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Mannheim
Mannheim
Wappen von Mannheim
Mannheim (Baden-Württemberg)
Mannheim
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Baden-WürttembergBaden-Württemberg
LandbezirkStadtbezirk
RegierungsbezirkKarlsruhe
Koordinaten49° 29' N, 8° 28' O
Allgemeines
Oberfläche144,96 km²
Einwohner(31-12-2018[1])309.370
(2.134 Einwohner/km²)
Höhe97 m
BürgermeisterPeter Kurz (SPD)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz% ([2])
Andere
Postleitzahlen68159–68309
Vorwahl0621
NummernschildMA
Stadtbezirk17 Bezirke
Gemeindenummer08 2 22 000
Webseitewww.mannheim.de
Lage Mannheim im Stadtkreis
Karte Mannheim
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Mannheim ist ein DeutscheStadtbezirk im Staat Baden-Württemberg, am Zusammenfluss von Rhein und Neckar. Am 31. Dezember 2018 hatte die Stadt eine Bevölkerung von 309.370[1] auf einer Fläche von 144,96 km². Die Stadt ist das Zentrum des Rhein-Neckar-Dreiecks, einem Stadtgebiet mit rund 2,4 Millionen Einwohnern.

Die Stadt heißt auch Quadratstadt erwähnt. Dieser Spitzname ist auf die Bebauung der Innenstadt nach a . zurückzuführen Schachbrettmuster, wo die Wohnblöcke, die sogenannten Quadrate, nach einem bestimmten System nummeriert sind. Straßennamen gibt es in der Innenstadt so gut wie nicht.

Ein anderer Spitzname für Mannheim ist Schillerstadt, zum Dramatiker Friedrich Schiller, die in Mannheim durchbrach.

Geschichte

Mannheim ist Erster in 766 erwähnt, bleibt aber jahrhundertelang ein unbedeutendes Fischerdorf in der Pfalz, ein Fürstentum am Rhein.

Gründung und Verwüstungen

Um diesen Ort zu ersetzen, liegt KurfürstFriedrich IV im 1606 der Grundstein für die Festung Friedrichsburg, bestehend aus a Zitadelle und ein Stadt deren Straßen schachbrettartig angelegt sind. Im 1607 einbiegen in Stadtrechte gewährt.

In dem Dreißigjähriger Krieg (1618-1648), jedoch wird der neue Ort komplett zerstört. Kurfürst Charles Louis, der 1649 sein Amt antritt, baut die Festung wieder auf und gilt damit als zweiter Gründer Mannheims. Im 1689 die Stadt wird wieder komplett zerstört, diesmal von den Franzosen, aber Kurfürst Johan Willem entscheide dich für 1698 bis zum Wiederaufbau.

Kurfürst Karel Philip verschiebt sich ein 1720 seine Residenz von Heidelberg wegen eines Religionsstreits nach Mannheim. Im selben Jahr beginnt der Bau des Schlosses in Mannheim.

Mannheim hat eine große Blütezeit unter dem Kurfürsten Karel Theodore, die aus 1743 herrscht. Er regt besonders die Künste und Wissenschaften. Die Hofkapelle gilt bald als Best of Europa, und der Mannheimer Schule hat großen Einfluss auf die Musikgeschichte.

Im 1778 der Wohnsitz wird verlegt nach Münchendamit verliert Mannheim seine politische Bedeutung. Trotzdem öffnet in Nevertheless 1779 das Nationaltheater seine Türen. Dieses Theater ist am besten bekannt für die Uraufführung von Die Räuber von Friedrich Schiller.

Im 1795 die Stadt ist wieder beschädigt in der napoleonische Kriege.

Aus dem neunzehnten Jahrhundert

Im 1803 verfällt Mannheim zu Baden. Im 1811 wird die aktuelle Nummerierung der Quadratisch umgesetzt. Ein Ereignis von nationaler Bedeutung ist die Ermordung des Dramatikers und Russen StaatskanzleiAugust von Kotzebue, was zu repressiven Maßnahmen gegen nationalistische und liberale Bewegungen führte. Auch in der Märzrevolution von 1848 Mannheim spielt eine wichtige Rolle.

Im 19. Jahrhundert boomte Mannheim als Industriestadt. Häfen und Bahnstrecken gebaut werden. Karl von Drais findet in 1817 das Draisine heraus, eine Laufmaschine, die als Vorläufer der Fahrrad gilt als. Im 1859 wird zur Industriestadt Ludwigshafen am Rhein auf der anderen Rheinseite gegründet. Entwickelt in Mannheim Carl Benz im 1885 Der Erste Wagen. In Mannheim, am 17. Oktober1868 ein Zustimmung über die Freiheit der Rheinschifffahrt, die sog Revidierte Rheinschifffahrtsurkunde.

