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Floros Floridis | ||||
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| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | Thessaloniki, 1952 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | Jazz, Improvisation | |||
| Beruf | Musiker | |||
| Instrumente) | Klarinette | |||
| (und) IMDb-Profil (und) Allmusic-Profil | ||||
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Floros Floridis (Thessaloniki, 1952) ist ein griechischJazzklarinettist.
Biografie
Floros Floridis studierte Physik an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki und anschließend klassische Klarinette bei der rumänisch Professor Konstantin Ugureanou.
Seit den 1970er Jahren arbeitet er als Berufsmusiker in verschiedenen Formationen, vor allem im Bereich Free-Jazz und freie improvisierte Musik. 1979 veröffentlichte er mit Sakis Papadimitriou . das erste moderne Jazz-Album Improvisieren bei Barakos in Griechenland aus. Er spielte auf Konzerten und Festivals in verschiedenen europäisch Ländern und in den Vereinigte Staaten zusammen mit Peter Kowald, Conny Bauer, Günter Baby Sommer, Evan Parker, Peter Brotzmann, Carlos Zingaro, Barry Guy, Fred Van Hove, Nicky Skopelitis, Andrew Cyrille, Barre Phillips, Eberhard Weber und andere internationale Musiker. Er hat mehr als 25 CDs mit den griechischen Musikern Mihalis Siganidis, Kostas Vomvolos, Savina Yannatou, Andreas Georgiou und anderen aufgenommen. Von 1986 bis 2006 war er Mitglied der griechischen Gruppe Imerini Kolimvites (Winterschwimmer). Er tourte international mit dem Black Sea Orchestra, einem All-Star-Ensemble aus acht Ländern der Welt Schwarzes Meer.
1983 gründete er das Jazz- und Improvisationsmusikfestival in Thessaloniki und leitete es neun Jahre lang. Ab 1995 arbeitete er zwei Jahre als Produzent für den griechischen Rundfunk. 1997 war er künstlerischer Leiter der Jazzveranstaltungen der Kulturhauptstadt Europas Thessaloniki.
Floridis komponiert Musik für Kurz- und Dokumentarfilme, Theater und Tanz. 2001 komponierte er die Filmmusik für den Spielfilm Annas Sommer von Jeanine Meerapfel und 2004 für den Film Faruks Café. Floridis unterrichtete Saxophon an verschiedenen Schulen in Griechenland und unterrichtete Improvisationskurse an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki. 1981 gründete er das Label j.n.d. Aufzeichnungen und belebte es nach einer fünfzehnjährigen Pause als j.n.d. wieder Aufzeichnungen. Floridis beschäftigt sich auch mit Malerei und Grafik, darunter Plattencover und Poster.
Privatleben
Floridis lebt in Thessaloniki und Berlin.
Diskographie
- 1979: Improvisieren bei Barakos (mit Sakis Papadimitriou)
- 1986: LSFW Ellispontos (mit Paul Lytton, Hans Schneider, Phil Wachsmann)
- 1986: Krok-Trio (mit Mihalis Siganidis, Dimitris Polizoidis)
- 1989-1993: Der Pfeil der Zeit (mit Carlos Zingaro, Jean-Marc Montera, mihalis siganidis, Paul Lovens usw.)
- 1990: Menschlicher Aspekt (mit Vincent Chancey, Louis Moholo, Peter Kowald)
- 1991: Pyrichia (mit Peter Kowald und Ilias Papadopoulos)
- 1996: Florina Blaskapelle
- 1996: Orchester des Schwarzen Meeres (mit Ivo Papasov, Enver Ismailov, ok Temiz, Harry Tavitian usw.)
- 1998: Aphorismen (mit Peter Kowald, Günter Sommer)
- 2002: Wutu-Wupatu (mit Mihalis Siganidis, Kostas Vomvolos und Okay Temiz)
- 2014: Die Alliteration mit Nikolaus Neuser, Manuel Miethe, Antonis Anissegos, Gerhard Gschlösl, Akira Andō, Maurice de Martin
Filmografie
- 2001: Annas Sommer
- 2008: Wer sich nicht wehrt, kann nicht gewonnen
- 2012: Der deutsche Freund
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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