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Theorie des Wissens oder Erkenntnistheorie (Altgriechisch: , epistma: Wissen und , Logos: Leder), auch genannt Erkenntnistheorie, Erkenntnistheorie, Erkenntnistheorie oder Kriterien[1] genannt, ist der Zweig der Philosophie die Art, Herkunft, Bedingungen und Umfang der Wissen und das Wissen erforschen. Das Feld ist besonders prominent innerhalb der analytische Philosophie das verbindet mit Erkenntnissen aus der Logik. Auch bei mehreren kontinentale Philosophen kommt das problem der Mensch Kenntnisse, vor allem in der Phänomenologie, aber oft in einem größeren Ganzen gerahmt. Das Philosophie der Wissenschaft untersucht die Nachhaltigkeit und Entwicklung wissenschaftlicher Theorien und bildet einen Teilbereich der Erkenntnistheorie. Die zentralen Fragen der Erkenntnistheorie sind:

  • "Was ist Wissen?"
  • "Was kann ich wissen?"
  • "Wie wird Wissen erworben?"

Darüber hinaus untersucht die Erkenntnistheorie wissensbezogene Konzepte wenn Überzeugung, Rechtfertigung, Wahrheit und Überwachung. Oft wird ein Kriterium gesucht, entweder im Menschen selbst oder irgendwo in der Außenwelt, um als Grundlage für sicheres, zuverlässiges Wissen zu dienen. Die Erkenntnistheorie beschäftigt sich auch mit der Gettier-Problem entweder das Problem des 'scheinbaren Wissens', und mit dem philosophische Skepsis, die philosophische Bewegung, die glaubt, dass die Welt unerkennbar ist.

Geschichte

Antike Griechen

Die Erkenntnistheorie ist fast so alt wie die Philosophie selbst. Das griechisch Philosophie beginnt mit dem with NaturphilosophenThales von Milet und Anaximander. Anders als die Mythos sie haben sich der Natur radikal genähert naturalistisch und materialistisch Weg: alles lässt sich auf eins reduzieren Urmaterie, zum Beispiel Wasser, Luft oder „das Unbestimmte“ (apeiron). Eine Reflexion über die Grundlagen des "Wissens" des Kosmos ist in ihnen jedoch noch nicht erkennbar.

Die ersten Anreize dafür finden Sie unter Xenophanes, der die traditionelle Religion stark kritisierte, aber auch die Ionische Naturphilosophen. Er kritisiert es anthropomorph (menschlich-fehlbaren) Charakter der griechischen Götter und besagt, dass über die Götter nichts mit Sicherheit zu wissen ist. Aus diesem Grund ist Xenophanes als erster bekannt agnostisch und Skeptiker.[2] Allerdings nur mit Heraklit es gibt erstmals eine vollwertige Erkenntnistheorie. Heraklit bezieht sich auch immer auf ein Urelement, nämlich das Feuer, als Grundlage des Kosmos. Allerdings soll das Feuer laut Heraklit nicht so sehr sein wie die Grundbaustein, aber falls Organisationsprinzip des Kosmos verstanden: der ewige Kampf und zugleich die Einheit der Gegensätze ordnet den Kosmos. Xenophanes wendet die Idee des Feuers als Ordnungsprinzip auch auf den Menschen an: Der Mensch kann sich Wissen aneignen, weil die menschliche Seele auch ein Feuriges hat Substanz und Ähnliches (der Mensch) kann Ähnliches (den Kosmos) verstehen. Verwandte Ideen finden Sie unter Anaxagoras und Empedokles.

Das Sophisten waren die ersten griechischen Philosophen, die die Natur des menschlichen Wissens in Frage stellten. Sophisten waren Wanderlehrer, wie teachers Protagoras und Gorgias, die durch ihren Kontakt mit unterschiedlichen Kulturen Wissen als etwas wahrnehmen relativ sah. Gewisse Erkenntnisse waren eigentlich nicht möglich: Alles ist subjektiv, alles ist relativ. Es hängt von Person zu Person ab, ob etwas heiß oder kalt ist und so weiter. Antike Philosophen wie Sokrates, Plato und Aristoteles antwortete darauf: für sie gab es zwar ein solides Fundament, aber das mussten die Philosophen erst noch finden.[3]

Plato
Nach Platon liegt das Wissen im innovativ, auf dem neuesten Stand von Wahrheit und Vertrauen.

Dem Beispiel der Sophisten und Relativisten folgend, fragt sich Platon, ob Wissen überhaupt möglich ist. Die von Platon entwickelte Erkenntnistheorie ist untrennbar mit seiner Ethik verbunden, denn er meint, um gerecht zu sein, müsse man beispielsweise wissen, was "Gerechtigkeit" ist. Um Kenntnisse über solche Konzepte gründen zu können, führt Platon seine Ideentheorie, in dem er feststellt, dass unsere Seele vor der Geburt in der Ideenwelt war und dort eine vollkommene Kenntnis der Ideen erlangte. Als wir geboren wurden, haben wir dieses Wissen jedoch wieder vergessen. Es geht jetzt darum, durch die dialektisch und sokratische Methode dieses Wissen, das irgendwo tief im Menschen steckt, zurückzubringen. Die Fähigkeit, die notwendigen und universellen Prinzipien zu erkennen, ist nach Platon in jedem Menschen vorhanden, aber man muss sich wieder daran erinnern (Anamnese). Nach Platon beruht das Wissen nicht auf irdischer Erfahrung im Nachhinein (A posteriori), aber alles Wissen geht der irdischen Erfahrung voraus (a priori).[4]

Im Dialog Theaetetus Platon führt eine andere Definition von Wissen ein, nämlich Wissen als „berechtigten wahren Glauben“. Diese Definition von Wissen ist bis heute ein viel diskutierter Wissensbegriff in der Erkenntnistheorie und der analytischen Philosophie.

Aristoteles

Aristoteles verwendet eine völlig andere Auffassung von Wissen als Platon, aber Aristoteles argumentiert auch, dass Wissen tatsächlich möglich ist. Der Begriff der "Gerechtigkeit" und das Wissen um seine Bedeutung erlangt der Mensch nach Aristoteles durch Abstraktionsprozess aus konkret erlebten Situationen. Wissen sollte daher nicht in einer anderen Welt gesucht werden (Transzendenz), sondern in dieser Welt selbst sitzend (Immanenz).[5] Für ihn kommt Wissen aus der Wahrnehmung, und Aristoteles kann daher als erster angesehen werden Empiriker. Er schrieb systematische Abhandlungen, basierend auf Beobachtungen (Empirismus), über die Biologie und der Physik.

Im ersten Kapitel seines Metaphysik (A1-2) Aristoteles argumentiert, dass der Mensch von Natur aus nach Wissen strebt, was sich aus der Freude ergibt, aus der er zieht Sensorische Wahrnehmung (Aisthese). Erinnerung entsteht aus der Wahrnehmung (mnêmê), eine Art inneres Nachbild, das durch das Gedächtnis abgerufen werden kann. Viele Wahrnehmungen und die Erinnerung daran führen zu Erfahrungen (empeiria). Geschick oder "Kunst" (Technik) ergibt sich aus vielen wiederholten Erfahrungen mit ähnlichen Situationen; ein Beispiel, das Aristoteles herausarbeitet, ist die Medizin. Technik ist seiner Meinung nach immer praktisch oder produktiv. Viele Handwerker machen ihre Arbeit, ohne genau zu wissen, was sie tun, routinemäßig, aber die Meister wissen, was sie tun und können ihr Know-how daher weitergeben. Wissenschaftliches Wissen (epistemme) ist nicht produktiv, aber immer theoretisch: epistemme ist Wissen um des Wissens willen und nie auf praktischen Gebrauch oder Genuss ausgerichtet. Aristoteles definiert Wissen nicht, sondern reduziert es auf die Eigenschaft von „Neugier oder Neugier“.

Klassische Skepsis

Nach Aristoteles war das nächste neue Element in der Erkenntnistheorie die Entstehung der Skepsis. Innerhalb dieser klassischen griechischen Skepsis sind zwei Formen zu unterscheiden. Akademische oder dogmatische Skepsis entstand innerhalb der Akademie, die Schule von Platon, von denen Arkesilaos kann als erster Skeptiker angesehen werden. Diese Skeptiker argumentierten, dass nichts mit Sicherheit bekannt sei und versuchten daher, die Thesen der anderen Schulen zu widerlegen.[6] Sie wurden stark von Platons früheren Dialogen inspiriert, die immer in einem Aporien endete, um den Leser zum Nachdenken zu bringen.

Die zweite Variante der Skepsis, die Pyrrhonismus (benannt nach Pyrrho von Elis) verteidigte eine weitere skeptische Position. Die Arbeit von Sextus Empiricus Darin werden die Grundprinzipien des Pyrrhonismus erläutert. Pyrrhonisten argumentieren, dass man Thesen weder bestätigen noch leugnen kann und daher davon absehen muss, Wissen zu beanspruchen. Nach der pyrrhonistischen Lehre gibt es für jede Aussage die gleichen Beweise dafür und dagegen. Die Unruhe, die damit einhergeht nicht wissend kann letztlich durch Aufhebung des Urteils überwunden werden.[6]

Atomismus

Auch der Atomismus von Leukipp und demokrit enthält eine ausgefeilte Erkenntnistheorie, später weiterentwickelt von Genießer. Der Atomismus lehrt, dass alles aus ewigen und unveränderlichen Atomen besteht, die sich nur in Form und Größe unterscheiden. Die Objekte, die wir sehen, sind nur Gruppen von Atomen, die versehentlich zusammengeklebt wurden. Dies warf jedoch die Frage auf, wie wir Dinge noch wissen können, insbesondere Dinge wie Farben und Düfte, die nach griechischem Atomismus keine Material hatte Basen (waren keine Atome).

Demokrit antwortet, dass alle Gegenstände immer eine Art Figurinen sind (eidola), die noch die Struktur der Atome enthalten. Unsere Wahrnehmung und in weiterer Folge unser Wissen über die Objekte wird durch unsere Sinne verursacht, die diese Bilder aufnehmen. Wir sehen die Atome also nicht direkt, sondern indirekt durch diese Bilder. Atome selbst sind nicht bitter, süß oder rot, aber dieser Effekt wird durch unsere Sinne erzeugt. Auf diese Weise unterscheidet Demokrit als erster zwischen primäre und sekundäre Eigenschaften. Neben diesen Figuren schafft Demokrit auch Raum für den Geist als Sitz des Wissens. Schließlich können wir aufgrund unserer Wahrnehmung nichts unendlich Kleines wie ein Atom erkennen; dies kann nur durch den Intellekt geschehen, obwohl auch die Empirie dabei eine Rolle spielt.[7][8]

Epikur baut auf diesen Ansichten auf.[9] sein Epikureismus, die ebenfalls auf Atomen basiert, begibt sich Epikur auf die Suche nach unbestrittenen Ausgangspunkten. Diese bestimmten Grundlagen hat er in der Wahrnehmung gefunden: Die Dinge, die wir sehen, übermitteln uns ihre reale Struktur, was daran zu erkennen ist, dass wir sie oft richtig beurteilen. Wie Demokrit erklärt er die Wahrnehmung durch die oben genannten Figuren und stellt fest, dass sie unbestreitbar ist: "jede Wahrnehmung ist wahr" nach Epikur; es wird durch etwas verursacht, das wirklich in der Welt existiert. Auf der Grundlage dieser Beobachtungen fällt der Mensch dann Urteile, die wiederum fragwürdig sind. Epikur argumentiert jedoch, dass wir durch erneute Beobachtung (Feedback) jederzeit überprüfen können, ob das gefällte Urteil den Anforderungen genügt Wirklichkeit Antworten. So hat er sich als wahr erwiesen Empiriker.

