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Filariose | ||||
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| Codierungen | ||||
| ICD-10 | B74 | |||
| ICD-9 | 125.0-125.9 | |||
| Gittergewebe | D005368 | |||
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Filariose ist die Krankheit, die aus einer Infektion mit einem tropischen Drahtwurm (parasitäre Würmer aus der Ordnung spirurida), die von Mücken verbreitet wird. Der Wurm ist klassifiziert mit dem Nematodendie Spulwürmer. Dieser Wurm lebt in den Lymphgefäßen des Menschen, wobei der Wurm in seinem Leben Millionen Mikrofilarien produziert werden. Diese Mikrofilarien zirkulieren im Blutkreislauf, insbesondere gegen Mitternacht. Wenn eine Mücke den Patienten sticht, gelangen die Mikrofilarien in den Verdauungstrakt der Mücke. In der Mücke wandern sie in die Brustmuskulatur, um sich in wenigen Wochen zu infektiösen zu entwickeln Larven. Diese wandern zum Kopf und Rüssel (Rüsschen) der Mücke, um jemanden nach einem Mückenstich erneut zu infizieren. Es geht hauptsächlich um die Drahtwürmer Wuchereria bancrofti und Brügge Malaysia. Einmal durch die Haut, machen sie sich auf den Weg zum Lymphgefäße wo sie zu erwachsenen Würmern heranwachsen. Dieser Wurm kann 4-6 Jahre alt werden. Obwohl sich vor allem Kinder schnell infizieren, dauert es in der Regel Jahre, bis sich Symptome entwickeln, Männer bekommen häufiger Beschwerden als Frauen.
In Gebieten, in denen Filariose endemisch ist, entwickeln Neuankömmlinge schnell Symptome, im Gegensatz zu der bestehenden Bevölkerung, die chronisch Filaria ausgesetzt ist. Weltweit leiden etwa 120 Millionen Menschen an Filarien, von denen etwa 40 Millionen schwerwiegend sind. Ein Drittel der Patienten lebt in Afrika, ein weiteres Drittel in Indien und der Rest hauptsächlich in Südostasien. Viele Patienten sind durch diese Erkrankung sozial ausgegrenzt, was zu schweren Missbildungen führen kann.
Symptome
Wer wenige Würmer im Lymphsystem hat, wird in der Regel keine Beschwerden haben. Dennoch lassen sich bei genauerer Betrachtung dieser Menschen bereits Schäden beispielsweise an den Nieren entdecken und Millionen Mikrofilarien im Blut zirkulieren. Größere Zahlen erschweren die Ableitung von Flüssigkeit aus dem Gewebe. Dies kann zu Schwellungen und Verdickungen der Haut führen. In den Genitalien kann es zu einer sehr geschwollenen Hodensack, bei Frauen zu vergrößerten äußeren Schamlippen. Auch die Arme und Beine können betroffen sein, sie schwellen ebenfalls an. Diese Symptome werden unter dem Begriff Elefantiasis und Lymphödem. Dies wird durch eine Obstruktion der Lymphgefäße oder deren Vernarbung aufgrund einer Immunantwort des Körpers verursacht. Neben Elephantiasis, Haut, Lymphgefäßen (Lymphangitis) und die Lymphknoten entzünden sich. Auch Fieberperioden treten auf. Schwellungen und Gewebeschäden in den von Elephantiasis betroffenen Körperteilen führen oft zu anderen Infektionen.
Diagnose
Früher wurde gegen Mitternacht (22:00 - 2:00 Uhr) Blut abgenommen, da die meisten Mikrofilarien im Blut zirkulieren. Heutzutage wird es oft auf das Vorhandensein von getestet Antigene der Würmer. Dafür gibt es einfach durchführbare Tests, ohne dass ein Labor benötigt wird. Bei noch aktiver Infektion Antifilaria IgG4Antikörper demonstriert werden. Patienten mit Lymphödemen haben oft schon Jahre zurückliegende Infektionen, sodass der Antikörpertest wieder negativ ausfallen kann. Da ist auch ein Polymerase Kettenreaktion um die Infektion nachzuweisen.
Therapie
Die anderen Infektionen müssen behandelt werden. Auch sollte versucht werden, den Lymphfluss wieder in Gang zu bringen. Vor allem die Mikrofilarien der Fadenwürmer werden abgetötet durch Albendazol und Diethylcarbamazin (DEZ). Um zu versuchen, die Filarien in einem Gebiet zu kontrollieren, kann einmal im Jahr eine Dosis DEC verabreicht werden. Dadurch nimmt die Zahl der im Blut vorhandenen Mikrofilarien für etwa ein Jahr stark ab, was die Übertragung durch Mücken verlangsamt. Ein weiteres Medikament, das die Mikrofilarien dieser Fadenwürmer gezielt abtötet, ist Ivermectin. Kürzlich wurde auch festgestellt, dass das Antibiotikum Doxycyclin angestellt sein. Dieses Antibiotikum tötet einen vorhandenen Drahtwurm Symbiont, das WolbachiaBakterien, wodurch sich der Wurm nicht mehr vermehren kann und auch stirbt.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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