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Frantisek Drdlac Franz Drdlac | ||||
Porträt von Drdla, vor 1928 | ||||
| Vollständiger Name | Frantisek Alois Drdlac | |||
| Geboren | ár nad Sazavou, 28. November1868 | |||
| Verstorben | Bad Gastein, 3. September1944 | |||
| Land | Tschechien | |||
| Nebenerwerb | Violinist | |||
| Lehrer | Josef Hellmesberger jr. (Violine) Anton Bruckner (Theorie) Franz Krenn (Komposition) | |||
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Frantisek Alois Drdlac (ár nad Sazavou, 28. November1868 - Bad Gastein, 3. September1944anhören)) war ein tschechischer Komponist und Geiger, insbesondere von Unterhaltungsmusik. In seinem Heimatdorf, dem Gedenkhalle František Drdla geschmückt in Erinnerung an sein Werk und Leben.
Biografie
Drdla hat studiert klassische Musik zum Prager Konservatorium und dann zum Wiener Konservatorium. Zu seinen Lehrern gehörten: Josef Hellmesberger jr. für Violine, Anton Bruckner für Musiktheorie und Franz Krenn für Komposition. Der Einfluss dieser Lehrer spiegelte sich später jedoch nicht in seiner Musik wider.
Von 1890 bis 1893 spielte er im Orchester der Wiener Hofoper und von 1894 bis 1899 war er Direktor und Konzertmeister von dem Theater an der Wien. Er wurde ein bekannter Konzertgeiger und spielte von 1899 bis 1905 in ganz Europa. Von 1923 bis 1925 trat er auch in den USA auf. Er war bekannt für seinen technisch ausgefeilten Sound.
Während er drei Operetten, ein Violinkonzert, zwei Klaviertrios und mehreren Orchesterwerken ist er vor allem als Komponist von Unterhaltungsmusik in einem romantisch Stil. Gemischt mit populären böhmischen (tschechischen) oder ungarischen Melodien präsentierte er sie à la viennoise (die Wiener Art). Zu seinen bekanntesten Werken zählen zum Beispiel Souvenir (1904), Vision (1906) und He, he! (1908); er schrieb diese für Violine und Klavier. Letztere wurde in mehr als zehn verschiedenen Fassungen bekannt, unter anderem für Orchester, Klavierquintett und Streichquartett. Seine Kompositionen wurden durch Aufführungen von Geigern wie Jan Kubelik, Marie Halle, Mischa Elman, Joseph Szigetic, Vasa Prihoda und andere.
1927 wurde ihm vom österreichischen Bundespräsidenten der Ehrentitel verliehen. In seiner Heimatstadt, dem Gedenkhalle František Drdla ihm gewidmet. Es befindet sich in der Musikschule von ár nad Sazavou die auch seinen Namen trägt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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