Es gibt auch Objekte die nicht direkt beobachtet werden kann, zumindest nicht hell genug. Dies betrifft hauptsächlich Himmelskörper wie die Sonne und kleine Gegenstände wie Atome. Epicurus räumt ein, dass sie nicht gut wahrgenommen werden können, argumentiert jedoch, dass sie indirekt getestet werden können, indem man die Konsequenzen ihrer Anwesenheit betrachtet oder indem man Analogiebeweise. Dieser Indizienbeweis kann nicht zur Bestätigung des Urteils führen, aber manchmal zu einer Widerlegung und in anderen Fällen zu dem, was er "Nicht-Widerlegung" nennt (ouk antimarturêsis): die Aussage zu diesem unklaren Objekt lautet möglich wahr (nicht ausgeschlossen).

Mittelalter

In dem Mittelalter werden durch die Entstehung der Christentum neue Elemente der Erkenntnistheorie entstanden. Die meisten, wenn nicht alle Philosophen des Mittelalters waren auch Theologen: Ihre Philosophie war untrennbar mit dem Denken über Gott verbunden. Ihre Erkenntnistheorie basierte daher hauptsächlich auf Gott und christlichen Konzepten.

So weist der Kirchenvater darauf hin Augustinus von Hippo auf der Grundlage der Erbsünde. Erkenntnis war noch möglich, aber nur durch das von Gott gegebene Licht. Augustinus beschwört viele platonisch Elemente und argumentiert damit, dass Wissen aus zeitlosen, unveränderlichen Ideen, die er in Gott im Gegensatz zu Platon setzt. Darüber hinaus ist Augustinus auch für seinen Kampf gegen die . bekannt Skepsis. Seine Aussage ist bekannt, dass "wenn ich getäuscht werde, dann existiere ich" (Si fallor, sum), mit dem er den berühmten Satz von verwendet René Descartes, Cogito ergo sum, 1200 Jahre vor Wachs. Diese Idee besagt, dass man, wenn man tatsächlich betrogen wird, trotzdem sicher sein kann, dass etwas betrogen wird.

Ab dem 13. Jahrhundert ist das Werk von Aristoteles, die lange Zeit weitgehend in Vergessenheit geraten war, trat vor allem durch Übersetzungen aus dem Lateinischen ins Lateinische wieder in den Vordergrund Arabisch erhaltenes Werk dieses griechischen Philosophen. Aufgrund der zunehmenden Popularität des Aristoteles wurde die typisch platonische Erkenntnistheorie nach und nach durch eine aristotelische verdrängt. So denkt man Thomas von Aquin stark von Aristoteles inspiriert. Wissen entsteht nach Thomas von Aquin, weil der aktive Intellekt Konzept abstrahiert von den Daten, die es Sinne gegeben ist. Dieser Abstraktionsprozess beinhaltet die Betonung der Elemente, die für diese Art von Objekten notwendig sind, aus dieser Wahrnehmung heraus wesentlich sein. Wenn man Pferd siehe, man erkennt dies als Pferd, indem man aus diesem Bild die Elemente "lebendes Wesen", "vierbeiniges Wesen" und dergleichen entfernt.

Ein breiteres Thema in der mittelalterlichen Erkenntnistheorie ist die Debatte über Universalien. In dieser Debatte geht es darum, ob allgemeine Begriffe wie "das Pferd", "Mensch" oder "Gerechtigkeit" wirklich existieren. Existieren diese Universalien unabhängig irgendwo in der Realität oder gibt es nur die Einzelfälle? Der erste Standpunkt, oft Realismus ursprünglich als Plato und seine Ideentheorie bezeichnet[10], und wurde auch von vielen Philosophen im Mittelalter verteidigt. Im späteren Mittelalter, im Werk von Wilhelm von Ockham oder Roscellinus von Compiègne wurde die Position des Nominalismus verteidigt, nämlich dass die allgemeinen Begriffe nur in unseren Köpfen sind und daher etwas Mentales sind.[10] Jemand wie Peter Abaelardus kehrt dann in die Mittelposition des zurück Konzeptualismus erarbeiten.[10]

Auch im Mittelalter gab es für viele Theologen keine Unterscheidung zwischen Theologie und Wissenschaft (Wissenschaft). Ab dem 14. Jahrhundert jedoch begannen gewisse Theologen, sich dieser vollständigen Identifizierung zu widersetzen. Jemand wie Ockham weist darauf hin, dass es eine gewisse Bedeutung hat Stolz zeugt davon, dass man Gott durch die menschliche Vernunft verstehen kann. Ockham kritisiert stark die Metaphysik, die als Brücke zwischen Philosophie und Theologie diente.[11] Die radikalste Position dabei ist die Fideismus: Glaube ist von der Vernunft völlig getrennt, und die Vernunft hat nichts darüber zu sagen. Beispiele dafür sind Tertullian, Al-Ghazali und Gregor von Rimini. Tertullians Motto ist beispielsweise bekannt: "Ich glaube, weil es absurd ist" (Credo quia absurdum). Später Philosophen wie Michel de Montaigne und Blaise Pascal ähnliche Positionen verteidigen.

Wissenschaft und Theologie wurden voneinander getrennt, weil sie eine unterschiedliche Wissensquelle haben: Wissenschaft stützt sich auf Wahrnehmung und Intellekt, während Theologie auf die göttliche Offenbarung Sorgen. Infolgedessen konzentrierte sich die Theologie ausschließlich auf die heilige Schriften und das traditionelle Überzeugungen. Die Wissenschaft hingegen sollte sich auf das Irdische konzentrieren, nicht auf das Göttliche, was zur Entstehung der moderne Wissenschaft.

Modernität

In dem Renaissance-Philosophie und der moderne Philosophie diese Trennung erfolgt. Dies hängt hauptsächlich mit der Tatsache zusammen, dass Reformation und das begleitende Religionskriege. Theologen wenn Martin Luther und Johannes Calvin zweifelte an der endgültigen Autorität des katholische Kirche. Dies warf die Frage auf, wie zwischen diesen verschiedenen Glaubensrichtungen zu urteilen sei. Hier entsteht das Problem von Skepsis und die Suche nach soliden Wissensgrundlagen, bekannt als Fundamentalismus.[12] Ein frühes Beispiel dafür war Michel de Montaigne, bekannt für sein Motto Que sais-je? (was ich weiß?).

Das deutlichste Beispiel dafür ist René Descartes die in seinen Werken Abhandlung über die Methode (1637) und Meditationen zur ersten Philosophie Philosoph (1641) erklärt eine Suche nach bestimmtem Wissen. Dabei bedient er sich einer radikalen, aber methodischer Zweifel in dem er alles Fragwürdige als unsicher ablehnt. Endlich kommt er zu seiner berühmten Gewissheit: "Ich denke, also bin ich" (Cogito ergo sum).[13] Daraus versuchte er noch immer, auf die Existenz Gottes und der Außenwelt zu schließen. Im weiteren Sinne kann Descartes in den Fluss der Rationalismus: Der Verstand (Verhältnis) ist die ultimative Quelle unseres Wissens. Allein auf der Grundlage des Denkens können wir die Wahrheit der Realität herausfinden. Andere Denker dieser Bewegung sind Gottfried Leibniz und Baruch Spinoza.

Es ist gegen den Rationalismus Empirismus. Diese Ansicht besagt, dass all unser Wissen von Sinneserlebnis (Empirismus). Vertreter dieser Bewegung sind Francis Speck, Thomas Hobbes, John Locke, George Berkeley und David Hume. Hume ist auch für seine radikal skeptische Haltung bekannt: Wir sehen nur Flecken oder Sinnesdaten. Geschäft wie Verursachung, persönliche Identität oder Gott können wir nicht wahrnehmen und können daher nicht sicher wissen. Dennoch glauben viele Menschen daran, aber nur aus Gewohnheit (Gewohnheit).

Wissenschaftliche Revolution

Wichtig für die Erkenntnistheorie war auch das Auftreten der wissenschaftliche Revolution in dem Naturwissenschaften, und die daraus resultierende moderne wissenschaftliche Methode. In der Philosophie waren die bereits erwähnten Francis Bacon und René Descartes besonders wichtig. Speck ist am besten bekannt für seine Novum Organum (1620), in dem er versucht, diese neue wissenschaftliche Methode zu beschreiben.[14] Im Gegensatz zu Aristoteles, der betonte, Abzug, argumentiert Bacon de Induktion zentral. In dem Novum Organum er versucht, die wissenschaftliche Praxis und die Durchführung von Experimenten zu erklären und zu standardisieren. Sein Sprichwort ist bekannt: "Wissen ist Macht" (scientia potentia est). Während Bacon für die empirischen Wissenschaften wichtig war, liegt die Bedeutung von Descartes vor allem in der Mathematik: zusammen mit Denkern wie Leibniz und Isaac Newton Descartes war der Gründer der mathematische Analyse. Tatsächlich markierte diese wissenschaftliche Revolution auch den Beginn der Philosophie der Wissenschaft als eigenständige Disziplin der Philosophie.