Während der Nationalsozialismus, von 1933 bis um 1945, 16.000 Menschen sterben infolge von Verfolgung oder Kriegshandlungen. Darunter sind 2240 Juden. In dem Zweiter Weltkrieg die Stadt ist schwer bombardiert. Im 1967 die Wirtschaftshochschule wird erhöht auf Universität. Im 2003 wird der erste Deutsche sein Popakademie etabliert.

Im 2007 das vierhundertjährige Bestehen der Stadt wurde gefeiert.

Einwohner

Mannheim wuchs nach der kurfürstlichen Ansiedlung 1720 rasant. Die Stadt hatte in 1766 bereits mehr als 24.000 Einwohner, in 1871 fast 40.000. Die Bevölkerung überstieg in 1896 die Grenze von 100.000, in 1905 die Stadt hatte bereits mehr als 160.000 Einwohner. Im 1970 die Einwohnerzahl erreichte mit rund 333.000 ihren höchsten Stand. Im März 2005 betrug die Einwohnerzahl 307.583 (ohne Zweitwohnsitz).

Stadtzentrum von QuadratischStadt Mannheim
Schloss
Wasserturm
Gondelette des Luisenparks
Kunsthalle Mannheim

Sehenswürdigkeiten

Mannheim bietet ein besonderes Stadtbild. Die Straßen der Innenstadt sind nach einem Schachbrettmuster, den sogenannten Quadraten, angelegt. Die historischen Gebäude sind weitgehend verloren gegangen. Die ältesten Gebäude stammen aus der Zeit nach dem Wiederaufbau von 1698. Die Innenstadt wird von einer Nord-Süd-Achse, der Kurpfalzstraße (im Volksmund noch immer "Breite Straße" genannt), die senkrecht zum Schloss verläuft, und von einer Ost-West-Achse durchschnitten Achse, die Planken, die Haupteinkaufsstraße. An der Kreuzung dieser beiden Straßen liegt der Paradeplatz, Mannheims Hauptplatz. Im Osten führt der Planken zum Wasserturm, dem Wahrzeichen der Stadt.

Ein einzigartiger Aspekt des Quadrats ist, dass die meisten Straßen keinen Namen haben. Stattdessen hat jeder Block einen Buchstaben und eine Zahl. Westlich der Kurpfalzstraße wird von Süden nach Norden der Schriftzug A bis K verwendet (das J wird übersprungen), östlich von L bis U. Die Nummern steigen von der Kurpfalzstraße in Richtung Osten und Westen auf.

Gebäude

  • Das Ensemble aus Oude Raadhuis und Sint-Sebastiaanskerk in F1, für das der Grundstein gelegt wurde 1700 wurde gelegt. Die Gestaltung des symmetrischen Doppelkomplexes mit dem schönen Turm in der Mitte ist typisch für verschiedene Gebäude in Mannheim.
  • Die Konkordienkirche in R2 raus 1706-1717, mit einem 92 Meter hohen Turm, der nur 1893 wurde abgeschlossen.
  • Es Barock Schloss, eines der größten in Deutschland. Es wurde aus 1720 bis um 1760 gebaut, um zu entwerfen von Louis Remy de La Fosse. Nach den Verwüstungen im Zweiten Weltkrieg wurden die Außenwände restauriert; nur wenige Räume des Innenraums wurden rekonstruiert. Das Schloss ist von allen Seiten von stark befahrenen Ausfallstraßen umgeben; der Schlosspark wurde fast vollständig den Straßen und Eisenbahnen geopfert.
  • der barock Jesuitenkirche in A4, gebaut aus 1733 bis 1760 entworfen von Alessandro Galli da Bibiena. Diese Kirche, die bedeutendste Barockkirche Südwestdeutschlands, war früher durch eine Empore mit dem Schloss verbunden und diente auch als Hofkirche. Das Innere wurde nach dem Krieg so weit wie möglich rekonstruiert.
  • Die 33 Meter hohe Observatorium von 1772-1774 hinter der Jesuitenkirche. Hier funktionierte das AstronomChristian Mayer, das in 1776 verschiedene Doppelsterne entdeckt.
  • Das Zeughaus (Arsenal) in Quadrat C5, gebaut in Gebouwd 1777-1779 von Pieter Antoon Verschaffelt im klassizistisch Stil. Hier ist nun der historische Teil der Reiss-Engelhorn-Museen untergebracht.
  • Der 60 Meter hohe Neobarock Wasserturm von 1889, entworfen von Gustav Halmhuber. Der pompöse Bau ist heute Mannheims bekanntestes Wahrzeichen. Es steht im Zentrum einer parkähnlichen Bebauung in Jugendstil, dem Friedrichsplatz, in dem sich auch das Konzert- und Kongressgebäude Rosengarten befindet und das Kunsthalle Mannheim auffallen. Nach Osten geht der Friedrichsplatz in die Augustaanlage über, ein breiter Boulevard von rund 1900.
  • Die Christuskirche von 1907-1911 in der Oststadt im neobarocken Stil.
  • Das Rathaus von 1937-1941 in E5, im klassizistischen Stil der Nationalsozialismus gebaut nach Plänen von Josef Zizler und Adolf Abel.
  • Die Dreifaltigkeitskirche in G4, gebaut in 1956-1959 entworfen von Helmut Striffler an der Stelle einer zerstörten Kirche.
  • Der Fernmeldeturm, eine Art Euromast 207 Meter hoch, stammt aus 1975.

