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Frei Otto | ||||
| Persönliche Informationen | ||||
| Staatsangehörigkeit | ||||
| Geburtsdatum | 31. Mai1925 | |||
| Geburtsort | Siegmar, Deutschland | |||
| Sterbedatum | 9. März2015 | |||
| Ort des Todes | Warmbronn, Deutschland | |||
| Beruf | Architekt | |||
| Arbeiten | ||||
| Wichtige Gebäude | OlympiastadionMünchen, Deutscher Pavillon Ausstellung 67 | |||
| Preise | Pritzker-Preis, RIBA-Goldmedaille | |||
| RKD-Profil | ||||
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Frei Paul Otto (Siegmar, 31. Mai1925 - heiße Quellen, 9. März2015) war ein Deutsche Architekt.
Biografie
Frei Otto wurde in Siegmar geboren, etwas außerhalb Chemnitz, ist aber in Berlin aufgewachsen. Sein Vater war Bildhauer und beide Eltern waren Mitglieder der Deutscher Werkbund.[1] 1943 entschloss sich Otto, Pilot bei der Luftwaffe und später als Fußsoldat, was dazu führte, dass er 1945 starb Nürnberg wurde festgenommen und für 2 Jahre inhaftiert Chartres.[2] Dort arbeitete er als Lagerarchitekt und baute Zelte mit minimalen Mitteln. 1948 begann er ein Architekturstudium an der Technische Universität Berlin, und 1950 studierte Otto ein halbes Jahr Urbanismus und Soziologie an der Universität von Virginia, wo er unter anderem Kontakt zu Frank Lloyd Wright, Richard Neutra, Ludwig Mies van der Rohe, Eero Saarinen und Charles und Ray Eames.[3][4]
Von 1964 bis 1991 war Frei Otto Universitätsprofessor an der Universität Stuttgart.
Im 1952 Angefangen hat er als freiberuflicher Architekt in Berlin, wo er an der Entwicklung von Textildächern mit darunterliegender Seilnetzkonstruktion arbeitete. Das erste Beispiel dafür war auf einer Gartenbauausstellung 1955 in Kassel, für die er drei kleine Vordächer entwarf. Sein großer Durchbruch gelang ihm mit dem Entwurf des westdeutschen Pavillons für die Weltausstellung 1967 im Montreal, zusammen mit Rolf Gutbrod und Fritz Leonhardt.
1968 wurde Frei Otto mit Gunther Behnisch ausgewählt, um die Stadien und Sportanlagen für die Sommerolympiade von 1972 im München designen.[5] Dieses Design baut auf den Zelten auf, die Otto seit den 1950er Jahren entworfen hatte, verwendet diesmal jedoch ein Dach aus PVC, damit die Stahlnetze gut sichtbar sind.
Frei Otto starb am 9. März 2015 in seiner Heimatstadt Warmbronn vor den Toren Stuttgart. Er wurde posthum mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet, die höchste Auszeichnung in der Architektur.
Auswahl an Werken
- Westdeutscher Pavillon für Ausstellung 67, Montreal (1967)
- Gebäude für die Olympische Sommerspiele 1972, München (1972)
- Multihalle, Mannheim (1975)
- Vogelhaus, Tierpark Hellabrunn, München (1980)
Externe Links
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| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |