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GAIA-X

GAIA-X ist ein Projekt zur Entwicklung einer effizienten und wettbewerbsfähigen, sicheren und zuverlässigen Dateninfrastruktur für die Europäische Union entwickeln. Es ist eine deutsch-französische Initiative mit europäischer Dimension, die von 22 Unternehmen getragen wird. Das Projekt wurde am 4. Juni 2020 offiziell gestartet.

Hintergrund

In vielen europäischen Ländern wurden Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit Europas von digitalen Schlüsseltechnologien geäußert, wie z Cloud Computing. Es gibt keine europäische Cloud, die Bürger und Unternehmen zwingt, ihre Daten mit – normalerweise amerikanisch - Unternehmen unterzubringen. GAIA-X will dafür eine europäische Alternative bieten. Es ist keine Cloud, sondern eine Dateninfrastruktur mit Kernwerten Interoperabilität, Vertrauen, Souveränität, Transparenz und offene Standards. Konkret müssen Cloud-Dienste auch innerhalb der EU-Standards und -Vorschriften (einschließlich der AVG/DSGVOund Vorratsdatenspeicherung innerhalb der EU-Grenzen).[1][2][3]

Organisation

GAIA-X wurde nach belgischem Recht gegründet gemeinnützige Vereine, und errichtet seinen Hauptsitz in Belgien.[3]

Teilnehmer

Eine Reihe von Unternehmen aus dem Daten- und Telekommunikationssektor haben ihre Unterstützung für das Projekt zum Ausdruck gebracht, darunter Amadeus, atos, Beckhoff, Bosch, BMW, CISPE, DE-CIX, Deutsche Telekom, Docposte, EDF, Fraunhofer, Deutsche Edge-Cloud, Institut Mines-Télécom, Internationaler Datenraumverband, Orange, Outscale, OVHcloud, PlusServer, Safran, SAFT, Scaleway und Siemens. Im März 2021 veröffentlichte der Verwaltungsrat eine Liste von 212 teilnehmenden Unternehmen, darunter die europäischen Niederlassungen von US-amerikanischen und chinesischen Datenunternehmen sowie das umstrittene Unternehmen palanti.[4]

Externe Links