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Fritz Reiner (Budapest, 19. Dezember1888 - New York, 15. November1963) war ein Ungarisch-Amerikaner Dirigent.
Fritz Reiner studierte an der Franz-Liszt-Musikhochschule in seiner Heimatstadt. Für das Hauptfach Klavier wurde er unter anderem unterrichtet von: Bela Bartok. Er machte schon früh Karriere als Schützling des Komponisten Richard Strauss, selbst ein führender Dirigent. Ab 1909 war er Chorrepetitor an der Budapester Oper. 1912 wurde er Chefdirigent der Dresdner Oper, Heimat der Dresdner Staatskapelle. Reiner trug zum Vertrieb von Strauss' Opern bei. Reiner emigrierte 1921 in die USA, wo er Dirigent der Cincinnati Symphony Orchestra. 1922 dirigierte er die amerikanische Uraufführung von Die Frau ohne Schatten. 1931 wurde er Lehrer an der Curtis Institut für Musik im Philadelphia. Zu seinen Schülern gehörten Leonard Bernstein, Lukas Foss und Nino Rota. Von 1938 bis 1948 war er Chefdirigent der Pittsburgh Symphony Orchestra. Mit Serge Koussevitzky er ermutigte Bartók, seine zu komponieren Konzert für Orchester (1943). Reiner debütierte 1949 beim Metropolitan Opera zu New York mit salome von Richard Strauß. Von 1953 bis zu seinem Tod 1963 war er Chefdirigent der Chicago Symphony Orchestra. Bereits 1954 machte er mit diesem Orchester für RCA-Aufzeichnungen Aufnahmen in Stereo.
Reiner war bekannt für seine autokratische und strenge Arbeitsweise, war aber auch eine Autorität in der Musik von Strauss, Bartók und Strawinsky und Meister der zeitgenössischen Musik.