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Georgette Hagedoorn
Georgette Weißdorn
Georgette Hagedoorn und Louis Borel (1962)
Allgemeine Information
Vollständiger NameMarcelle Georgette Hagedoorn
Geboren4. April1910
Verstorben24. August1995
LandDie Niederlande
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Film

Georgette Weißdorn (Haarlem, 4. April1910Den Haag, 24. August1995) war ein Niederländisch (Theater-)Schauspielerin, Sprecherin, Chansonnière und Musicalstar.

Werdegang

Marcelle Georgette Hagedoorn, Tochter von Leo Hagedoorn (der unter anderem bei der Druckerei Johan Enschede & Zn arbeitet) und einer Französin hatte bereits 1928 ihr Bühnendebüt (Gijsbrecht van Aemstel), aber wurde bekannt für ihre Rolle als Ariel in ShakespearesDer Sturm: 'luftig, spitzbübisch und mit etwas Quecksilber', dachte damals ein Rezensent an sie. Im Vorfeld traf sie zum ersten Mal den Übersetzer des Stücks, den Dichter Martinus Nijhoff. Sie heiratete den Schauspieler 1930 Ben Royaards. Eines ihrer Kinder ist der Schauspieler Jules Royaards. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sie sich von Royaards scheiden, ging eine Beziehung mit Nijhoff ein, zog bei ihm in Den Haag ein und heiratete ihn am 3. April 1952. Nijhoff starb Anfang 1953.

Zusammen mit ihrem Mann spielte Hagedoorn - von engen Freunden oft als "Zet" bezeichnet - zwei Jahre lang bei einer Firma in Deventer. In den 1930er Jahren gründete sie mit ihrem Mann husband Jacqueline Royaards und Lou IJzerman ein Kabarett. Von 1937 bis 1943 war Hagedoorn mit dem New Royal Dutch Theatre in . verbunden Antwerpen unter der Regie Joris Diels. Nach dem Zweiten Weltkrieg trat sie viel als Chansonnière auf, begleitet von einer guten Bekannten aus ihrer Jugend, der Pianistin Pierre Verdonck. Sie war erfolgreich in Paris (Dank einer Einführung von Leon Xanrof) und in Dänemark (begleitet von Nijhoff). In späteren Jahren arbeitete sie viel in Produktionen von Jos Brink und Frank Sanders, speziell für sie geschrieben Alte neue Freunde.

Hagedoorn wurde in Nijhoffs Grab beigesetzt.

Filmografie

Erinnerungen

  • Georgette Strohhalme (1986)
  • Junk-Glas (1989)

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