Immanuel Kant und die Rezeption (Nachwirkungen) seines Oeuvres

Der Gegensatz zwischen Rationalismus und Empirismus ist überbrückt in der Arbeit von Immanuel Kant. Er hat das Kritik besonders hervorgehoben in seinem Hauptwerk, Kritik der reinen Vernunft (1781). Kant befand sich in seiner "vorkritischen Periode" (bevor er Kritik der reinen Vernunft schrieb) ein Rationalist, aber nach dem Lesen der Arbeit von reading Hume "er erwachte aus seinem dogmatischen Schlaf". Teilweise wegen dieser "Offenbarung" kam er zu dem, was er (in metaphorisch Satz) a (Wissenstheorie)"kopernikanische Revolutionerwähnt: nicht es Gegenstand (der denkende Mensch) muss sich dem Objekte, aber die Objekte müssen sich dem Kategorien des Denkens. Erkenntnis entsteht nach Kant aus der Wahrnehmung, aber ebenso gut kann sie nicht ohne Denken auskommen. Schließlich muss die gemachte Beobachtung noch interpretiert werden: Es denken legt der Wahrnehmung seine Struktur auf. Somit nehmen wir keine Kausalität oder Einheit wahr, sondern dies sind Kategorien menschlichen Denkens, die wir der Welt zuordnen. Wie die Realität wirklich ist, wissen wir nicht und wir können nicht wissen (das Sache an sich ist ein unbekanntes). Auf diese Weise war es metaphysisch Spekulationen über die wahre Natur der Realität unmöglich.[15][16]

Kants Werk hatte großen Einfluss zur weiteren Philosophie und sicherlich auch zur Erkenntnistheorie. Philosophen konnten nicht mehr auf dieselbe "naive" Weise nach "gewissem Wissen" über die Welt suchen. Doch bald tauchten Philosophen auf, die behaupteten, ein Monopol auf die »Realitätserkenntnis an sich« zu haben. Kants Betonung der Tatsache, dass es die Kategorien des Denkens sind, die die Realität bestimmen, wie sie uns erscheint, und dass wir über die Sache selbst nichts mit Gewissheit wissen können, führte einige Philosophen zu der kritischen Frage: wenn wir an sich", warum? spricht dann Kant davon, als ob es existierte? Wie können wir wissen, dass es existiert?

Laut der Deutscher Idealismus mit Denkern wie Johann Gottlieb Fichte, Friedrich von Schelling und Georg Wilhelm Friedrich Hegel man musste den Begriff des "Dings an sich" fallen lassen oder mit der Realität identifizieren, wie sie dem Menschen erscheint. Der Mensch kann in der Tat die Realität erkennen, weil der Geist die Realität selbst „macht“: Die Realität fließt aus der Vernunft selbst.[17] In gewisser Weise ist alles "Geist". Hegel sagt in seinem Hauptwerk Phänomenologie des Geistes (1807), dass es in der Geschichte a gibt dialektisch und effizienter Prozessdurch die sich der Weltgeist allmählich seiner selbst bewusst wird, was in Hegels eigener Philosophie gipfelt.[18] Absolutes Wissen ist dann tatsächlich möglich: Realität als Ganzes ist angemessen, und dem Menschen zugänglich, da der Mensch selbst Teil dieses Weltgeistes ist.

Es Marxismus mit Denkern wie Karl Marx und Friedrich Engels stellte diese Ansicht von Hegel auf den Kopf. Tatsächlich gab es einen effizienten Prozess (Dialektik) in der Geschichte, aber dieser Prozess wurde von den Materialunterkonstruktion: von der wirtschaftlichen und sozialen Situation, in der sich die Gesellschaft befand. Dieser soziale „Unterbau“ bestimmte auch den „Überbau“: Kultur (Kunst und Denken). Dies machte jedoch die Möglichkeit eines sicheren, verlässlichen Wissens problematisch: Schließlich wurde Wissen immer von den herrschenden Autoritäten „kontaminiert“ Ideologie der sich ständig selbst wollte legitimieren. Der italienische Philosoph Antonio Gramscia arbeitete in der zwanzigstes Jahrhundert die Tatsache der sozialen ideologische Dominanz ("kulturelle Hegemonie") durch die herrschende Klasse.

Andere Philosophen, die mit diesem weitreichenden Hegelschen Idealismus nicht einverstanden waren, griffen stärker auf Kant zurück. Arthur Schopenhauer zum Beispiel, der zwar von Kant ausgeht, aber dennoch behauptet, man könne die Sache an sich wissen, wenn auch auf andere Weise. Im Die Welt als Wille und Vorstellung Schopenhauer bleibt dem Kants Dogma von der Unerkennbarkeit des 'Dings an sich' treu, der besagt, dass der Mensch es nicht durch "empirisches Bewusstsein" (durch Erfahrung) erkennt, sondern es herausfinden kann, durch das, was er "höheres Bewusstsein" nennt ". Die Sache an sich kann durch "innere Erfahrung" erkannt werden.[19] Neben der bloß empirischen Wahrnehmung der Wirklichkeit gibt es nach Schopenhauer noch eine weitere Erkenntnisquelle im Menschen: Der Mensch ist Teil des in allen Gegenständen verborgenen metaphysischen Willens und kann ihn daher auch erkennen. "Man ging in alle Richtungen hinaus, anstatt sich nach innen zu wenden, wo jedes Rätsel gelöst werden muss."[20]

Es Positivismus von Auguste Comte zieht einen anderen Aspekt von Kants Ideen auf die Spitze,metaphysisch Folge durch. Kant argumentierte, dass die Metaphysik als wissenschaftliche Disziplin dem Untergang geweiht ist und dass der Mensch ohne Erfahrung kein Wissen haben kann. Nach dem Positivismus sind nur die empirische Wissenschaft ausreichende Kenntnisse vermitteln.[21] Eine ähnliche Tendenz lässt sich bei der Wiederbelebung des "reinen" Kant in der Neukantianismus mit Leuten wie Hermann von Helmholtz und Johann Friedrich Herbert.

Zeitgenössische Philosophie

Das zeitgenössische Philosophie, deren Beginn um 1900 liegen muss, zeichnet sich durch eine noch stärkere Zersplitterung philosophischer Erkenntnisauffassungen aus. Tatsächlich ist diese Fragmentierung das Ergebnis von Kants Werk: Die großen Einschränkungen des philosophischen Projekts - vor allem weil die Metaphysik verschwinden musste - verursachten eine echte Krise der Erkenntnistheorie: Wie können Philosophen noch wahre Realität und wahres Wissen herausfinden? Hegels idealistische Lösung war eine frühe optimistische Antwort, die jedoch bald wieder aufgegeben wurde. Dennoch sollte sie auch in der zeitgenössischen Philosophie weiterhin großen Einfluss ausüben: so wurde es Britischer Idealismus der Nachfolger des Deutscher Idealismus, mit Personen wie T. H. Grün und F. H. Bradley. Darüber hinaus würde dieser Idealismus auch mehrere amerikanische Denker beeinflussen, wie zum Beispiel: Josiah Royce und John Dewey.

Pragmatismus und Hermeneutik

Frühe Lösungen, teilweise vom Idealismus beeinflusst, waren Pragmatismus und der Hermeneutik. Beide gingen vom Hegelschen Idealismus aus, ließen aber große Teile davon fallen. Es ging nicht mehr um einen Weltgeist, der durch einen völlig rationalen Vorgang zum Selbstbewußtsein gelangte, durch den sich die letzte Wahrheit offenbarte. Eigenschaften, die beibehalten wurden, waren dialektisches Denken und die von Hegel . vorgeschlagene Überbrückung von Körper und Seele.

Es Pragmatismus ist eine amerikanische Bewegung mit Denkern wie C. S. Peirce, William James und der oben erwähnte Dewey.[22] Diese Denker wurden auch stark von den Evolutionstheorie: Der Mensch wurde als einfach angesehen Tier die um ihre Existenz kämpfen musste. Pragmatismus interessiert sich daher nicht für das wahre Wesen der Realität. Sie ist hauptsächlich problemorientiert und sieht das Denken als Probleme lösen: Der Mensch ist mit einer Reihe von Problemen konfrontiert, auf die er angemessen reagieren muss. Es spielt keine Rolle, dass der Mensch „die Wirklichkeit so begreift, wie sie wirklich ist“; solange das Problem behoben ist, ist es in Ordnung. Wahrheit wird daher in Bezug auf Funktionalität definiert: Etwas ist wahr, wenn es funktioniert, wenn es in der menschlichen Gesellschaft gut funktioniert. Dieser Pragmatismus kann so interpretiert werden, dass er das klassische philosophische Projekt der Wahrheitssuche an sich aufgibt. Vor allem aus diesem Grund wurde Pragmatismus viel kritisiert.

Das Hermeneutik auf der anderen Seite spielt hauptsächlich in Europa und zieht hauptsächlich deutsche Denker an wie Wilhelm Dilthey, Hans-Georg Gadamer und Martin Heidegger. Hermeneutik beginnt eigentlich mit Friedrich Schleiermacher, die das Prinzip auf Texte anwendet. Texte müssen hermeneutisch verstanden werden: Das Wissen und die Interpretation eines Textes verändern sich während des Lesens. Das liegt am „hermeneutischen Zirkel“: Jeder Teil des Textes wirkt auf das Ganze und das Ganze wiederum auf jeden Teil. Besonders deutlich wird dies beim erneuten Lesen eines Textes: Die Teile werden nun stärker als Funktion des Ganzen interpretiert und das Ganze durch die Neuinterpretation der Teile vertieft.

Dilthey erweitert diese Daten auf alle Humanwissenschaft. Er unterscheidet verkünden ('erklären') im Naturwissenschaften, die darauf abzielen Kausalität und Analyse der gemachten Beobachtungen und verstehen ('verstehen') im Geisteswissenschaften, die darauf abzielen, ein Phänomen zu verstehen und in ein größeres Bild. Heidegger radikalisiert dies in seinem Opus magnum Signal und Zeit (1927): die gesamte menschliche Existenz ist in gewisser Weise Verstehen. Wahrheit ist hier für Heidegger "Unverborgenheit" (aletheia): die Wahrheit von etwas entsteht, weil das "Sein" dieses Sein sein lässt, wie es ist und es so gegenwärtig macht, während das Sein selbst abwesend bleibt.[23] Auch hier kann der Teil (Sein) nicht getrennt vom Ganzen (Sein) gedacht werden.

Analytische Philosophie

Diese Krise der Philosophie war auch der Ursprung der Unterscheidung zwischen den kontinentale Philosophie und der analytische Philosophie. Wie Pragmatismus und Hermeneutik versuchten beide Bewegungen, eine neue Methode zur Erkenntnis der Wirklichkeit zu entwickeln. Die analytische Tradition war eine britische Antwort auf die Britischer Idealismus: Bertrand Russell und G. E. Moore widersprach ihren Aussagen radikal.[24] Sowohl die idealistische Ausrichtung als auch die damit einhergehenden Sichtweisen auf Realität und Wahrheit waren ihrer Ansicht nach radikal falsch: Dagegen verteidigten sie eine starke Realismus und eine erneuerte Form des Korrespondenztheorie der Wahrheit.

Vor allem Russell entwickelte hierfür die analytische Methode: Die Philosophie musste mit Hilfe der Logik und Sprachphilosophie, Analyse philosophischer Begriffe und Probleme. Russell hat es verteidigt logischer Atomismus: Männergerede über die Realität kann reduziert zu einer Reihe von "atomaren Fakten". Diese atomaren Tatsachen entsprechen wiederum etwas aus der Realität. Russells Realitätsauffassung war realistisch: Realität existiert außerhalb und außerhalb des Menschen.

Wittgenstein und der Wiener Kreis

Ich sitze mit einem Philosophen im Garten; er sagt zum wiederholten Male: Ich weiß, dass das ein Baum ist', wobei er auf einen Baum in der Nähe zeigt. Ein Dritter kommt daher und hört das, und ich sage ihm: "Dieser Mensch ist nicht verrückt: Wir philosophieren nur."

