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Gerechtstolk

Das Gerichtsdolmetscher ist ein Dolmetscher im Bereich von Gerechtigkeit. Ein Gerichtsdolmetscher ist bei einer Verhandlung anwesend, wenn der Verdächtige die Verfahrenssprache nicht oder nur unzureichend beherrscht. In den Niederlanden ist es das Niederländisch, in Belgien die Sprache, die in einem bestimmten Sprachraum als Amtssprache festgelegt wurde, nämlich Niederländisch, Französisch oder Deutsche. In der Rechtsprechung in diesen beiden Ländern dürfen nur diese Sprachen verwendet werden.

Es Europäische MenschenrechtskonventionArtikel 6 Absatz 3e besagt, dass jeder Verdächtige das Recht hat, unentgeltlich von einem Dolmetscher unterstützt zu werden, wenn er die Gerichtssprache nicht versteht oder spricht[1].

Bildung

Um eine Ausbildung zum Gerichtsdolmetscher absolvieren zu können, muss ein angehender Gerichtsdolmetscher zunächst eine Dolmetscherausbildung absolviert haben und muss Niederländisch und seine Fremdsprachen zumindest auf der GER-Stufe C1 Steuerung. In dieser Ausbildung muss er sich mit dem Rechtssystem (Zivilrecht, Strafrecht, Einwanderungsrecht usw.), der juristischen niederländischen, niederländischen und fremdsprachigen Gerichtsterminologie, den Besonderheiten des Gerichtsdolmetschens und der polizeilichen Vernehmungen vertraut machen.[2].

Im Belgien die Spezialisierung bestand an der KU Löwen, aber wird in Antwerpen unterrichtet. Im Die Niederlande kann ins Training einsteigen Utrecht folgen und wird seit 1988 von der SIGV (Stiftung Institut der Gerichtsdolmetscher und -übersetzer) organisiert.[3].

National Register vereidigte Dolmetscher und Übersetzer

Die Staatsanwaltschaft, das Gericht und andere Gerichte setzen ausschließlich Dolmetscher und Übersetzer aus dem Landesregister der vereidigten Dolmetscher und Übersetzer (RbtV) ein. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Darum sind auch Gerichtsdolmetscher Dolmetscher registrieren erwähnt.[4] In Notfällen oder bei ganz speziellen Sprachen sind Ausnahmen von dieser Regel möglich.

Aufgabenpaket

Wie oben erwähnt, erleichtert der Gerichtsdolmetscher die Kommunikation zwischen dem meist fremdsprachigen Tatverdächtigen und dem Gericht. Gerichtsdolmetscher arbeiten nicht nach den Muttersprachprinzip wie viele Übersetzer und Dolmetscher tun. Nach diesem Prinzip kann nur ein Muttersprachler einen Text oder Ausdruck aus einer Fremdsprache in seine Muttersprache umwandeln und umgekehrt. Im Gerichtssaal dolmetscht der Gerichtsdolmetscher immer in beide Richtungen[5].

Probleme im Beruf

Insbesondere in Belgien gibt es viele Probleme im Bereich Gerichtsdolmetschen. So gab es beispielsweise lange Zeit kein offizielles Statut für Gerichtsdolmetscher. Dieses Gesetz wurde schließlich 2014 eingeführt, obwohl Europa es zuvor obligatorisch gemacht hatte. Die Satzung, das Registergesetz[6], weist ebenfalls viele Mängel auf: Das Gesetz schreibt zwar vor, dass Gerichtsdolmetscher ihre Deontologie einhalten müssen, aber in Belgien existiert diese Deontologie im Jahr 2016 immer noch nicht. In den Niederlanden ist dies seit einiger Zeit der Fall. Es gab schon 2006 ein Gesetz[7].

Auch in Belgien sind die Löhne schlecht, sehr zum Entsetzen der Gerichtsdolmetscher und -übersetzer. Ein Gerichtsdolmetscher erhält je nach Sprache 34 € (europäische Sprachen) bzw. 58 € (außereuropäische Sprachen) pro Dolmetschstunde. Auch die teilweise langen Wartezeiten innerhalb der Justiz werden nicht entschädigt. Zum Vergleich: Deutsche Gerichtsdolmetscher verdienen mindestens 70 Euro pro Auftrag. Biene Tippen Sie auf Dolmetschen Die Situation ist noch schlimmer: Pro Stunde muss der Dolmetscher 10 € abgeben und ab der vierten Stunde ist die Bezahlung noch schlimmer. Der Grund dafür ist die irrige Annahme, dass die Interpretationsleistung mit der Zeit rapide abnimmt.

Aufgrund schlechter Bezahlung sind viele Gerichtsübersetzer und -dolmetscher in den privaten Markt gewechselt. Dies ist einer der Gründe, warum es im Jahr 2016 einen großen Mangel an Gerichtsdolmetschern insbesondere für die aktuellen Sprachen gibt[8].

Externer Link

Rechtspraak.nl