Parks und Denkmäler

  • Der Luisenpark, angelegt in 1892-1894, ist einer der schönsten Parks in Europa.
  • Der schöne Grupello Brunnen befindet sich auf dem Paradeplatz O1 1711; auf dem Marktplatz G1 ein barocker Schnitzbrunnen aus 1719.
  • Schiller-Statue aus 1862 bei B3.
  • Friedensengel raus 1952 im E6.
  • Holocaust-Mahnmal von 2003 auf den Planks bei P2.

Kunst und Kultur

Museen

  • Reiss-Engelhorn-Museen, mehrere Museen mit vielfältigen Sammlungen zu Kunst, Stadtgeschichte, Theater- und Musikgeschichte, Archäologie, Physik und Völkerkunde.
  • Kunsthalle Mannheim, Kunst vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
  • Mannheimer Kunstverein, Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
  • Landesmuseum für Technik und Arbeit, Überblick über Technik und Industrie in Südwestdeutschland aus dem 19. Jahrhundert.
  • Planetarium

Kunst im öffentlichen Raum

Urlaubsrouten

Mannheimer Urlaubsrouten: Bertha-Benz-Gedächtnisroute[3], Burgenstraße (Burgenstraße)[4] und Straße der Demokratie[5].

Verkehr und Transport

Mannheim ist durch ein Autobahnnetz erschlossen.

Es Bahnhof von Mannheim ist der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt von Süddeutschland und der zweite EISKreuzung Deutschland. An seiner Stelle stehen die Bahnhöfe Mannheim-Kurpfalzbrücke und Mannheim OEG.

Das Mannheimer Gesetz, formell die Revidierte Rheinschifffahrtsurkunde, ist die Urkunde eines am 17. Oktober 1868 in Mannheim geschlossenen Vertrages, der die Grundlage für den zollfreien Verkehr auf der Rhein. Von dort ist es zum Meer schiffbar. Der Vertrag gilt als eine der Quellen des westeuropäischen Wohlstands.

Sport

SAP-Arena
Carl-Benz-Stadion: Heimat des SV Waldhof-Mannheim

Die Sportart mit den meisten Zuschauern in Mannheim ist Eishockey. Adler Mannheim (früher Mannheimer ERC) war mehrfach Landesmeister (1980, 1997–1999, 2001, 2007, 2015, 2019). Heimspiele werden in der SAP-Arena. Das Stadion wird mit den geteilt Rhein-Neckar Löwen, die im Handball- Bundesliga spielen. Der größte Erfolg des Vereins war das Erreichen des Halbfinales der Champions League 2009.

2005 gegründet MTG Mannheim ein Amerikanischer FußballAbteilung an, die Rhein-Neckar-Banditen, die in der Deutsche Fußball Liga abspielen. Zuvor war die Mannheimer Rothäute bereits in der höchsten Spielklasse und wurde 1981 Vizemeister.

Die Blütezeit des Fußballs ist längst vorbei, aber auch hier war die Stadt erfolgreich. Bereits 1896 wurde hier ein Fußballverein gegründet. Mannheimer FG 1896, ein Vorläufer von VfR Mannheim. Dieser Verein wurde 1949 Landesmeister. Stadtrivale SV Waldhof Mannheim wurde zwar kein Meister, aber im Prinzip erfolgreicher und ist der einzige Verein der Stadt, der jemals in der Bundesliga gespielt (7 Saisons). Bis 2003 spielten beide Klubs immer in den ersten drei Klassen, schieden dann aber wegen finanzieller Probleme aus. Für die Zweiter Weltkrieg waren auch Mannheimer FC Phoenix und VfL Neckarau aktiv auf höchstem Niveau.

Das Deutscher Basketball Bund veranstaltet alle zwei Jahre zum Gedenken an Albert Schweitzer ein Basketballturnier für Jugendnationalmannschaften, die Albert Schweitzer Turnier. Dieses Turnier ist eines der wichtigsten Jugendturniere der Welt.

Mannheim war Gastgeberstadt der Eishockey-Weltmeisterschaft ab 2010.

Städtepartnerschaft

Geboren

Externer Link

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