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Finntroll ist ein Folk-Metal-Band von Finnland. Die Musik ist eine Kombination aus extremes Metall mit finnischer Polka, auch genannt humppa erwähnt. Die Gruppe beschreibt ihre Musik als "folk-inspiriert". Death Metal oder schwarzes Metall".
Text
Fast alle Texte sind in Schwedisch, die zweite Sprache Finnlands. Es ist die Muttersprache der Texterin Katla und die Band findet, dass Schwedisch „Trolle“ klingt. Der Name der Band stammt laut den Bandmitgliedern Vreth und Skrymer von einer alten finnischen Geschichte, in der eine Gruppe schwedischer Priester nach Finnland reiste und einem wilden Mann begegnete, der den größten Teil ihrer Gruppe verschlang. Die wenigen Überlebenden kehren nach Schweden zurück und erzählen die Geschichte vom "Finn-Troll". Die fantasievollen Texte sind düster und humorvoll zugleich und zeugen von Ehrfurcht vor der Natur. Sie beschäftigen sich mit mythologischen Kreaturen aus der Fantasiewelt wie Troll und Kobolde. Wenn Menschen in ihnen auftauchen, sind sie Objekte des Hasses und der Gewalt (Lieder, in denen dies im Mittelpunkt steht, sind zum Beispiel "Människopesten", "Blodnatt" ("Blutnacht"), "Trollhammaren" ( "Der Trollhammer")). Sie werden von reitenden Trollen angegriffen und abgeschlachtet and Wölfe und als Waffen Hämmer, Speere und Schwerter haben. Kirchen werden zerstört, Dörfer werden verschluckt ("Skogens Hämnd" ("Die Rache des Waldes") und Menschen werden auseinandergerissen, auch Schwangere bleiben nicht verschont ("Vätteanda" ("Goblin Tide"). Oft finden Dinnerpartys statt, bei denen Menschen in Kesseln gekocht und dann gegessen werden („Kitteldags“ („Cauldron Time“). Gelegentlich werden Menschen angegriffen, wenn sie besonders gefährdet sind, wie zum Beispiel die beiden Priester Aamund und Kettil, die in der Sauna sind ("Bastuvisan" ("Bad Song")). Aamund musste ohne Ohren durchs Leben gehen und Kettil "wurde geschlagen, bis die Sauna explodierte". Auch auf dem Weg zum Markt und in der Kirche werden die beiden Priester belästigt („Marknadsvisan“ („Marktlied“) und „Kyrkovisan“ („Kirchenlied“).
Einige andere bemerkenswerte Attribute oder Kreaturen aus den Texten sind:
- Aldhissla - Ein uralter Troll, der über die nördlichen Ebenen wacht.
- Trollhammaren "der Trollhammer" - eine mächtige Waffe, mit der Menschen abgeschlachtet werden.
- Rivfader "Crack Father" - der Troll, der die Waldgemeinde anführt.
- Aamund und Kettil - Zwei Priester, die häufig Opfer der Trolle sind.
Trotz der Tatsache, dass im Text ausdrücklich erwähnt wird, dass es Christen sind, die den Hass unter den Waldbewohnern aufstacheln, sind die Bandmitglieder keine Anhänger der Satanismus oder andere antichristliche Organisationen; sie hassen Satanismus genauso wie sie ihn hassen Christentum und die Band nimmt sich selbst nicht zu ernst.
Besetzung
Derzeitige Beschäftigung
- Samuli "Skrymer" Ponsimaa – Gitarre (1998–heute)
- Sami "Tundra" Uusitalo – Bassgitarre (1998–heute)
- Henri "Trollhorn" Sorvali – Tastatur (1998–heute; seit 2004 nicht mehr live aufzutreten)
- Mikael "Routa" Karlbom – Gitarre (2003-heute)
- Aleksi "Virta" Virta - Keyboards (2005–heute; Livemusiker)
- Mathias "Vreth" Lillmåns – Singen (2006–heute)
- Heikki "MörkÖ" Saari - Schlagzeug (2014–heute)
Jan "Katla" Jämsen schreibt seit 2006 bis heute Texte für die Band.
Frühere Mitglieder
- Samu "Beast Dominator" Ruotsalainen – Schlagzeug (1998-2014; verließ die Band freiwillig aus persönlichen Gründen)
- Tapio Wilska – Gesang (2002–2006; aus persönlichen Gründen aus der Band gefeuert)
- Jan "Katla" Jämsen – Gesang (1997–2002; Rücktritt wegen Tumoren an seinem Stimmbänder)
- Teemu "Somnium" Raimoranta – Gitarre (1998-2003; gestorben März 2003)
- Tomi "Grönt Helvetens Kungen" Ullgren – Gitarre (1997–1998)
- Mikael "Ancient Lord" Harju - Bassgitarre (1997-1998)
- Rauno "Nattvind" Raimoranta - Schlagzeug, Keyboard (1997)
Diskografie
Studioalben
- Midnattens Widunder (1999) (Der Schrecken von Mitternacht)
- Jaktenzeit (18. September 2001) (Die Jagdzeit)
- Nattfödd (19. April 2004) (Nachtbrut)
- Ur jordens djup (28. März 2007) (Aus den Tiefen der Erde)
- Nifelvind (17. Februar 2010) (Wind aus der Unterwelt)
- Blutsauger (22. März 2013) (In Blut gehüllt)
- Vredesvävd (18. September 2020) (Zorn gewebt)
EPs
- Visier om slutet (30. April 2003) (Lieder über das Ende)
- Trollhammaren (13. April 2004) (Der Trollhammer)
Demos
- Rivfader (1998) (Vati)
Externer Link
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