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Gatsu ist der Markenname, unter dem Maus Gatsonides Sportwagen gebaut.
Die Automarke Gatso kennt zwei verschiedene Modelle, den 4000 und den 1500. Der erste Prototyp, mit Kuppeldach wie auf a Düsenjäger, hieß Gatford. Diese basierte auf einem Fahrgestell eines Ford, der vor dem Krieg abgestürzt war und unter anderem auf der Pkw-RAI 1948 präsentiert wurde. Gatford ähnelte jedoch zu sehr dem französischen Matford, einem Teil von Ford (Matte kommt von Mathis). Auf Druck von Ford wurde der Markenname anschließend in Gatso geändert.
4000
Alle Gatsos wurden entworfen von designed Jan Apetz, der auch die Flugblätter illustrierte. Nach dem Vorbild des KWIK, einer Vorkriegs-Kreation von Gatsonides auf Mercury-Basis, war der 4000 zunächst als Rallye-Auto gedacht, gut geeignet für die harten Rallyes der Zeit, die oft tage- und nächtelang gefahren werden mussten. Ein Detail, das darauf hinweist, ist der in der Nase montierte Fernlichtscheinwerfer. Die dahinterliegende Erhöhung der Motorhaube bot auch den hoch montierten Vergasern im V des Vierliter-V8-Motors ausreichend Platz. Neun Exemplare des Modells 4000 wurden gebaut, von denen mehrere exportiert wurden. Die Autos wurden einzeln auf Bestellung in der Werkstatt von Gatsonides, 'Allround Services' in Heemstede, gebaut. Bei jedem Exemplar wurden Wünsche des Käufers im Auto umgesetzt, so dass tatsächlich keine zwei Gatso identisch waren. Von der 4000 gibt es, soweit bekannt, kein einziges Exemplar mehr. Sicher sind mindestens zwei in den späten 1950er-Jahren bei „Wiesen-Autocross-Wettkämpfen“ an die Knöpfe gefahren.
1500
Das andere Modell von Gatso ist der 1500. Dieser kam jedoch nie über einen Prototyp mit dem Spitznamen "Platje" hinaus, der 1949 realisiert wurde. Dieser Name bezieht sich auf die sehr niedrig gebaute Karosserie, die von Jan Apetz neu gezeichnet wurde. In Platje kam ein Sechszylinder-Motor 1500 von Fiat zum Einsatz. Gatsonides hat Platje selbst für einige Spiele und einen Rekordversuch eingesetzt. Platje ist neben dem erwähnten Vorkriegs-KWIK die einzige noch existierende Kopie der Marke Gatso.
Konkurs
'All Round Services' ging aus mehreren Gründen in Konkurs und das bedeutete auch das Ende der Automarke Gatso. Maus wurde anschließend Berufsfahrer und (hauptsächlich) Rallyefahrer und arbeitete unter anderem für Sunbeam-Talbot, Austin-Healey, Frazer-Nash, Triumph, Aston Martin und Ford GB. Sein größter Erfolg ist der Sieg im Rallye von Monte Carlo 1953 mit einem Ford Zephyr. Dieser Erfolg fiel mit der Flut, weshalb dieser Umstand in den Niederlanden nie viel Beachtung gefunden hat.
Gatsonides war beunruhigt über die amateurhafte Art und Weise, mit der die Polizei in den Niederlanden Radarfallen geliebt. Durch seinen Beruf als Rallyefahrer und Fahrer beschäftigte sich Maus schon immer mit Zeitmessung und Geschwindigkeitsmessung. Dies führte indirekt zur Gründung des noch bestehenden Unternehmens gatsometer, wahr 'Blitzer“ und Radaranlagen hergestellt.
Externe Links
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