WikiDer > Fritz Behrendt
Fritz Behrendt | ||||
Behrendt und Claus von Amsberg (Die Parol, 1973) | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Fritz Alfred Behrendt | |||
| Geboren | Berlin, 17. Februar1925 | |||
| Verstorben | Amsterdam, 4. Dezember2008 | |||
| Beruf(e) | Zeichner | |||
| RKD-Profil | ||||
| ||||
Fritz Alfred Behrendt (Berlin, 17. Februar1925 - Amsterdam, 4. Dezember2008) war ein NiederländischKarikaturist von Deutsche-jüdisch Abstammung.
Leben und Arbeiten
Behrendt ist in der damaligen Zeit aufgewachsen Weimarer Republik, Wert Nazis kam 1933 an die Macht. Aus politischen Motiven floh sein Vater 1936 Nazi Deutschland in die Niederlande. Seine Familie folgte ihm 1937 und sie ließen sich in Amsterdam nieder. Während der Kriegsjahre folgte er der Kunst- und Handwerksschule, die jetzige Gerrit Rietveld Akademie. 1945 ist er "Aktivitäten untergraben" von den deutschen Besatzern verhaftet und Haftanstalt zum Weteringschans eingesperrt.
Als junger Mann entwickelte er Sympathie für die Kommunismus und zog 1947 nach Jugoslawien als Kommandant einer internationalen Jugendbrigade beim Bau einer Eisenbahnlinie mit Tausenden von Jugendlichen samac zu Sarajevo. Dort erhielt er eine Einladung zu Kunstakademie im ZagrebRadierung und Lithographie lernen. Im Sommer von 1949 ist er zum gegangen DDR wenn Grafikdesigner und Illustrator für die Kostenlose Deutsche Jugend arbeiten. Hier entwarf er die erste Version des Wappen der DDR. Verdacht auf "titoistische Aktivitäten" am 9. Dezember desselben Jahres war er Stasia festgenommen und sechs Monate in Isolation gehalten. Nach seiner Entlassung am 9. Juni 1950 kehrte er in die Niederlande zurück.
Seitdem hat er sich mit seinem Zeichenstift gegen alle Formen der totalitären Diktatur gewendet und eine internationale Karriere als Illustrator aufgebaut und Karikaturist. Er begann als freiberuflich Zeichner für a Deutsche Zeitschrift der Antifaschisten und eine Ausgabe der Arbeiterpartei. Er veröffentlichte auch in Freie Niederlande. Am 6. März 1953, am Tag danach Stalins Tod, Ort Die Parol eine Zeichnung von Fritz Behrendt auf der Titelseite. Sowohl bei Het Parool als auch bei Vrij Nederland gab es dann L. J. Jordanien als Chefzeichner angestellt und ging deshalb zum Allgemeine Fachzeitschrift. Nach einigen Konflikten mit dem neu ernannten Chefredakteur H.J.A. Hofland er ging im März 1968 für 1968 Die Parol. 1989 kündigte er seinen Vertrag bei Het Parool und wechselte zu Der Telegraph.
Neben seiner Tätigkeit in den Niederlanden veröffentlichte Fritz Behrendt in zahlreichen ausländischen Publikationen Zeitungen und Zeitschriften unter denen Die New York Times, das Los Angeles Zeiten und TIME-Magazin in dem Vereinigte Staaten, das Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel und des Spiegels in Deutschland ist es Svenska Dagbladet im Schweden, das Berlingske Tidende im Dänemark, das aftenposten im Norwegen, Das neue Amtsblatt im Belgien, das Neue Kronen Zeitung im Österreich, Die Weltwoche im Schweiz, Schlagen in dem Vereinigtes Königreich, Kathimerini im Griechenland und Maariv im Israel. [1]
Behrendt sah sich als Kämpfer gegen alle ismen von links, Center und Recht. Aufgrund seiner Erfahrungen in der DDR zeichnete er viel über die Dinge hinter der damaligen Zeit Eiserner Vorhang und wurde deshalb ein rechter Flügel Zeichner genannt.
Er hat sich auch intensiv mit Opfern von Ungerechtigkeit auseinandergesetzt. So engagierte er sich beispielsweise in einer Stiftung, die sich für die Hilfe und den Unterhalt der sogenannten „Srebrenica-Witwen“ einsetzte.
Fritz Behrendt verstarb Ende 2008 im Alter von 83 Jahren.[2]
Auszeichnungen
- 1975 - Offizier des Ordens der Krone (Belgien)
- 1995 - Offizier im Orden von Oranien-Nassau[3]
- 1996 - Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- 2000 - Politischer Karikaturpreis der Vereinten Nationen/Ranan Lurie
- 2002 - Ritter im Orden des Niederländischen Löwen[4]
- 2002 - Großes Verdienstkreuz (Deutschland)
- 2006 - Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst
Externe Links.
- Die Welt durch die Augen von Fritz Behrendt
- Widerstandsmuseum -Fritz Behrendt
- Wir überleben, weil wir Egoisten sind (Interview), NRC Handelsblad, 24. Juni 2006
- histoforum
- Biografie Fritz Behrendt vor Ort Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (für das DDR-Gefängnis)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|