Ludwig Wittgenstein[25]

der Philosoph Ludwig Wittgenstein würde diese Vision in seiner Tractatus Logico-Philosophicus (1922): Sinn und Wahrheit und damit auch Erkenntnis entstehen wie bei Russell aus einer Übereinstimmung mit der Wirklichkeit. Wittgenstein verteidigt hier die Abbildungstheorie (Bildtheorie der Bedeutung).[26] Die Welt besteht aus einer Ansammlung von Tatsachen und eine solche Tatsache ist wahr, wenn diese Tatsache einem Element der Realität entspricht. Das bedeutet auch, dass man nur sinnvoll über Dinge sprechen kann, die in der Realität vorzufinden sind. Nach Wittgenstein ist es daher nicht möglich, sinnvoll über zu sprechen Ethik und Ästhetik: nichts entspricht moralischen oder ästhetischen Aussagen. Dies bedeutet nicht, dass diese Bereiche nicht wichtig sind, im Gegenteil. Von diesen Bereichen kann man aber einfach nicht sprechen; man kann nur die wahrheit sagen Show.

Mehrere deutschsprachige Philosophen und Wissenschaftler waren von dieser Ansicht sehr beeindruckt. Dies betraf hauptsächlich Mitglieder der Wiener Kreis: ein Kreis deutschsprachiger Intellektueller, darunter Moritz Schlick und Rudolf Carnap. Sie gründeten daher ihre logischer Positivismus zu diesem Werk Wittgensteins kombiniert mit der Empirie von David Hume. Wie der Positivismus von Comte kann man Wissen nur in den empirischen Aussagen oder in mathematischen oder logischen Aussagen finden. Es ist zentral Verifikationsprinzip: über etwas kann man nur sinnvoll sprechen, wenn es empirisch verifiziert werden kann.[27] Anders als Wittgenstein lehnten sie das gesamte ethische und ästhetische Feld ab oder reduzierten es auf sehr enge Phänomene (Emotivismus).

Vanaf de jaren 60 en 70 werd deze sterke nadruk op de logica en het zoeken naar vaste fundamenten voor de kennis langzamerhand verlaten. Dit kwam voornamelijk door de opkomst van de ordinary language philosophy die de nadruk legde op het dagelijks gebruik van termen. Ook de filosoof Karl Popper leverde in zijn werk kritiek op elk project naar zekere kennis. Hij verwerpt die zoektocht, en stelt een fallibilistische positie in de plaats: men moet toegeven dat de inzichten die men heeft nooit echt zeker zijn, maar altijd weerlegd of gefalsifieerd kunnen worden. Ook door Willard Van Orman Quine, een van Carnaps leerlingen, is er kritiek op dit project geleverd, voornamelijk in zijn essay Two Dogmas of Empiricism (1951). Hierin stelt Quine dat het klassiek onderscheid tussen analytisch en synthetisch oordeel onhoudbaar is.

Een gelijkaardige reactie was er ook op het klassieke probleem van het filosofisch scepticisme. Vele hedendaagse analytische filosofen, zoals Hilary Putnam en Peter Strawson nemen dit scepticisme niet meer als een serieuze dreiging. Als ze er al over spreken dan willen ze vooral stellen dat het een zinloze en onmogelijke positie is die het overwegen niet waard is. Er zijn echter wel uitzonderingen, zoals Thomas Nagel die er nog wel sterke aandacht aan schenken.[28]

Ook heeft de voor de rest onbekende filosoof Edmund Gettier een plaats binnen de hedendaagse epistemologie bemachtigd. Grotendeels komt dit door het reeds klassiek geworden Gettier-probleem geformuleerd in zijn artikel Is Justified True Belief Knowledge? (1963). Hier stelde hij enkele voorbeelden voor die de klassieke definitie van kennis als een "ware en gerechtvaardigde overtuiging" (true justified belief) omzeilen en dus aantonen dat de definitie onvolmaakt is. Veel onderzoek in de hedendaagse epistemologie is dan ook naar mogelijke oplossingen voor dit probleem.

Recentelijk hebben ook bepaalde filosofen, in de pragmatische traditie, zoals Richard Rorty en Robert Brandom opgeroepen om meer toenadering te zoeken tot de continentale filosofie en het klassieke epistemologische programma te verlaten. Iemand als Rorty verwerpt in Philosophy and the Mirror of Nature (1980) de eeuwenoude zoektocht naar een fundament voor ware en zekere kennis als een verkeerde zoektocht.[29]

Continentale filosofie

De continentale filosofie sloeg een geheel andere richting in, met minder focus op logica en taalfilosofie. Filosofen als Franz Brentano en Edmund Husserl richtten zich op de zuivere aard van het waarnemen zelf, en zo was de fenomenologie geboren. De klassieke vraag naar de zekerheid van de relatie tussen de menselijke geest en de buitenwereld moet men "tussen haakjes zetten" (einklammern).

Fenomenologen als Husserl, Maurice Merleau-Ponty en Martin Heidegger, betogen dat de klassieke tegenstelling tussen empirisme en rationalisme een doodlopende weg is. Volgens de fenomenologen vatten beide kennistheoretische stromingen het proces van zintuiglijke waarneming te intellectualistisch en rationalistisch op. Het rationalisme betoogt dat de mens de zaken in zijn omgeving steeds rationalistisch construeert en analyseert met een zekere wiskundige precisie. Het rationalisme spreekt van waargenomen objecten aan de hand van wiskundige parameters als uitgebreidheid ('res extensa'). Het empirisme stelt dat we in de eerste plaats "vlekjes" zien, die we vervolgens via het denken rationeel reconstrueren. Volgens fenomenologen is echter noch ervaring, noch de rede de fundamentele kennisbron: we dienen de fenomenen zelf te laten spreken, de zuivere aanschouwing van hetgeen ons in het bewustzijn is gegeven.

Het postmodernisme en poststructuralisme

In La condition postmoderne: rapport sur le savoir (1979), een onderzoek naar de huidige stand van zaken in de epistemologie in opdracht van de regering van Quebec, stelt Jean-François Lyotard dat de 'grote verhalen' dood zijn en daarmee de moderniteit ten einde is. Hij luidt dan ook de postmoderniteit in: een tijd waarin er geen plaats meer is voor zulke grote verhalen en grootschalige projecten die de fundamenten van de kennis onderzoeken.

Ideeën als de "werkelijkheid op zich" of "de ultieme waarheid" worden opgegeven, ze worden gezien als totalitaire begrippen. Grote verhalen, zoals de verlichting of het marxisme laten geen plaats over voor het radicale Andere in de wereld. In de postmoderniteit is er enkel plaats voor "kleine verhalen", en fragmenten van de werkelijkheid die kunnen verschillen van perspectief. De grote inspiratiebron voor de postmoderne filosofie is de classicus (en dominees-zoon) Friedrich Nietzsche, die de dood van God proclameerde en daarmee het einde aankondigde van het klassieke, sacrale, overkoepelende christelijke verhaal van "Gods volk onderweg". Andere postmodernisten zijn Jacques Derrida en Gianni Vattimo. Vaak wordt postmodernisten relativisme verweten: waarheid lijkt volledig af te hangen van de subjectiviteit van een willekeurig individu, en is daarmee arbitrair geworden.

Een ander belangrijk denker binnen de continentale traditie is de poststructuralistMichel Foucault die in werken als Les mots et les choses (1966) betoogt dat het denken in opeenvolgende periodes in de menselijke geschiedenis wordt beheerst door verschillende epistèmes: een 'epistème' is het geheel van samenhangende kennis en wetenschap van een bepaalde periode. Door de tijd heen komen er epistemische breuken voor: het ene epistème wordt verlaten voor het volgende. Dit houdt ook een radicale verandering van de aard van het denken in. Hij baseerde deze ideeën op denkers als Gaston Bachelard en Louis Althusser. De Amerikaanse denker Thomas Kuhn verdedigt in zijn werk The Structure of Scientific Revolutions (1962) een gelijkaardig idee, maar toegespitst op het wetenschappelijke denken. De wetenschapsgeschiedenis wordt gekenmerkt door elkaar opvolgende paradigma's. Net als bij Foucault houdt voor Kuhn zo'n verschuiving een radicale onvertaalbaarheid, en een verandering van de aard van kennen in.

Discussiepunten

De geschiedenis van de filosofie overziend, is de epistemologie een van de meest onderzochte en bediscussieerde onderwerpen. De discussie concentreert zich op het analyseren van de aard van de kennis, en hoe deze laatste zich verhoudt tot begrippen als waarheid en geloof. Veel van deze discussie gaat over rechtvaardiging: kennistheoretici analyseren de rechtvaardigingsgronden van kennisaanspraken, oftewel de gronden waarop men kan beweren iets te weten. Heel in het kort probeert de kennistheorie de vraag "Hoe weten we dat wat we weten?" te beantwoorden.

Op het eerste gezicht lijkt epistemologie zo een abstracte studie die volledig losstaat van het dagelijkse of sociale leven. Vele filosofen delen deze mening echter niet. Zo stelde Immanuel Kant al dat de vraag "Wat kan ik kennen?" een van de drie belangrijkste vragen is die de mens kan stellen. Filosofen als Bertrand Russell en Karl Popper wijzen er dan weer op dat de kenleer die men aanhangt praktische en politieke gevolgen kan hebben. Zo schrijft Popper:

I think that ideas are dangerous and powerful things, and that even philosophers have sometimes produced ideas. Indeed I have no doubt that [... the] doctrine of the impotence of all philosophy is amply refuted by the facts.[30]

Vaak ook hangt de kenleer van een filosoof samen met de andere vakgebieden zoals metafysica of wijsgerige antropologie. En goed voorbeeld is de pragmatistJohn Dewey die zijn kenleer ook toepast op zijn politieke filosofie en filosofie van de opvoeding. Vaak is het ook omgekeerd: de metafysica van een filosoof, zoals bij Plato of Arthur Schopenhauer, bepaalt de kenleer.

Gettier-probleem

Zie Gettier-probleem voor het hoofdartikel over dit onderwerp.

In de analytische filosofie is de standaardanalyse van het concept 'kennis' de JTB-analyse van kennis. (Justified True Belief). Volgens deze opvatting zijn de volgende condities de noodzakelijke voorwaarden om te spreken van 'kennis':

  1. (B): S gelooft dat p
  2. (T): p is waar
  3. (J): S is gerechtvaardigd te geloven dat p
Het Gettier-probleem: men oordeelt op basis van deze klok dat het twaalf uur is. Wat men niet weet is dat de klok stilstaat. Toevallig is het echter ook net twaalf uur. Is dit echte kennis?

