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Gerard Mooyman
Gerardus Leonardus Mooyman
SS-Sturmmann Gerardus Mooyman nach Verleihung des Ritterkreuzes
Geboren23. September 1923
Apeldoorn, Die Niederlande
Verstorben21. Juni 1987
anloo, Die Niederlande
LandschaftFlagge der Niederlande Die Niederlande
Flagge von Deutschland (1935-1945).svgNazi Deutschland
Flagge Deutschlands während der alliierten Besatzung Deutschland
Flagge der Niederlande Die Niederlande
TeilFlagge der SchutzstaffelWaffen-SS
Dienstjahre1941 - 1945
RangSS-Untersturmführer Kragen.pngSchulter-wss-ill-untersturmf.jpg
SS-Untersturmführer
Einheit14./SS-Freiwilligen-Legion "Niederlande"
Schlachten/KriegeZweiter Weltkrieg
Auszeichnungensehen Dekorationen
Andere ArbeitUnternehmer
Portal  Portalsymbol  Zweiter Weltkrieg

Gerardus Leonardus Mooyman, (Apeldoorn, 23. September1923anloo, 21. Juni1987) war ein Niederländer, der sich in die Waffen-SS während der Zweiter Weltkrieg.

Biografie

Gerard Mooyman (rechts) erhält das Ritterkreuz.

Mooyman wurde in Apeldoorn geboren und stammte aus einer katholischen Mittelstandsfamilie. Sein Vater war Milchmann und wurde Mitglied der NS B.

Mooyman meldete sich im April 1941 freiwillig zur SS-Freiwilligen-Standarte "Nordwest". Sein erster Fronteinsatz war im Januar 1942 bei der Wolchow in dem Freiwilligenlegion Niederlande. Als Kommandant eines Stücks Pak hat er es verdient? Eisernes Kreuz 1939 Zweite und Erste Klasse für die Zerstörung einiger sowjetischer Panzer. Während der Schlacht um Ladogasee Im Februar 1943 zerstörte Mooyman an einem Tag 13 feindliche Panzer. Er wurde am 20. Februar 1943 geboren Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes gewährt. Er war der erste Niederländer und der erste Nichtdeutsche, der das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhielt. Insgesamt hat er es geschafft, 23 Panzer auszuschalten[1].

Mooyman wurde von den Nazis für eine Werbekampagne eingesetzt und war ein Beispiel für die niederländische Jugend. Vielerorts wurden Straßen und Plätze nach ihm benannt.

Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum SS-Scharführer (Unteroffizier) im Radolfzell im Sommer 1943. Ende August 1943 ging er zur SS-Junkerschule in Bad Tölza; er war ein Kadett in der 11. Kriegsjunkerlehrgang. Im Frühjahr 1944 kehrte er bei an die Front zurück Narva als SS-Standarten-Oberjunker (vgl. Fähnrich) und wurde befördert zu SS-Untersturmführerder Reserve (Reservieren Zweiter Leutnant) am 21. Juni 1944.

Mooyman geriet am 4. Mai 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Wenige Tage später entkam er und tauchte in Deutschland unter. Im März 1946 wurde er in den Niederlanden verhaftet. Bei einem Transport von Scheveningen zu Delft er entkam zum zweiten Mal und wurde im August 1946 erneut verhaftet. Mooyman erschien im Oktober vor Gericht und wurde schließlich zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt, aber Ende August 1949 freigelassen. Nach seiner Freilassung führte Mooyman ein unscheinbares Leben als selbstständiger Unternehmer in der Stadt Groningen. Mooyman war verheiratet und hatte eine Tochter.

Das einzige Mal, dass er danach öffentlich wurde, war 1967, als er von der Zeitschrift Revue interviewt wurde. In diesem Artikel drückte er sein Entsetzen über die Verbrechen der Nazis aus, für die er sich mitverantwortlich sah. Er schenkte einem Sammler sein Ritterkreuz. Als Folge eines Verkehrsunfalls bei anloo er starb 1987.

Militärkarriere

Dekorationen

Externe Links