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Galactic Hacker Party
Galaktische Hacker-Party
Gehalten inAmsterdam, Die Niederlande
Jahr1989
Termine2., 3. und 4. August
TeilnehmerUnbekannt
Editionen
Vorherige AusgabeNein
Nächste AusgabeHacken am Ende des Universums (1993)

Das Galaktische Hacker-Party war eine Technologie- und Gesellschaftsveranstaltung, die 1989 in Paradies im Amsterdam.[1] Besucher waren Menschen mit einer Faszination für Technik, insbesondere Computer und das in den Niederlanden damals noch relativ unbekannte Internet. Später ist man unter Hacker jemanden verstehen, der mit gleicher Faszination die Grenzen der Möglichkeiten der Technik auslotet und dabei manchmal mit rechtlichen Grenzen in Berührung kommt.

Hackerparty und Konferenz

Gleichzeitig mit dem Festival wurde eine Konferenz einberufen, die ICATA (Interkontinentale Konferenz über alternative Nutzung der Technologie Amsterdam), aber die Organisatoren sahen es eher als eine Veranstaltung als als zwei. Mit beiden Konzepten zusammen wurde einfach versucht, unterschiedliche Besuchergruppen anzuziehen.[2] Während des Treffens kam die Kombination der verschiedenen Elemente bei den Teilnehmern so gut an, dass diese Veranstaltung seitdem alle vier Jahre wiederholt wird. Der jüngste in der Reihe war Hacking trotzdem immer noch im Jahr 2017.

Organisation

Die treibenden Kräfte hinter der Galactic Hacker Party waren Mitglieder des Hacker-Magazins Hack-Tic, von denen die spätere XS4ALL-Mitbegründer Rop-Gong-Greifer war der Chefredakteur Caroline Nevejan im Auftrag von Paradiso und Patrice Riemens.[3] Die Veranstaltung wurde weiter unterstützt von Antenne, eine Organisation, die das damals relativ neue Phänomen erkannte Email auf zivilgesellschaftliche Organisationen aufmerksam gemacht[4] und eine Subfakultät der Universität Amsterdam, die eine permanente Verbindung zum Internet zur Verfügung stellte - damals ein Novum.[5]

Begegnungen

Gruppen und Organisationen wie die Chaos Computer Club aus Deutschland, Hacker herum Hack-Tic und der hinter dem New Yorker Magazin 2600: The Hacker Quarterly trafen sich zum ersten Mal persönlich zusammen mit Teilnehmern aus anderen Ländern.[6][7]

Die Teilnehmer tauschten Wissen und Erfahrungen über Dinge wie Computersysteme, DFÜ-Verbindungen, Hacking (damals noch nicht verboten), Computerviren und Umgehung aus Tick-Zähler auf Telefonleitungen. Der Konferenzaspekt des Treffens wurde in Vorträgen über Feminismus und Computer, Mensch-Computer-Interaktion und Modelle der künstlichen Intelligenz zum Ausdruck gebracht. Einige Quellen nennen die ethische Frage der freien Verfügbarkeit von Informationen als roter Faden während der gesamten Veranstaltung.[6] Tatsache ist, dass diesem Thema in der Schlusserklärung der Konferenz, deren erster Beschluss mit „Der freie und uneingeschränkte Informationsfluss ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Bürgerrechte [..]“ begann, ein prominenter Platz eingeräumt wurde.[8]