie in den Hintergrund trat. Im gleichen Zeitraum war er Sänger der Willem Kloos-Gruppe, dass "laute Musik zu Texten toter Dichter"[3] gespielt und auf dem Label von Staalplaat die CD Finger in den Sand veröffentlicht.

Seit 2002 veröffentlicht Starik wieder Gedichtbände, die teilweise von einer Musik-CD begleitet wurden, teilweise aber auch von einer Ausstellung. Seitdem verbindet er daher mehr Poesie und visuelle Arbeit.

2002 gründete Starik im Anschluss an das Groninger Lonely Funeral Project richtte[4] im Amsterdam das Teich des Todes op, ein Dichterkollektiv, das bei der Beerdigung von . ein passendes Gedicht zur Verfügung stellt einsam Verstorbene. Die Groninger-Initiative wurde auch von Dichtern unter anderem in Utrecht, Rotterdam, Den Haag, Nimwegen, Antwerpen und Löwen übernommen.

Durch Auftritte, solo, aber auch gemeinsam mit Musikern der Willem Kloos Group, und durch sukzessive Gedichtveröffentlichungen erlangte Starik immer mehr Bekanntheit, was auch an den schnellen Neuauflagen seiner Editionen ablesbar ist.

2009 war Starik einer der drei Preisträger, die den Amsterdamer Kunstpreis in Höhe von 35.000 Euro.

Von 2010 bis 2011 war Starik Stadtpoet von Amsterdam. Zum Abschluss seiner urbanen Poesie eine dreifach dicke Ausgabe der Amsterdamse Obdachlose Zeitung Z!, das in zwei Wochen 20.000 Exemplare verkaufte.[5]

Er starb 2018 im Alter von 59 Jahren an einem Herzstillstand.[6]

Ein Jahr nach seinem Tod, im Jahr 2019, seine Frau, die Autorin Gärtnerin, posthum sein letztes Werk: Bereit

Winkender Radfahrer

Ein Dutzend Selbstporträts (ursprünglich 16) von ihm befinden sich im Stadtteil Amsterdam Spaarndammerbuurt begleitend zu einer Fahrradroute durch den Bezirk zu sehen. Er steht wie Der winkende Radfahrer abgebildet auf ovalen Keramikfliesen, zum Beispiel auf dem Von Noordtkade.

Literaturverzeichnis

  • Motte oder der Niederschlag des Zweifels. Gedichte. Eigenverlag, 1974.
  • falsches Feuer. Gedichte. Haarlem, Im Knipscheer, 1987.
  • Maximal. Werke von 11 niederländischen und flämischen Dichtern. Gewählt und initiiert von Arthur Lavac. Mit Fotos von Frank Starik. Haarlem, Im Knipscheer, 1988.
  • Mein Leben als Museum. Brief roman. Haarlem, Im Knipscheer, 1993.
  • Neuer Flügel. Gedichte. Diese Sammlung steht im Einklang mit dem Roman Mein Leben als Museum. Amsterdam, Fußnote, 1995.
  • Einfache Sohle. (inkl. CD) Gedichte. Haarlem, In de Knipscheer, 2002. Auch Ausstellung.
  • Der große Urlaub. (inkl. CD). Gedichte. Haarlem, In de Knipscheer, 2003. Auch Ausstellung.
  • Rote Flamme. Gedichte. Amsterdam, Vassallucci, 2004.
  • Der verschwindende Künstlerkunst. Gedichte. Veröffentlicht mit Rote Flamme. Amsterdam, Vassallucci, 2004.
  • Die einsame Beerdigung. Wie Dichter einsame Tote auf ihrer letzten Reise begleiten. (inkl. CD). Amsterdam, Neu-Amsterdam, 2005.
  • Songlaut. Gedichte. Amsterdam, Neu-Amsterdam, 2007.
  • Der Gastspieler. Roman. Amsterdam, Neu-Amsterdam, 2009.
  • Victoria. Gedichte. Amsterdam, Neu-Amsterdam, 2010.
  • Ein Stich tief. Skizzen verlorener Leben Live. Texte und Gedichte über einsame Beerdigungen, zusammengestellt von F. Starik, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Autoren. Amsterdam, Neu-Amsterdam, 2011.
  • Durch. Gedichte. Amsterdam, Neu-Amsterdam, 2013.
  • mach Mama. Roman, New Amsterdam, 2013.
  • Zustand. Gedichte, New Amsterdam, 2015.
  • Bereit. Roman, Neu-Amsterdam, 2019.

Externer Link

Siehe die Kategorie Frank Starik von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.
Vorgänger:
Mustafa Stitou
Stadtpoet von Amsterdam
19. Mai 2010 - 31. Dezember 2011
Nachfolger:
Menno Wigman