De filosoof Edmund Gettier is bekend geworden om zijn in 1963 gepubliceerd argument dat deze traditionele definitie van kennis in vraag stelt, voornamelijk aan de hand van enkele tegenvoorbeelden. In een artikel dat maar enkele pagina's lang is, beargumenteert Gettier dat er bepaalde situaties zijn waarin iemands geloof wel degelijk zowel gerechtvaardigd als waar is, maar waar men intuïtief toch niet geneigd is om over kennis te spreken. Gettier besluit hieruit niet dat de criteria van gerechtvaardigd en waarheid fout zijn, maar slechts onvoldoende. Dergelijke voorbeelden worden het Gettier-probleem genoemd.[31] Deze zijn tot op heden nog niet weerlegd en vormen een bron van discussie voor epistemologen.

Gettier stelt twee gedachte-experimenten voor, die sindsdien bekendstaan als de Gettier cases waarin hij deze uitzonderingen beschrijft. In een geval wachten twee mannen, Jan en Piet op het resultaat van hun sollicitaties voor dezelfde baan. Elk van beiden heeft een euro op zak. Jan heeft voldoende redenen om te geloven dat zijn concurrent, Piet, de baan zal krijgen en ook weet hij dat Piet die euro op zak heeft. Hieruit besluit Jan dat "de persoon die een euro op zak heeft de baan zal krijgen." Jan is er echter niet bewust dat hijzelf ook een euro op zak heeft. Wanneer de uitslag bekend wordt gemaakt, blijkt het dat Jan de baan krijgt. Jan was dus fout in zijn overtuiging als zou Piet de baan krijgen. Jan heeft echter wel in dit geval een gerechtvaardigde en ware overtuiging dat de persoon met de euro in zijn zak de baan zal krijgen en men zou dus - volgens de definitie - moeten toegeven dat hij de kennis over de winnaar bezat. Gettier wijst erop dat men hier desondanks niet kan spreken alsof Jan weet dat de man met de euro op zak de baan zal krijgen, want Jans geloof refereert aan de muntjes in de zak van Piet en niet van hemzelf. Dit voorbeeld, samen met verscheidene anderen toont volgens Gettier aan dat de traditionele definitie onvolledig is omdat de overtuiging van de persoon in kwestie hier enkel klopt door toedoen van geluk.

Oplossingen

Er zijn verscheidene antwoorden geboden op dit traditioneel probleem. Vaak bestaan deze erin een andere definitie of voorwaarde voor kennis naar voren te brengen.

Een mogelijk antwoord is beschreven door de Amerikaanse filosoof Richard Kirkham. Kirkham betoogt dat de enige definitie die deze tegenvoorbeelden kan neutraliseren de infallibilische definitie is: de rechtvaardiging van de overtuiging, wil men van kennis spreken, moet de waarheid ervan ook noodzakelijk maken.[32]

Een gerelateerde oplossing is het invoeren van een vierde voorwaarde voor kennis, namelijk "onophefbaarheid" (indefeasibility). Volgens deze visie mag er voor een overtuiging die pretendeert kennis te zijn geen overlappende of opheffende waarheid zijn die de rechtvaardiging van de overtuiging in kwestie onderuit haalt. Wanneer Jan bijvoorbeeld gelooft dat Tom een boek gestolen heeft, met als rechtvaardiging dat hij hem het boek zag wegnemen, bestaan er mogelijke opheffende proposities zoals "de identieke tweelingbroer van Tom loopt ook in deze bibliotheek rond". Slechts wanneer er geen van zulke opheffende proposities gelden, kan men echt spreken van kennis.

De stroming van het reliabilisme (reliabilism) betoogt dat een overtuiging enkel gerechtvaardigd is (en dus als kennis kan gelden) als de overtuiging in kwestie voortkomt (causaal veroorzaakt wordt) door een betrouwbaar proces. In het voorbeeld van Jan en Piet is dit bijvoorbeeld niet het geval omdat de overtuiging dat "de persoon met de euro op zak de baan zal krijgen" niet op een adequate manier veroorzaakt is. De oorzaak ligt immers in euro van Piet, en niet van Jan.

Waarheid

Zie waarheid voor het hoofdartikel over dit onderwerp.

Een cruciaal concept binnen de epistemologie is waarheid. Kennis veronderstelt immers dat het altijd over de waarheid gaat; anders kan men niet spreken over kennis. Dat bleek al uit de traditionele definitie van kennis als een "ware en gerechtvaardigde overtuiging". Waarheid is echter een problematisch begrip binnen de filosofie waardoor er ook talloze interpretaties zijn van wat waarheid nu net is. Hier volgende de meest courante opvattingen over waarheid.

Correspondentietheorie van de waarheid

Wellicht de meest voorkomende en oudste filosofische opvatting van waarheid is de correspondentietheorie: iets is waar als het correspondeert met de werkelijkheid. De oudste versies hiervan zijn geformuleerd door Plato, Aristoteles en vele middeleeuwse filosofen in de scholastiek. Waarheid was voor hen de overeenstemming tussen het de werkelijke feiten en het verstand (adaequatio rei et intellectus).[33]

Deze visie op de waarheid wordt in de hedendaagse filosofie heropgenomen door filosofen als Bertrand Russell en de vroege Ludwig Wittgenstein. Het logisch atomisme van Russell en de picture theory van Wittgenstein stellen beide dat de waarheid van een propositie afhangt van haar correspondentie met de werkelijkheid. Wittgenstein stelt zelfs dat woorden slechts betekenis hebben als ze een feit uit de wereld weerspiegelen. Deze opvatting van waarheid is een substantiële opvatting: waarheid valt verder te analyseren in andere termen.

Vele andere filosofen hebben op deze opvatting kritiek geuit. Zo stelde Immanuel Kant al dat de werkelijkheid op zich (het ding an sich) principieel onkenbaar is. Als de werkelijkheid onkenbaar is, is het niet duidelijk hoe men dan kan controleren of bepaalde feiten waar zijn. Een gelijkaardige kritiek is ook geuit door Richard Rorty: als waarheid uit zo'n juiste afspiegeling van de werkelijkheid bestaat dan moet er - om deze correspondentie vast te stellen - een soort derde positie zijn die beide kan vergelijken. Zo'n standpunt bestaat niet: we kunnen enkel uitspraken met andere uitspraken vergelijken. Een ander probleem wordt al opgemerkt door Wittgenstein zelf: als waarheid gelijkstaat met correspondentie, wat moet er dan gebeuren met ethische en esthetische uitspraken; zij lijken met niets te corresponderen.

Coherentietheorie van de waarheid

De eerste concurrent voor deze correspondentietheorie was de coherentietheorie. Verdedigers van deze theorie waren onder anderen Baruch Spinoza, G.W. Leibniz, G.W.F. Hegel, F.H. Bradley en Otto Neurath. Waarheid bestaat volgens deze opvatting uit de onderlinge samenhang of coherentie van de verschillende opvattingen en soorten kennis. Waarheid staat dus los van de werkelijkheid en hangt enkel af van de andere uitspraken in het systeem. Een consequentie hiervan is dat de waarheid veranderlijk kan zijn: als er nieuwe ontdekkingen worden gedaan, kan waarheid ook veranderen.

Argumenten voor deze theorie zijn onder andere de claim dat dit adequaat beschrijft hoe we in werkelijkheid aan onze kennis komen. Wanneer wij moeten controleren of een uitspraak al dan niet waar is, lijken wij toch te kijken naar onze andere overtuigingen en kennis. Ook ontsnapt deze theorie aan de problemen van de correspondentietheorie: zij heeft niet het probleem van hoe zij uitspraken met de werkelijkheid kan controleren, noch wordt de ethiek of de kunst op voorhand uitgesloten.

Er zijn echter andere problemen met deze theorie. Iemand als Moritz Schlick stelt bijvoorbeeld dat volgens deze theorie elk logisch consistent geheel waar zou zijn, maar dus evengoed een goed verzonnen systeem gebaseerd op toch overduidelijk onbestaande zaken als eenhoorns en roze olifanten: zolang het systeem maar consistent ineen zit, is het waar.[34] Ook weet deze theorie geen raad met opvattingen die door sommige mensen bevestigd worden en door anderen ontkend. Ook kan een persoon in kwestie contradictorische opvattingen hebben. Dit zou impliceren dat sommige zaken tegelijkertijd waar en onwaar kunnen zijn.[35]

Pragmatische theorie van de waarheid

Binnen het pragmatisme, zowel bij klassieke auteurs als William James en John Dewey[36] als bij neopragmatisten als Richard Rorty[29], komt er een pragmatische opvatting van de waarheid naar voren. Waarheid wordt hier gezien in termen van functionaliteit en bruikbaarheid. Een opvatting van waarheid al zou het gaan om hoe de wereld echt is, wordt verworpen. We kunnen niet weten hoe de wereld echt is, en dit is ook niet nodig. We kunnen onze uitspraken enkel vergelijken met andere uitspraken en kijken of ze goed werken. Waarheid wordt dan ook gedefinieerd in termen van nut: P is waar als P in de praktijk werkt of nuttig is. In feite is dit een heel nuchtere en instrumentalistische opvatting van waarheid die het best kan worden beschreven aan de hand van de eendentest: If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck, then it probably is a duck.

Kritiek op deze opvatting is uiteraard dat waarheid hier lijkt af te stevenen op iets relatiefs: waarheid is wat er op dat concrete moment werkt. Wat nuttig is kan daarbij van persoon tot persoon verschillen. De filosoof Bertrand Russell stelt ook dat deze theorie de notie van waarheid verwart met kennisverwerving of een kennisindicator: het is redelijk evident dat wij soms de waarheid op het spoor komen door te kijken of het in de praktijk werkt en de testen doorstaat, maar dat kan natuurlijk geen analyse van het begrip "waarheid" zelf zijn. Ten laatste moet men nog wijzen op het problematische karakter van termen als "nuttig" of "functioneel". Wat houden deze net in? Ze lijken moeilijk te definiëren zonder terug te vallen op het begrip waarheid.

Minimalistische theorie van de waarheid

De minimalistische theorie vindt men terug in het werk van Gottlob Frege, Alfred Tarski, Frank Ramsey, Peter Strawson en Donald Davidson en dus vooral in de logica en de analytische filosofie. In de logica geldt het dat een propositie waar is als zij het geval is: waarheid moet begrepen worden als een equivalentie. In feite wordt deze visie bij filosofen toegepast op alle vormen van waarheid:

W(S)↔S (W(S) als en slechts als S)
is waar (W(S)) als en slechts als sneeuw wit is (S).

Als iemand gelooft dat sneeuw wit is, gelooft hij ook dat het waar is dat sneeuw wit is. In tegenstelling tot de voorgaande theorieën is de minimalistische theorie geen substantiële theorie van de waarheid: de waarheid kan niet verder geanalyseerd worden in andere termen. Substantiële invullingen (zoals een "correspondentie" of "coherentie") schenden deze equivalentierelatie immers. Dit klassiek argument tegen de correspondentietheorie is geformuleerd door Frege in zijn schrift Der Gedanke (1918). Het problematische is vooral dat, als de correspondentietheorie klopt en men deze equivalentierelatie wil behouden, men moet stellen dat zowel " is waar" en "sneeuw is wit" met hetzelfde feit in de werkelijkheid corresponderen, maar dat lijkt niet te kloppen. Duidelijk is dit als men een representatie als een soort foto opvat: "sneeuw is wit" zou dan een foto van de witte sneeuw zijn, terwijl " is waar" een foto van een foto zou zijn. Waarheid is daarentegen volgens iemand als Frege ondefinieerbaar. Verklaren waarom " is waar" is hetzelfde als verklaren waarom "sneeuw is wit".

