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Ferdinand Sassen | ||||
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| Persönliche Informationen | ||||
| Vollständiger Name | Ferdinand Leon Rudolphe Sassen | |||
| Geburtsdatum | 13. August1894 | |||
| Sterbedatum | 16. September1971 | |||
| Ort des Todes | Lugano | |||
| Staatsangehörigkeit | ||||
| Wissenschaftliche Arbeit | ||||
| Disziplin | Theologie, Philosophie | |||
| Bekannt aus | Geschichte der Philosophie in den Niederlanden | |||
| Institute | Katholische Universität Nijmegen; Universität Leiden. | |||
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Ferdinand Leon Rudolphe (Ferd.) Sassen (13. August1894 - Lugano, 16. September1971) war ein NiederländischPriester, Philosoph und Professor Philosophie an der Katholische Universität Nijmegen und der Universität Leiden. Er ist vor allem für seine Arbeiten zur Geschichte der Philosophie in den Niederlanden bekannt.[1]
Biografie
Jugend und Bildung
Ferdinand Sassen wurde geboren in Nimwegen im Jahr 1894 und stammte aus einer Familie, die mehrere Wissenschaftler, Politiker und Verwaltungsbeamte hervorbrachte.[2] Sein Vater war Bauingenieur Bei der Gesellschaft für den Betrieb von Staatsbahnen. Er besuchte die Grundschule in Breda und das Canisius College in Nijmegen.
Ab 1912 studierte er Philosophie in Freiburg, Schweiz, wo er 1915 mit einer Arbeit über die Erkenntnistheorie von Plotin, De theoria cognitionis Plotini cetero ejus systemati comparata.[3] Dann hat er studiert Theologie am Bischöflichen Seminar in Roermond. 1919 wurde er a Priester gewidmet.[4]
Weitere Karriere
Er war Lehrer in Rolduc von 1919 bis 1931. Von 1929 bis 1945 war er Professor Philosophie in Nijmegen und von 1946 bis 1964 in Leiden. 1936 wurde er Mitglied der Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften. Nach 1940 konzentrierte er sich weiterhin auf die Geschichte der Philosophie und der Philosophieausbildung in den Niederlanden.
Als Priester der Diözese Roermond war er sein ganzes Leben lang damit stark? Diözese und mit der Provinz Limburg fühlten sich vereint und stets ihren gemeinsamen Interessen verpflichtet: zum Beispiel für die staatliche Anerkennung der Neugründungen Hochschule für Theologie und Seelsorge zu Heerlen und bei den Vorbereitungen zur Gründung einer Universität Maastricht.[4]
Sassen hatte die Ehrendoktorwürde der Universität Lavalund war Mitglied der Königlich Niederländischen Akademie der Künste und Wissenschaften (KNAW). Er wurde als Ritter im Orden des Niederländischen Löwen und als Kommandant des Ordens von Oranien-Nassau ausgezeichnet.[5]
Sassen hat viel veröffentlicht,[6] unter anderem über die Erkenntnistheorie der Antike, Rechts- und Bildungsphilosophie und insbesondere über die Geschichte der Philosophie in den Niederlanden.
Publikationen (Auswahl)
- 1916. De theoria cognitionis Plotini cetero ejus systemati comparata
- 1921. Die Gioacchino-Frage der Divina Commedia
- 1928. Geschichte der Philosophie der Griechen und Römer
- 1928. Geschichte der patristischen und mittelalterlichen Philosophie
- 1931. Mittelalterliche Philosophie in den Niederlanden
- 1933. Geschichte der neueren Philosophie bis Kant
- 1934. Geschichte der Philosophie des 19. Jahrhunderts
- 1934. Thomas von Aquin (Helden des Geistes IX)
- 1934. Wahrheit und Gewissheit
- 1934. Regierungsgewalt und Revolution
- 1934. Nationalismus und Katholizismus (Lesen für N.S.V. Carolus Magnus)
- 1936. Das Recht auf Revolte
- 1937. Die Frage nach dem Sein in den ersten Jahrhunderten der Scholastik (Hinweise KNAW)
- 1938. Philosophie unserer Zeit
- 1941. Philosophisches Leben in den Niederlanden im 20. Jahrhundert
- 1942. In Erinnerung Msgr. Professor Doktor. DR. J.H.E.J. Hoogveld. Im: Zeitschrift für Philosophie 4 (3/4), p. 651–655.
- 1959. Geschichte der Philosophie in den Niederlanden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts
- Publikationen über Sassen
- P.H. van laer (1971), 'Sassen, Ferdinand Leon Rudolphe (1894-1971)', im Biographisches Wörterbuch der Niederlande 1, Den Haag, 1979. Online unter ressourcen.huygens.knaw.nl, 12-11-2013.
- AGM van Melsen, "Lebensgeschichte F.L.R. Sassen, im: Jahrbuch, 1971, Amsterdam, S. 107-112
- C.E.M. Struyker Boudier (1997). Ein Mann mit Verstand. Kapitel zu Leben und Werk von Ferdinand Sassen. Valkhof-Presse. ISBN 90-5625-016-7
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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