WikiDer > Faksimile

EIN Faksimile [faksi:mi:le] ist ein Replik von a Handschrift oder alter Druck. Der Begriff kommt aus dem Lateinischen Faksimile und bedeutet wörtlich "ähnlich machen".
Bereits während der Mittelalter manchmal versuchten die Leute, ein Faksimile einer Charta zu machen. So eine lebensechte Nachahmung von a Charta heißt a Figur kopieren. Formal ist es dann a Fälschung, weil das Dokument vorgibt, etwas zu sein, das es nicht ist.
Im modernen Sinne zielt ein Faksimile darauf ab, ein wertvolles oder fragiles Manuskript der Forschung zugänglich zu machen und das Original vor den Folgen einer Konsultation oder Ausstellung zu schützen. obwohl Pergament überdauert die Zeit gut, eine Handschrift kann irgendwann darunter leiden Tintenkorrosion und Feuchtigkeit. Die Dose auch Buchbindung sind zu anfällig, um eine Konsultation zuzulassen. Die Illustrationen in Manuskripten reagieren besonders empfindlich auf atmosphärische Bedingungen. Miniaturansichten waren auch schon in jungen Jahren ein beliebtes Ziel für Diebe. Manche Handschriften sind so einzigartig, dass sie nur sehr selten angefasst werden können. Bildet oft a Wiederherstellung bei der das Manuskript aus dem Einband genommen wird, der Anlass und die beste Gelegenheit für die Anfertigung eines Faksimile. In neueren Drucksachen wird die Zerbrechlichkeit der Papier- nach 1860 der Grund dazu. Dieses Papier wird in absehbarer Zeit bröckeln. Oft Ausgaben aus dem späten neunzehntes Jahrhundert und der zwanzigstes Jahrhundert schlechter gestellt als ältere Drucke und Manuskripte.
Wenn es Urheberrechte © des Originalwerks abgelaufen ist, bleibt es so: Das Faksimile ist nicht urheberrechtlich geschützt, auch wenn die Herausgeber des Faksimile sagt, dass es urheberrechtlich geschützt ist. Eine diesbezügliche Entscheidung wurde nach niederländischem Recht im Urteil Van Dale/Romme.
Technische Aspekte
Ein Faksimile wird jetzt auf nachhaltigem gedruckt säurefreies Papier. Um dem Original möglichst nahe zu kommen, werden die Seiten eines Faksimile in der Regel nicht von einem weißen Rand umgeben. Mit einem weißen Rand wären die Seiten des oft sehr teuren Faksimile selbst eigentlich widerstandsfähiger. Weltweit gibt es relativ wenige spezialisierte Verlage für Faksimiles für alte Handschriften. Eine größere Zahl von Verlagen stellt Faksimiles früherer Ausgaben zur Verfügung.
Es lassen sich zahlreiche Beispiele für Faksimiles sowie Gründe für deren Herstellung anführen:
- eine Handschrift ist das ganz einzigartige Zeugnis eines Textes, zum Beispiel die Gotische Bibel von Wulfila, das Codex Argenteus zu uppsala
- eine handschrift ist a Autogramm, durch eine Schriftsteller selbst geschrieben
- ein handschriftliches oder gedrucktes Buch ist in Bezug auf Layout, Schrift und Alter etwas ganz Besonderes
- eine Handschrift enthält einzigartige Bilder oder Miniaturansichten im Stil, zum Beispiel die Utrechter Psalter (Utrecht University Library, Hs. 32) aus dem 9. Jahrhundert
Es gibt auch Faksimile-Ausgaben anderer berühmter mittelalterlicher Bilderhandschriften, wie zum Beispiel: Les Très Riches Heures du duc de Berry, es Buch von Kells, es Manesianisches Liedermanuskript und der Cantigas de Santa Maria vom König Alfonso el Sabio. Es gibt auch Faksimiles von Werken von Autoren aus der jüngeren Vergangenheit.
Siehe auch
Externe Links
- Manesianisches Liedermanuskript - Heidelberg, Universitätsbibliothek, ms. Code. Kumpel. Keim. 848