Consensustheorie van de waarheid

Hedendaagse filosofen als Jürgen Habermas en Karl-Otto Apel vertegenwoordigen de consensustheorie die stelt dat een uitspraak waar is, wanneer een onbegrensd groot aantal mensen die over alle nodige communicatiemiddelen beschikken deze uitspraak onderschrijven. Waarheid wordt met andere woorden gedefinieerd in functie van een rationele consensus tussen alle betrokken partijen.

Natuurlijk houdt dit niet in dat elke consensus gelijkstaat met waarheid, want dan zou elke cafédiscussie tot waarheid leiden, maar er zijn daarentegen verscheidene voorwaarden aan verbonden. Zo moet deze discussie plaatsvinden in een situatie waarin alle feitelijke machtsverhoudingen tussen haakjes gezet worden (Herrschaftsfreie Kommunikation). Enkel de macht van het betere argument mag bepalen wat aangenomen wordt en wat niet. Verder moet ook elke deelnemer aan de discussie kunnen deelnemen, zelf eigen argumenten en problemen kunnen aandragen en ook als een serieuze gesprekspartner beschouwd worden. Habermas erkent dat dit redelijk idealistische voorwaarden zijn en stelt dan ook dat dit slechts als vooronderstelling in elke discussie meespeelt. Om deze reden is de waarheid en de consensus erover dan ook niets permanents: ze kan morgen weer opnieuw in vraag gesteld worden via nieuwe argumenten en problemen.

Constructietheorie van de waarheid

Een laatste stroming is de constructietheorie. In feite is dit eigenlijk geen volwaardige theorie over de waarheid, maar in zekere zin een ontkenning van het bestaan ervan. Opponerende stromingen, zoals constructivisme, interactionisme of subjectivisme stellen dat de werkelijkheid een subjectief bouwsel is, een "constructie" of een beeld dat door individuen of groepen mensen, de "subjecten", wordt gevormd. Zij zien het als de taak van de onderzoeker, om van deze subjectieve werkelijkheid een nieuw beeld te bouwen.[37] Hoewel dit in zekere zin wel iets weg heeft van de vorige theorieën, zoals de pragmatische, is het verschil hier duidelijk dat het relativisme van de waarheid expliciet erkend wordt.

Externalisme en internalisme

Een deel van het klassieke debat binnen de epistemologie is het debat tussen de epistemologische externalisten en epistemologische internalisten.[38][39] Externalisten zijn van mening dat enkel externe factoren, namelijk buiten het psychologische deel van de persoon die de kennis vergaart, kunnen fungeren als goede voorwaarden voor kennis. Zo zal een externalist bijvoorbeeld op het Gettier-probleem antwoorden dat kennis op correcte wijze moet veroorzaakt worden door de externe relevante feiten. Internalisten stellen daar tegenover dat de kennisgronden wel degelijk te vinden zijn in de menselijke geest zelf: er moet aan bepaalde psychologische voorwaarden voldaan worden.

Hoewel de tegenstelling toen nog niet expliciet gemaakt was, geldt voor vele René Descartes als een vroeg voorbeeld van een internalist. Hij betoogde dat omdat we enkel de externe wereld via onze zintuigen kunnen kennen en deze op zich niet onfeilbaar zijn, we niet kunnen stellen dat onze kennis onfeilbaar is. De enige manier waarop we kennis konden vinden die "onbetwijfelbaar waar is", is als deze helder en welonderscheiden is (claire et distincte). Descartes gaat er immers van uit dat er een alwetende en waarachtige God is die deze mogelijkheid tot juiste kennis garandeert. De mens en zijn kennisvermogen is echter wel niet perfect, maar kan toch juiste kennis bereiken via correcte en exacte methodische twijfel. Een voorbeeld van een externalist is Hilary Putnam: of men van kennis kan spreken hangt af van de relatie met de objecten die deze overtuigingen hebben veroorzaakt.

Weten dat, weten hoe en weten door vertrouwdheid

De kennis die vaak centraal staat binnen epistemologisch onderzoek is die betreffende propositionele kennis, ook bekend als "weten dat" of "kennis dat" (knowing that). Dit soort kennis houdt in dat men overtuigd is van de juistheid van een bepaalde propositie, zoals weten dat een fiets twee wielen heeft. Deze vorm van kennis moet echter onderscheiden worden van "weten hoe" en "weten door vertrouwdheid". De kennis om te weten hoe men moet fietsen kan gezien orden als "weten hoe" (knowing how). Weten door vertrouwdheid (knowledge by acquaintance) is bijvoorbeeld een "persoon" kennen en meteen herkennen als je hem ziet. Het was Bertrand Russell die als een van de eerste heeft gewezen op kennis door vertrouwdheid[40] en Gilbert Ryle, in zijn Concept of Mind, heeft al een van de eerste de sterke nadruk gelegd op het "weten hoe".[41][42]

Een ander denker die op deze andere vormen van kennis heeft gewezen is Michael Polanyi. Hij noemt dit gegeven "onbewuste kennis" (tacit knowledge).[43] Bekend is dan ook zijn uitspraak: "we know more than we can tell"[44] Dit idee vormde ook een inspiratie voor Thomas Kuhn die het inpaste in zijn paradigmatische opvatting over wetenschappelijke theorieën[45] en voor Charles Taylor die het toepaste op zijn politieke filosofie.[46] Recentelijk wordt het ook in verband gebracht met genetisch aangeboren kennis: bepaalde gedragspatronen dringen niet door tot ons bewustzijn en staan zo niet onder onze directe controle.[47]

Scepticisme

Zie Filosofisch scepticisme voor het hoofdartikel over dit onderwerp.

In het alledaags gebruik staat het woord sceptisch voor het met argwaan bekijken van zaken. Ook in de wetenschap wordt het woord scepticisme gebruikt in de zin dat men kritisch staat tegenover de hypothesen die geponeerd worden en dan men hen tracht te falsifiëren. Het filosofisch scepticisme houdt echter iets anders en is in feite een radicalisering van dit alledaags gebruik. De scepticus die als tegenstander van vele filosofen wordt opgevoerd is over niets zeker: hij twijfelt aan alles waaraan men mogelijk kan twijfelen. Voor de scepticus is niets zeker zolang er maar geringe twijfel over kan bestaan.

Als men de filosofie historisch bekijkt, bestaan er twee vormen van scepticisme. Het klassieke scepticisme dat men terugvindt bij oude Griekse scholen zoals het pyrrhonisme en het moderne scepticisme dat opkomt in de moderniteit bij denkers als René Descartes en David Hume. Het klassieke scepticisme is in feite een zwakkere vorm van scepticisme. Zij stelt dat men van geen enkel theoretisch standpunt zeker kan zijn omdat er zowel argumenten voor als tegen aan te voeren zijn die evenwaardig qua gewicht zijn. De Griekse scepticus, zoals Sextus Empiricus, raadt dan ook aan dat men het oordeel uitstelt en op deze wijze tot rust komt. De andere sceptische school, die in de navolging van Plato met onder anderen Arkesilaos, hanteerde vooral een sceptische houding om de dogmatische standpunten van de concurrerende scholen aan te vallen.[48]

De moderne formulering van de sceptische twijfel: wat garandeert me dat ik niet in een eeuwige illusie leef?
Modern scepticisme

Het moderne scepticisme verschilt hiervan omdat zij ook de alledaagse dingen tot in de wortels in vraag stelt. Klassieke voorbeelden zijn terug te vinden in het werk van Descartes en diens zoektocht naar zekere kennis en daarbij een methodologische twijfel hanteert. Zo voert hij het argument aan dat we als we dromen ons nooit bewust zijn dat we dromen. Waarom zou dit dan ook niet gelden voor onze "wakkere" toestand? Een verder klassiek en radicaler voorbeeld is de hypothese van het malin génie: stel dat er een kwaadaardige geest is die ons op elk vlak zou bedriegen, dan zou kennis niet mogelijk zijn. In feite vertrekt Descartes van het volgend sceptisch argument:

  1. Als ik (zeker) weet dat p, dan zijn er geen (gegronde) redenen om aan p te twijfelen.
  2. X is een gegronde reden om aan p te twijfelen.
  3. Daarom weet ik dus niet (zeker) dat p.

In de filosofie van David Hume vindt men gelijkaardige sceptische overwegingen, maar van iets andere aard. Hume is empirist, en gaat er dus van uit dat alle kennis voortkomt uit waarneming. Als we echter twee biljartballen tegen elkaar zien botsen, en dus zogenaamd zien dat de ene bal de andere wegstoot - dus de oorzaak is van het wegstoten - dan zien we enkel dat de ene bal beweegt, de andere raakt waarop de andere bal beweegt. We zien geen oorzakelijkheid. Gelijkaardige problemen zijn er met concepten als substantie, mirakels en persoonsidentiteit. We zien enkel wat fenomenen voor onze ogen en we gaan ervan uit dat hierachter iets dieper schuilgaat, maar dat weten we niet zeker. Dit is ook nauw verwant met het inductieprobleem: hoe weten we dat morgen de zon nog op gaat gaan of dat oorzakelijkheid er nog zal zijn of dat de natuurwetten dezelfde zullen zijn? Er lijkt hiervoor geen rationele fundering te zijn.

Moderne formuleringen van sceptische argumenten vindt men bij Hilary Putnam en Daniel Dennett en hun gedachte-experiment van het hersenen in een vat. Eigenlijk is dit slechts een herformulering van de klassieke stelling van Descartes. Dennett stelt:

Stel u voor dat boosaardige geleerden in uw slaap uw hersenen verwijderen en ze in een fles stoppen waar ze kunstmatig in leven worden gehouden. Stel u voor dat ze u wijsmaken dat u geen brein in een fles bent, maar nog steeds vrij rondloopt en fysiek deelneemt aan de werkelijkheid.[49]

Antwoorden op het scepticisme

Augustinus van Hippo

Een vroege filosoof die op het scepticisme reageerde was de kerkvader Augustinus van Hippo. in zijn werk ging hij op zoek naar bepaalde vormen van kennis die aan deze sceptische twijfel ontsnappen. Zo stelde hij dat men, ondanks alle sceptische argumenten, wel tautologische stellingen zoals "de wereld bestaat of de wereld bestaat niet" of "het universum is oneindig of is niet oneindig" kan kennen. Ook stellingen in de trant van "het lijkt voor mij alsof ..." en "Als er vier elementen in de wereld zijn, zijn er geen vijf" lijken te ontsnappen aan de sceptische twijfel. Het meest bekend is zijn stelling dat "als ik bedrogen wordt, dan besta ik" (Si fallor, sum) waarmee hij Descartes' cogito ergo sum zo'n 1200 jaar voor was. Deze idee hield in dat als men inderdaad bedrogen wordt, men desondanks zeker kan zijn van het feit dat er iets is dat bedrogen wordt.

