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Friedrich Bicknese | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Friedrich Hubert Ernst Bicknese | |||
| Geboren | 13. Oktober1862 | |||
| Verstorben | 14. Februar1937 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre(s) | HaFaBra-Musik | |||
| Beruf | Dirigent, Militär Kapellmeister, Pianist, Komponist und Maler | |||
| RKD-Profil | ||||
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Friedrich Hubert Ernst Bicknese (Rotterdam, 13. Oktober1862 - Voorburg, 14. Februar1937) war ein Holländer Dirigent, Militär Kapellmeister, Pianist und Komponist. Neben der Musik praktizierte er auch Malerei (er erhielt Unterricht bei Johan Hendrik Doeleman und Johan van Hulsteijn)[1] und die Szene.
Familie
Er wurde in die Familie von Friedrich Hubert Ernst Bicknese und Stina Maria de Jong geboren. Vater war Opernsänger von Köln Abstammung. Er selbst heiratete Maria Joanna Hubertina Beers. Eines ihrer Kinder war ein Kriegsopfer Fritz Bicknese.
Frühe Jahre
Seine musikalische Ausbildung erhielt er von Wouter Hutschenruyter, Ferdinand Blumentritt und C. Zchoppe. Als Jugendlicher wurde er ein einfacher Pianist Café-Konzert van Donn auf der Kruiskade in seiner Heimatstadt. Schon früh wurde sein musikalisches Talent erkannt und schon nach kurzer Zeit wurde er zum Korrepetitor an der Deutschen Oper Rotterdam berufen. Er arbeitete hier mit Künstlern wie Dyna Beumer und Trebelli und es war vor allem der damals beliebte Bassist Johan Diederich Behrens, der ihn als Begleiter ausgewählt hat, auch für seine Touren durch Norwegen und Schweden. Nach dieser Tournee kehrte er in die Niederlande zurück, wo ihm der Taktstock in der Operettenkompanie von . angeboten wurde Hummer und Buderman zu Amsterdam. Unter seiner Leitung wurden viele neue Operetten einstudiert, darunter: Mina Buderman triumphiert als Vierter.
Kapellmeister
Später wurde ihm die Stelle des Kapellmeisters der Infanterieregimenter angeboten, zunächst in Leeuwarden, später te Wellen. Er brachte beide Orchester auf ein höheres Niveau. Er führte neue Musik für diese Orchester ein. Vor allem der bekannte Pariser Komponist Gabriel Pares schätzte das. Bei einem Wettbewerb, an dem er mit seiner Kapelle mit Parès' weiterrollen[2] er erhielt nicht nur den ersten Preis, sondern auch ein separates Kompliment des Komponisten für die hervorragende Leistung.
Er kam 1895 Wellen als Kapellmeister der Stabsmusik[3], das damals noch viel kleiner war als heute. Bicknese hat es geschafft, es auf ein höheres Niveau zu bringen. 1905 nahm er an einem allgemeinen Wettbewerb für Militärkorps in Tilburg. Er überarbeitete erfolgreich die obligatorische Wettbewerbsmusiknummer: Er erhielt den ersten Preis mit Lob und auch einen Kranz für das Dirigieren. Vom 1. April 1911 bis 1. April 1922 war er auch Organist der Niederländisch-Reformierten Kirche in Wellen.
1922 zog er sich offiziell aus dem Musikleben zurück, blieb aber bis zu seinem Tod als Komponist und Jurymitglied tätig.
Neben den oben genannten Tätigkeiten war er Musikkritiker für die Provinzial Drentsche und Asser Courant und seine Kritiken wurden sowohl von den Musikvereinen als auch von den Solisten hoch geschätzt.
Aus seiner Hand erschien eine Zahl Kompositionen:
- Suite „Grand Oriental“
- Kantate für Solist, Chor und Orchester (aufgeführt 1892 im Artis-Theater)
- Lieder
- Konzertfantasie und Konzertpolonaise
- Krönungsmarsch
- Fantasie über Motive aus Werken von Strauss
- Absprachen zum Bügeln und Harmonie Orchester.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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