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Geli Raubal
Geli Raubal

Angelika Maria (Geli) Raubal (Linz, 4. Juni1908[Quelle?] - München, 18. September1931) war eine Tochter von Angela Raubal, die eine Halbschwester von . war Adolf Hitler. Somit war Geli Raubal eine Halbnichte von ihm.

Als Hitler hereinkam 1929 zog in eine Wohnung in München, seine Halbschwester Angela wurde seine Haushälterin. Sie lebte mit ihm bei Geli. In den nächsten zwei Jahren verbrachte Geli viel Zeit mit Hitler ("Onkel Alf") in der Öffentlichkeit; es gab daher Gerüchte, dass sie eine Affäre mit ihm haben würde. Dies war etwas, das viele hochrangige Nazis nicht mochten. Immerhin könnten Gerüchte über eine inzestuöse Affäre des Führers dem Ruf der gesamten Partei schaden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Hitler emotional von Geli abhängig war.

Am Morgen von 19. September1931 Geli Raubal wurde in Hitlers Wohnung gefunden, erschossen mit seinem Gewehr. Sie war damals 23 Jahre alt. Über die Todesursache gab es viele Gerüchte. Einige sagten, sie habe mit der Waffe gespielt und sich versehentlich erschossen, aber es gibt auch Gerüchte, dass Hitler etwas mit ihrem Tod zu tun haben könnte. Die offizielle Todesursache ist jedoch Selbstmord.[1] Hitler war bei Gelis Beerdigung nicht anwesend.

Hitlers Feinde hatten die Zeit ihres Lebens und schmausten sich an den Nachrichten. Die Zeitungen waren voll von Gerüchten, Spekulationen und Theorien. Hitler selbst verfiel in eine tiefe Depression. Er überlegte sogar, die Politik aufzugeben. Einige Tage nach Gelis Beerdigung besuchte er ihr Grab in Wien, woraufhin er sich plötzlich von seiner Depression erholte.[2]