René Descartes

Het meest bekende voorbeeld is wellicht René Descartes. Descartes gaat in zijn werk op systematische wijze op zoek naar zekerheden die aan elke vorm van scepsis kunnen ontsnappen. Hij komt daar allereerst tot dezelfde zekerheid als Augustinus: ik twijfel, dus ik ben (of ik denk, dus ik ben). Er is dus op deze wijze op z'n minst iets dat twijfelt. Vervolgens probeert hij het bestaan van God aan te tonen. Hiervoor presenteert Descartes een reeks godsbewijzen. Een van die bewijzen gaat als volgt: als wij introspectief in ons kijken, dan vinden we daar de idee terug van een volmaakte perfectie. Dit idee kan echter niet van onszelf komen, want we zijn een onvolmaakt en begrensd denkend iets. Het moet dus van buiten komen, en aldus van God. Wanneer het bestaan van God eenmaal bewezen is, is het voor Descartes niet meer moeilijk om de scepticus helemaal uit te schakelen: God is waarachtig en het Goede zelf en kan ons dus niet bedriegen. Aldus worden wij niet bedrogen in onze waarnemingen en bestaan er dus dingen buiten ons.[50] Het grote probleem bij Descartes is echter dat er een cirkelredenering in zijn bewijsvoering schuilgaat.

Transcendentale argumenten

Een ander soort tegenargumenten tegen scepticisme zijn de zogenaamde transcendentale argumenten die teruggaan op het werk van Immanuel Kant.[51] Hedendaagse filosofen die gebruikmaken van dit soort argumenten zijn Cornelius Van Til en Barry Stroud. De opbouw van zulke argumenten is eenvoudig: men zoekt een onbetwijfelbare premisse, die zelfs de scepticus deelt. Vervolgens probeert men aan te tonen dat die premisse enkel zin heeft of mogelijk is als er daadwerkelijk een buitenwereld (of iets anders dat men betwijfelt) bestaat.

Het transcendentaal argument van Kant kan vereenvoudigd als volgt worden geformuleerd: als gemeenschappelijke premisse nemen we aan dat er zo iets als bewustzijn bestaat. Men kan bijvoorbeeld naar Descartes' cogito ergo sum verwijzen. Wel, een bewustzijn is altijd een denken van iets; bewustzijn heeft altijd een inhoud, is bewust van iets. Om dus een authentiek bewustzijn mogelijk te maken, moet er dus iets buiten het bewustzijn zijn om over bewust te zijn, om maar een onderscheid tussen Ik en het Andere te maken. Aldus bestaat er iets buiten het bewustzijn.

De filosoof P.F. Strawson heeft kritiek op dit soort argumenten door te stellen dat dit hoogstens leidt tot de stelling dat we zouden moeten geloven in de buitenwereld. De stelling dat dit zo zou moeten zijn is echter niet dezelfde als de stelling dat dit effectief het geval is. Het scepticisme blijft zo rechtop staan.[52]

G.E. Moore

De Britse filosoof G.E. Moore heeft zich ook uitvoerig beziggehouden met pogingen om het scepticisme te ontkrachten.[53] Hij viseert voornamelijk scepticisme omtrent het realisme: we zouden niet zeker kunnen zijn al zou er een buitenwereld bestaan. Hij heeft hiervoor twee tegenargumenten bedacht. Het eerste argument gaat als volgt: als men een sceptische houding aanneemt, dan moet men krachtens deze houding vier aannames doen:

  1. Ik kan het in vraag gestelde object niet meteen kennen
  2. Het bestaan ervan volgt niet logisch en noodzakelijk uit iets anders waarmee ik vertrouwd ben
  3. Mijn kennis van dit object moet dus gebaseerd zijn op een analogiebewijs of een vorm van inductie.
  4. De kennis die volgens (3) tot stand komt, is geen zekere kennis.

Moore stelde hierbij echter de kritische vraag waarom het plausibeler zou zijn om al deze vier stellingen aan te nemen dan om het bestaan van bijvoorbeeld het potlood dat je voor je houdt aan te nemen.[54]Het bekendste argument is echter het volgende. Hierbij probeert Moore aan te tonen dat we zeker weten dat er zaken buiten ons bestaan door te wijzen op bepaalde zaken waaraan het absurd is te twijfelen. Hij schrijft:

I can prove now, for instance, that two human hands exist. How? By holding up my two hands, and saying, as I make a certain gesture with the right hand, "Here is one hand," and adding, as I make a certain gesture with the left, "and here is another." And if, by doing this, I have proved ipso facto the existence of external things, you will all see that I can also do it now in numbers of other ways: there is no need to multiply examples.[55]

Hilary Putnam

Ook Hilary Putnam heeft een argument tegen het scepticisme. Hij vertrekt van het gedachte-experiment van de "hersenen in een vat." Dit argument hangt nauw samen met Putnams taalfilosofie. Putnam stelt dat woorden altijd verwijzen naar de dingen die door de persoon in kwestie eronder geclassificeerd worden omdat hij ze als zodanig ervaren heeft. Een woord verwijst met andere woorden pas naar een ding als het daardoor op een correcte wijze causaal veroorzaakt is.[56] Als Mary nu in zo'n hersenen in een vat zou zijn, dan verwijzen woorden die ze gebruikt zoals "hersenen" of "boom" niet naar de echte hersenen, zoals die in het vat, want die zaken worden niet door hersenen of bomen veroorzaakt. Als Mary in een sceptische bui zou zeggen dat ze "hersenen in een vat" was, dan zegt ze eigenlijk dat een "hersenbeeld in een vatbeeld" (want dat is waardoor het wordt veroorzaakt) is, wat een absurde stelling is. De stelling wij zijn "hersenen in een vat" is op die manier dus ook fout, want wij zijn geen hersenbeeld in een vatbeeld.

Naturalisme

Een ander antwoord op het probleem van het scepticisme is geformuleerd door de filosoof P.F. Strawson in zijn boek Skepticism and Naturalism (1985). In dit werk besprak en bekritiseerde hij ook verscheidene andere pogingen om tegen het scepticisme in te gaan zoals transcendentale argumenten, maar ook bijvoorbeeld een beroep op de inferentie naar de beste verklaring zoals men dat in zekere mate bij W.V.O. Quine terug kan vinden. Stellen dat het postuleren van een buitenwereld de beste verklaring is voor datgene wat wij mee maken en zien, mist volgens Strawson net het hele punt van het scepticisme: daar gaat het immers over zeker weten.

Voor Strawsons eigen oplossing verwijst hij naar het naturalisme van David Hume en Ludwig Wittgenstein. Hij interpreteerde de spanning tussen Hume de scepticus ("We nemen geen oorzakelijkheid waar") en Hume de naturalist ("Wanneer ik uit mijn studeerkamer vertrek, twijfel ik aan niets") als cruciaal voor het probleem van het scepticisme. Humes naturalisme bestaat er net uit te stellen dat ongeacht hoeveel argumenten voor of tegen het scepticisme er ook geformuleerd zullen worden, dit niet zal veranderen dat we in het dagelijks leven vertrouwen hebben in het bestaan van de zaken rondom ons. Een gelijkaardige visie vindt hij terug bij Wittgenstein in diens werk On Certainty: Wittgenstein stelde dat we weliswaar kunnen twijfelen over concrete zaken, maar niet over het algemeen kader waarbinnen men dat doet; daarover twijfelen lijkt niet mogelijk. Strawson besluit:

They have in common the view that our "beliefs" [...] are not grounded beliefs and at the same time are not open to serious doubt. [...] The correct way with the professional skeptical doubt is not to attempt to rebut it with argument, but to point out that it is idle, unreal, a pretense.[57]

Verder betoogt Strawson dat dit ook van toepassing is op onze morele attitudes. Waar filosofen als Bernard Williams en Thomas Nagel wijzen op een gegeven als moral luck[58] (het gewicht van onze morele oordelen wordt soms bepaald door zaken waaraan de schuldige niets heeft kunnen doen), stelt Strawson dat dit niet uitmaakt: "We can no more be reasoned out of our proneness to personal and moral reactive attitudes in general than we can be reasoned out of our belief in the existence of body."[59] Ook verwijst Strawson naar Martin Heidegger die in zijn werk Sein und Zeit stelt dat het grootste schandaal van de filosofie niet is dat we niet kunnen bewijzen dat de buitenwereld bestaat, maar dat we het nog steeds proberen.[60] In de filosofie van de geest verdedigt Jerry Fodor een gelijkaardige thesis omtrent de epistemologische adequaatheid van de volkspsychologie.[61]

Fundamenten van de kennis

Vanaf het ontstaan van de filosofie waren er al filosofen die op zoek gingen naar de fundamenten van kennis om tot zekere waarheid te komen. Philosophen, die an dieser Idee festhalten, werden unter dem Begriff des erkenntnistheoretischen Fundamentalismus oder Fundamentalismus. Der Grund, warum man eine solche Grundlage sucht, geht aus der Münchhausentrilemma formuliert von Hans Albert und Agrippa. Das Trilemma von Albert besagt, dass man bei jeder Infragestellung eines Theorems an einem der folgenden drei Punkte stecken bleibt:

  1. Es Regressionsproblem: Es gibt immer ein neues Argument, das wiederum begründet werden muss.
  2. EIN Axiom: die Begründung endet mit einem nicht beweisbaren oder nachweisbaren Axiom.
  3. EIN Zirkelschluss: Die Aussage scheint in sich selbst begründet zu sein.

