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Faliezustersklooster
Kloster der Schwestern von Falie und Pater Vincktoren
Das bekannte Stadtbild mit Stadtmauer, Faliezustersklooster und Minderbroederskerk um 1930

Es Kloster der Schwestern von Falie (ebenfalls Kloster oder Kloster Feilzusters, Heilige Katharina Bongart oder Heilige Katharina) ist ein ehemaliger Kloster zu Maastricht, befindet sich am Rande des Jekerkwartier. Das ehemalige Klostergebäude befindet sich an der Begijnenstraat mit der offiziellen Adresse Faliezusterspark 1-5 und ist klassifiziert als Nationaldenkmal Nummer 26964.

Geschichte

Ab dem 13. Jahrhundert lebte in dieser Gegend zwischen den Witzbold und die Stadtmauer, beginen. Es ist nicht bekannt, ob die Falie-Schwestern von diesen Beginen abstammen. Um 1470 genehmigten der Bischof von Lüttich und der Stadtrat die Ansiedlung von Schwestern, die in der Krankenpflege tätig waren. Die Schwestern von Saint Catherine Valley durften es jedoch nicht Regel des Lebens weil man befürchtete, dass sie es irgendwann tun würden nachdenklich und hätte keinen praktischen Nutzen für die Stadt. Die Schwestern trugen den Spitznamen falie schwestern durch ihr Kleid mit einem auffälligen Schleier (falie).

Die Schwestern übernahmen 1674 die Herrschaft der Regel dritte Ordnung von Francis Auf. Sie wurden teilweise nachdenklich und beschäftigten sich auch mit dem Waschen, Flicken und Besticken von Kirchenkleidung, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ihre andere Aufgabe, die Pflege von Pestkranken und sinnlosen Frauen, wurde von der graue Schwestern.

Nach einem großen Brand wurde das Kloster 1647-52 in . wieder aufgebaut Maasland-Renaissance-Stil. Etwa zur gleichen Zeit wurde auch eine neue Klosterkapelle gebaut. 1796 wurde das Kloster im Auftrag der Franzosen aufgelöst. Damals lebten dort nur sieben Personen: die Priorin, fünf Schwestern und eine Novizin. Der Klosterflügel wurde 1814 zur Kaserne einer Ingenieurkompanie. Später gab es Häuser für Polizisten. Die Kapelle wurde um 1865 abgerissen.[1]

Erbe

Das Faliezustersklooster ist Teil eines der bekanntesten Stadtbilder von Maastricht. Zusammen mit dem Alte Minderbrüder, das Pater Vincktoren und Teile der erste und zweite mittelalterliche Stadtmauer, bildet es ein malerisches Ganzes, umgeben von den Stadtpark Maastricht mit dem Fluss Witzbold zwischen den Gebäuden schlängeln.

Die Fassade des Faliezusterskloosters besteht aus Backstein auf einem Sockel aus Freistein. Typisch für die Maasland-Renaissance-Stil ist der Dachleisten mit Konsolen. Die Fenster- und Türrahmen sowie die Mittelsäulen der Fenster sind im Erdgeschoss und im ersten Stock des Mergel. Die diagonal geteilten Fensterläden sind rot-weiß gestrichen und verleihen dem Gebäude zusätzlichen Charme. Die Ostfassade ist a Stufengiebel und die Westfassade besteht aus Handwerkskunst.[2]

In der zweiten mittelalterlichen Stadtmauer ist a Grabstein einer ehemaligen Mutter Oberin des Klosters der Falie-Schwestern. Der Grabstein misst 150 x 90 cm und stammt aus der abgerissenen Kapelle. Die Inschrift lautet: "D.O.M. Begrabenes Licht hier Sr Maria Francxen Mutter deses couvents starf den 4 Jana anno 1714".[3]

Siehe auch

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