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G. A. Bohne | ||||
| Vollständiger Name | Gerard Adolf Boon | |||
| Geboren | Rotterdam, 7. Oktober 1882 | |||
| Verstorben | Amersham (Großbritannien), 21. Oktober 1962 | |||
| Party | Liberale Union (bis 1921) Liberale Staatspartei (ab 1921) | |||
| Religion | Reformiert | |||
| Titel | Herr. | |||
| Funktionen | ||||
| 1922 - 1937 | Mitglied Repräsentantenhaus der Generalstaaten | |||
| Webseite | ||||
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Gerard Adolf Boon (Rotterdam, 7. Oktober1882 – Amersham (Großbritannien), 21. Oktober1962) war ein Holländer Anwalt und Politiker.
Leben und Arbeiten
Als Sohn von Germ Jan Boon, Kapitän Bei der Rotterdam Lloyd, und seiner Frau Jeanne Wilkens wurde Gerard Adolf in eine reformierte Familie geboren. Nach Abschluss der hbs und eine extra Prüfung Gymnasium ging Boon zu den Städtische Universität Amsterdam wo er 1912 sein Studium der Rechtswissenschaften über Propositionen abschloss.
1912 heiratete er Bertha (Bep) van der Starp (1884-1959) in Leiden, mit der er einen Sohn und eine Tochter hatte. Die Tochter (Els Boon) wurde später Gemeinderat in Leiden. Er begann zu arbeiten als Anwalt und Rechtsanwalt im Leeuwarden, wo er auch von 1914 bis 1922 tätig war Verkäufer war Gerichtsschreiber und von 1913 bis 1922 stellvertretender Gerichtsschreiber an der Beschwerdekammer Dort. 1922 verlegte er seine Praxis nach Den Haag, wo er in Scheveningen ging zu leben.
Boon war bereits seit mehreren Jahren im Liberale Union. Er war Mitglied in mehreren Ausschüssen, Vorsitzender der Friesischen Abteilung und Mitglied des Hauptvorstandes. 1921 wurde er Sekretär der Liberale Staatspartei, und 1922 wurde er im Namen dieser Partei in der in Repräsentantenhaus der Generalstaaten gewählt.
Im Repräsentantenhaus war er in den Bereichen Justiz, Wasserwirtschaft, Rundfunk- und PTT-Angelegenheiten, innere Angelegenheiten und Wirtschaftsangelegenheiten tätig. Boon wurde als militanter Liberaler und scharfer Debattierer charakterisiert, der sich vehement gegen die Nationalsozialistische Bewegung gedreht. 1931 änderte er erfolgreich die 31 Stadtrecht, damit auch Frauen als förderfähig wurden Bürgermeister und Stadtschreiber. 1936 war er Mitglied der Staatliche Kommission zur Konzentration der Schulen für den sonderpädagogischen Primarbereich. 1937 kandidierte er für die Freiheitsunion, wurde aber nicht wiedergewählt. 1931 war er bereits berufen worden Ritter im Orden des Niederländischen Löwen.
Boon war stark gegen die NSB und war sich auch darüber klar. Auf eine Aussage des Dirigenten Mengelberg im Jahr 1937, dass es in Deutschland keine grundsätzlichen Einwände gegen Mahlers Musik geben würde, sagte er:Das Vaterland" vom 22. Mai 1937, um 20.000 Gulden aufzubringen, die es dem Concertgebouw-Orchester ermöglichen würden, in Berlin unter Mengelbergs Leitung mit Musik von Mahler und Mendelssohn zu konzertieren. Mengelberg und das Concertgebouw-Orchester äußerten sich dazu nicht. Er veröffentlichte auch 1939 Die Broschüre Heimat und Leute. Antisemitismus ist ein spiritueller Krebs. Die NSB eine Gefahr für die Niederlande.
Während der Besatzungsjahre mied Boon die Niederlande und hielt sich in England, Kanada und New York auf. In Kanada arbeitete er einige Zeit als Rechtsanwalt. Seine Frau war im Freiheitsbund und in der Aufnahme von Flüchtlingen aus Deutschland und Österreich tätig (Das Haager Kinderkomitee). Nach dem Krieg spielte sie eine wichtige Rolle bei der Gründung einer Miniaturstadt Madurodam.
1945 war Boon Anführer der Militarisierte Rückführungskommission mit dem Rang von Oberst. Unter anderem war er für den Transport befreiter Juden und politischer Gefangener zuständig.
Externer Link
Referenzen und Fußnoten
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