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Friedrich Kossmann | ||||
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Oorthuys, kossmann, Leonhard Huizinga und Hattum Hoving (1964) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Friedrich Karl Heinrich Kossmann | |||
| Geboren | 10. März1893 | |||
| Geburtsort | Den Haag | |||
| Verstorben | 31. März1968 | |||
| Ort des Todes | Rotterdam | |||
| Land | ||||
| Beruf | Schriftsteller, Bibliothekar | |||
| dbnl-Profil | ||||
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Friedrich Karl Heinrich Kossmann (Den Haag, 10. März1893 - Rotterdam, 31. März1968) war ein NiederländischLiterat und Bibliothekar.
Kossmann war der Sohn von Hedwig Kliver und Professor Ernst Ferdinand Kossmann. Er hat es besucht Gymnasium Haganum im Den Haag, wo sein Vater Deutschlehrer war. Anschließend studierte er Niederländische Literatur an der Universität Leiden, wo er in 1922cum laude promovierte über die Dissertation Niederländischer Rhythmus. Die Verskultivierungstheorien in den Niederlanden und die rhythmische Grundlage des niederländischen Verses. Drei Jahre zuvor war Kossmann zum wissenschaftlichen Beamten der Universitätsbibliothek Leiden ernannt worden. Am 1. Dezember 1923 er wurde zum stellvertretenden Bibliothekar der Bibliothek und Lesesäle der Gemeinde Rotterdam. Elf Jahre später würde er Dr. W. L. de Vreese erfolgreich als Bibliothekar derselben Institution.
Kossmann hatte verschiedene Vorstandspositionen im niederländischen Bibliothekssystem inne. Er war auch als Wissenschaftler und Publizist tätig. Er war Mitherausgeber der Teile VI bis X der Neues niederländisches Biographisches Wörterbuch die zwischen 1910 und 1937 in elf Bänden erschienen. Darüber hinaus verfasste er mehrere wissenschaftliche Abhandlungen, hauptsächlich über die niederländische Literatur. Er war viele Jahre Vorsitzender des Historische Gesellschaft 'Roterodamum'.
Neben seiner bibliothekarischen und wissenschaftlichen Tätigkeit war Kossmann ein angesehener Musiker und Komponist. Seit seiner Studienzeit sang er als Tenor in verschiedenen Chören und trat später auch als Dirigent auf. Er komponierte auch Stücke von seinem siebzehnten Lebensjahr bis zu seinem Tod, die jedoch außerhalb des unmittelbaren Familien- und Freundeskreises keinen Ruhm genießen konnten.
Kossmann hatte drei Söhne, die ältesten zwei, die Zwillinge Alfred und Schwere, wurde später als Schriftsteller bzw. Historiker bekannt.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