Will man also nicht in eine Regression oder Zirkelschlussfolgerung verfallen, muss man nach einer an sich unzweifelhaften Grundlage suchen: Es muss zwangsläufig klar sein, dass diese Grundlage wahr ist. Die Suche danach begann mit Plato die die Ideen als Grundlage für Wissen sahen, aber auch Aristoteles und Genießer auf die immanente Form oder Empirie bezogen, die unbestreitbar ist. In der Moderne bedeutet dies den Widerspruch zwischen den between Rationalismus und der Empirismus die jeweils Vernunft und Wahrnehmung als Grundlage liefern. Laut Rationalisten wie René Descartes und Baruch Spinoza man kann gewisse intuitiv unzweifelhafte Einsichten durch das Denken verfolgen. Die Empiriker hingegen argumentieren, dass die Wahrnehmung an sich eine Art reinen Kontakt mit der Realität garantiert und somit als Grundlage dienen kann. Die modernste Variante davon ist die logische Empirie die auch die Wahrnehmung als Grundlage vorlegt, wenn auch im Sinne sogenannter "Protokollsätze" (Protokollsätze)[62] oder eine Art direkter Kontakt mit der Realität bei der Verifikation.[27][63]

Fallibilismus

In letzter Zeit wurde dieses Projekt von verschiedenen Seiten kritisiert. Klassisch kommt viel Kritik aus der Ecke der Pragmatismus. Klassischer Pragmatismus mit Denkern wie William James und John Dewey argumentierte, dass Wissen und Wahrheit vollständig von der Gewissheit getrennt werden sollten, da dies in der Praxis nicht der Fall ist. Dem Pragmatismus zufolge zielt Wissen nur auf Problemlösung ab: Solange eine Einsicht in der Praxis funktioniert, reicht sie aus. Der Begründer des Pragmatismus, C. S. Peirce, führte dies weiter aus in der Fallibilismus: Wir müssen erkennen, dass all unser Wissen nie sicher sein kann, sondern in Zukunft immer widerlegt werden kann.[64]

Eine modernere Variante dieses Fallibilismus wurde von Karl Popper. In seinem Werk reagierte er stark auf klassische Lehren der Erkenntnistheorie, die oft implizit akzeptiert werden. Zum Beispiel argumentierte er, dass Philosophen wie Descartes und Bacon davon ausgehen, dass die Wahrheit offenkundig ist (Wahrheit ist offensichtlich): die Idee, dass Wahrheit immer dann als Wahrheit erkannt wird, wenn sie jemandem rein erscheint. Die Wahrheit hat eine Art Kennzeichen, das durch das Licht der Vernunft oder durch das reine Lesen des „Buches der Natur“ erkannt werden kann.[65] Dies führte auch zu der absurden und gefährlichen Idee einer Verschwörungstheorie für Unwissenheit (Verschwörungstheorie der Unwissenheit): Wie kommt es, dass die Wahrheit, wenn sie offenkundig ist, nicht von allen als solche erkannt wird? Popper schreibt:

Wissen, der Besitz der Wahrheit, braucht nicht erklärt zu werden. Aber wie können wir jemals in einen Irrtum geraten, wenn die Wahrheit offenkundig ist? Die Antwort lautet: durch unsere eigene sündige Weigerung, die manifeste Wahrheit zu sehen; oder weil unser Geist Vorurteile hegt, die durch Bildung und Tradition eingeschärft wurden, oder andere böse Einflüsse, die unseren ursprünglich reinen und unschuldigen Geist pervertiert haben. Unwissenheit kann das Werk von Mächten sein, die sich verschwören, um uns in Unwissenheit zu halten, unseren Geist zu vergiften, indem sie ihn mit Falschheit füllen, und unsere Augen zu blenden, damit sie die offensichtliche Wahrheit nicht sehen können. Solche Vorurteile und solche Befugnisse sind also Quellen der Unwissenheit.[65]

Im Gegensatz dazu platzierte Popper seine kritischer Rationalismus oder Fallibilismus: Wir können nie sicher sein, dass das, was wir glauben, die Wahrheit ist, weil die Wahrheit einfach nicht manifestiert ist. "Meine Antwort auf die Fragen „Woher wissen Sie das? Was ist die Quelle oder die Grundlage Ihrer Behauptung? Welche Beobachtungen haben Sie dazu geführt?' wäre: „Ich weiß es nicht: meine Behauptung war nur eine Vermutung. [...] Aber wenn Sie sich für das Problem interessieren, das ich mit meiner vorläufigen Behauptung zu lösen versucht habe, können Sie mir helfen, indem Sie es so heftig wie möglich kritisieren."[66] In dem Philosophie der Wissenschaft Popper hat das in seinem Falsifikationismus.[67]

Sellars und Rorty

Ein anderer Autor, der die Idee einer solchen reinen Stiftung kritisierte, war Wilfrid Sellars. In seinem Artikel, Empirismus und Philosophie des Geistes (1956) kritisiert die These, obwohl es eine Art der Wahrnehmung gibt, die von jeglichem Denken völlig getrennt ist und einen reinen Kontakt mit der Realität garantiert.[68] das ist er der Mythos des Gegebenen Anrufe.[69] Diese Tatsache, obwohl eine Art reiner und sicherer "Gegebenheit" (gegeben) aus denen Wissen aufgebaut werden kann, ist laut Sellars zentral für die klassische Erkenntnistheorie. Ein klassisches Beispiel hierfür ist die zuvor diskutierte Sichtweise von Bertrand Russell wenn es logische Empirie: das Sinnesdaten oder eine logische atomare Tatsache wäre eine reine "Gegebenheit".[70] Problematisch an diesen Ansichten ist, dass das Wissen über eine bestimmte Sache niemals getrennt von dem Wissen über andere Dinge ist. Jede Aussage oder Beobachtung wird sofort in dem aufgezeichnet, was Sellars das . nennt Raum der Gründe: es wird sofort in das gesamte Netzwerk der Überzeugungen und des Wissens des Menschen eingeordnet, die daher per Definition diskussionsbereit (und nicht unzweifelhaft) sind.

Weitgehend als Synthese aus klassischem Pragmatismus und Sellars typisch Richard Rorty in seinem Buch Philosophie und der Spiegel der Natur (1980) die uralte Suche nach einer solchen Stiftung als falsche Suche.[29] Er führt diese irrige Suche bis in die Zeit von Descartes zurück, als die Philosophie von dem Begriff der "Repräsentation" besessen wurde. Der menschliche Geist wurde als Spiegel gesehen, in dem sich die Realität widerspiegelte (Spiegel der Natur). Wissen besteht also einfach aus einer korrekten Reflexion dieser Natur in unserem Geist und es ist die Aufgabe der Philosophie, diesen Spiegel zu optimieren und zu reinigen. Rorty selbst platziert a hermeneutisch und pragmatisch Zugang zu Wissen, der nicht auf die Erlangung der letzten Gewissheit abzielt, sondern immer eine Funktion der Gesellschaft hat: Er muss der Lösung gesellschaftlicher Probleme dienen können.

Ob man in dieser Zeichnung ein Kaninchen oder eine Ente sieht oder nicht, kann von der Überzeugung des Betrachters abhängen.
Theorielast der Wahrnehmung

Eine weitere Kritik an der Idee der reinen Wahrnehmung als Grundlage ist die Tatsache der „Theoriebeladenheit der Wahrnehmung“: Autoren wie N. R. Hanson, Thomas Kuhn und der zuvor diskutierte Karl Popper wies darauf hin, dass Beobachtungen oft durch den theoretischen Hintergrund des Forschers gefärbt sind; man sieht, was man sehen will oder zu sehen erwartet.[71] Es werden drei Formen der Theoriegeladenheit unterschieden:

  1. Theorielast der Aufmerksamkeit: die Dinge, auf die man seine Aufmerksamkeit richtet, sind farbig
  2. Theorielast der Wahrnehmung: Was man sieht, wird durch die Hintergrundtheorie bestimmt
  3. Theoriebelastung der Beobachtungsberichte: was hinterher über die Beobachtung erklärt wird, ist farbig

Von diesen drei Formen ist (2) die umstrittenste, während (1) und (3) weithin akzeptiert werden. Dass (2) nicht zutrifft, geht aus der Tatsache hervor, dass gewisse Illusionen wie die Müller-Lyer-Illusion und der Ponzo-Illusion noch als Illusion weitergehen, selbst wenn man rational davon überzeugt ist, dass die Zeilen gleich lang sind. Dieser Aspekt der Wahrnehmung wird in der Gestaltpsychologie.

Eingebürgerte Erkenntnistheorie

In letzter Zeit haben vor allem einige Philosophen W.V.O. Quine, argumentierte, dass die Erkenntnistheorie eng mit den Naturwissenschaften verwandt ist.[72] Schließlich ist unsere Erkenntnisfähigkeit ein Naturphänomen wie jedes andere und muss daher in gleicher Weise untersucht werden. Befürworter dieses Ansatzes wie Hilary Kornblith argumentieren, dass die Erkenntnistheorie die wissenschaftlichen Methodik und Einsichten, oder gar, dass die klassische Erkenntnistheorie durch die psychologisch Studium unserer Erkenntnis. Dies geschieht zum Beispiel in der evolutionäre Erkenntnistheorie.

Diese Ansicht hat ihren Ursprung in einem Artikel von Quine, Erkenntnistheorie eingebürgert (1969). Quine argumentiert, dass die Erkenntnistheorie die Aufgabe hat, die Grundlagen der Wissenschaft zu bestimmen. Quine stellt jedoch fest, dass klassische Erkenntnistheorien und ihre traditionellen Methoden es versäumen, diese Grundlagen zu bestimmen und das Problem der Skepsis zu überwinden. Quine zufolge sollten wir uns daher nicht mehr auf Versuche konzentrieren, unser Wissen zu beweisen, sondern auf die Untersuchung, wie unsere Überzeugungen gebildet werden. Quine schreibt:

Erkenntnistheorie [...] fügt sich einfach als Kapitel der Psychologie und damit der Naturwissenschaft ein. Es untersucht ein natürliches Phänomen, nämlich ein physisches menschliches Subjekt. Diesem menschlichen Subjekt wird ein gewisser experimentell kontrollierter Input [...] gewährt und in der Fülle der Zeit liefert das Subjekt als Output eine Beschreibung der dreidimensionalen Außenwelt und ihrer Geschichte. Die Beziehung zwischen dem mageren Input und dem sintflutartigen Output ist eine Beziehung, die wir aus den gleichen Gründen untersuchen müssen, die schon immer die Erkenntnistheorie veranlassten: nämlich um zu sehen, wie sich Beweise auf Theorie beziehen und inwiefern die eigene Naturtheorie transzendiert alle verfügbaren Beweise [...] Aber ein auffälliger Unterschied zwischen der alten Erkenntnistheorie und dem erkenntnistheoretischen Unternehmen in diesem neuen psychologischen Umfeld besteht darin, dass wir jetzt die empirische Psychologie frei nutzen können.[73]

Diese Ansicht wurde vielfach kritisiert, unter anderem von Jaegwon Kim und Laurence BonJour. Kim weist darauf hin, dass Quine damit das klassische erkenntnistheoretische Problem, nämlich das einer Untersuchung von Rationalität, Rechtfertigung und Wissen, fallen lässt, um es durch eine Untersuchung der Kausalität und des Ursprungs unserer Überzeugungen zu ersetzen.

Andere Philosophen, die mit dieser Ansicht verbunden sind, sind Alvin Goldman die besagt, dass man sowohl die wissenschaftlichen Erkenntnisse als auch die philosophische Methode kombinieren sollte, und Thomas Kuhn die einen Ansatz von der Sozialwissenschaften inspiriert.[74] Siehe auch zum Beispiel die Wissenssoziologie, wo Autoren mögen David Bloor und Barry Barnes haben seit den 1970er Jahren ein starkes Programm der Wissenssoziologie entwickelt, in dem sie behaupten, dass „Wissen“ auch soziologisch untersucht und damit mit bestimmten gesellschaftlichen Konventionen und Prozessen verknüpft werden kann.[75][76]

Epistemologen

Siehe auch

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