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Hacker im Großen und Ganzen | ||
HAL 2001 Monolith. lief vom 4. August 2012 bis 16. August 2013 auf 2001: A Space Odyssey als Monolith von Welche Geschichte. Ein schöner Hack? | ||
| Gehalten in | Enschede, Die Niederlande | |
| Jahr | 2001 | |
| Termine | 9., 10., 11. und 12. August August | |
| Teilnehmer | 2900 | |
| Editionen | ||
| Vorherige Ausgabe | Hacking im Gange (1997) | |
| Nächste Ausgabe | Was zum Teufel (2005) | |
Hacker im Großen und Ganzen (HAL 2001) war eine Hackerkonferenz und ein Open-Air-Festival in Enschede im Jahr 2001. Es war Teil einer vierjährigen Serie, die mit dem Galaktische Hacker-Party 1989 und endete (vorerst) mit Beobachten. hacken. machen. im Jahr 2013. Der Name der Veranstaltung war eine Parodie auf den intelligenten Computer von 2001: A Space Odyssey, HAL 9000.
Organisation
Das Festival wurde von einer Gruppe von Leuten organisiert, die rund um das Hacker-Magazin aufgewachsen sind Hack-Tic und entwickelte sich dann zu einem Unternehmen, das sich speziell um diese Veranstaltungen kümmerte. Hack-Tic-Chefredakteur Rop-Gong-Greifer fungierte als Sprecher des Vereins. HAL 2001 fand auf dem Campus der Universität Twente vom 9. bis 12. August 2001 und das Treffen zog 2900 Teilnehmer an. Zu diesem Anlass wurde über die Universität ein Uplink ins Internet mit einer damals fast unerhörten Kapazität von 1 Gb/s installiert, einer Bandbreite, die die Besucher nicht benötigten.[1] Für alle Geräte mussten vor Ort 1,5 MW Strom erzeugt werden.[2]
Programm
Neben den notwendigen Vorträgen und Workshops bot das Festivalprogramm viele Möglichkeiten zur gemeinsamen Projektarbeit und Möglichkeiten für soziale Kontakte. Technische Innovationen und Komponenten umfassen IPv6, GSM-Sicherheit und Kopierschutz auf Informationsträgern.
In den Vorträgen und Konferenzen wurden Themen wie das Image in den Medien (siehe unten), aktuelle Gesetze wie das Digital Millennium Copyright Act und die Gefahren der Informationsgesellschaft diskutiert.[3]
Kontroversen
Vor und während des Treffens beschwerten sich mehrere Mitglieder der Hacker-Community über die Art und Weise, wie die Presse über Hacker sprach. Während einer Podiumsdiskussion erklärte Rop Gonggerei beispielsweise, dass "der Hacker in den Medien eine Art Robin Hood war, und jetzt immer mehr ein gewöhnlicher Computerkrimineller". Anekdotisch in diesem Zusammenhang ist die Frage der Nachrichtensendung 2Vandaag, ob sie kommen und ein paar Hintergrundbilder für einen Artikel über Kreditkartenbetrug machen könnten.[1] Die aufgetaucht im Monat vor der Veranstaltung Computerwurm "Code Red" wurde kurzzeitig (und fälschlicherweise) niederländischen Hackern zugeschrieben, was die Behörden noch nervöser machte, als es ohnehin schon der Fall war.[4][5]
Andererseits kritisierte dieselbe Gonggerei im Vorfeld der Veranstaltung Computer-Cracker und sogenannte Drehbuch Kinder, nicht zuletzt um zu signalisieren, dass ein solches Verhalten bei HAL 2001 nicht toleriert wird.[6] Die für die gesamte Hardware zuständigen HAL-Systemadministratoren trugen während der Veranstaltung T-Shirts mit dem Aufdruck „staatsgefährdender Anarchist“, eine Anspielung auf eine Aussage eines Polizisten vor dem Festival.[1] Gleichzeitig durfte sich der selbsternannte "Computer-Underground" von Anfang an mit (linkem) Aktivismus assoziieren. Zum Beispiel erschien eine Ankündigung der Veranstaltung auf der Website von Hausbesetzerradio Der freie Keijser.[7]
| Hackercamps in den Niederlanden |
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Galaktische Hacker-Party 1989 · Hacken am Ende des Universums 1993 · Hacking im Gange 1997 · Hacker im Großen und Ganzen 2001 · Was zum Teufel 2005 · Hacken nach dem Zufallsprinzip 2009 · Beobachten. hacken. machen. 2013 · Hacking trotzdem immer noch 2017 |
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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