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Gerlinde Spind | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Geboren | Linz, 28. April 1938 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Beruf | Darstellerin | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Gerlinde Spind (Linz, 28. April1938) ist ein österreichisch Darstellerin.
Jugend und Bildung
Nach dem Besuch des Gymnasiums und der Kunstgewerbeschule wird Gerlinde Locker zur Handweberin ausgebildet. In dieser Zeit besuchte sie zusätzlich vier Jahre die Schauspielschule am Brucknerkonservatorium in Linz.
Werdegang
Mit 18 Jahren legte sie die Schauspielprüfung an der SalzburgMozarteum und bekam ein Jahr später ihren ersten Vertrag am Linzer Landestheater. Auch in ihrer späteren Filmkarriere blieb sie der Bühne treu. Ab 1962 spielte sie mit der Theater in der Josefstadt im Wien, im Renaissance-Theater in Berlin, bei der Hamburgse Thalia-Theater und an Comedy-Locations in München, Frankfurt am Main, Stuttgart und Berlin. 1968 und 1969 hatte sie Salzburger Festspiele Gastauftritte daneben O. W. Fischer unter anderem in der Komödie Der Schwierige von Hugo von Hofmannsthal.
Im Jahr ihres Theaterdebüts 1957 hatte Gerlinde Locker auch ihren ersten Filmauftritt im Heimatfilm Der Schandfleck, wodurch sie einen Fünfjahresvertrag bei der Wiener Produktionsfirma Schönbrunnfilm erhielt. 30 weitere Spielfilme folgten, darunter Der Pfarrer von St. Michael, Der Jungfernkrieg, Sebastian Kneipp – Ein tolles Leben und Heint – Einmal wird die Sonne wieder scheinen. In den 1960er Jahren trat sie auch in TV-Operettenproduktionen auf wie z Die Fledermaus, Die Christel von der Post, Der Vogelhandler und Das Land des Lächelns. Nach TV-Auftritten in einigen Krimiserien kehrte sie erst Ende der 1990er Jahre mit Auftritten in TV-Stücken zurück. Sie war auch in der ARD-Familiensaga Geld.Kraft.Liebe in der Rolle der Liselotte von Rheinberg und im Kinofilm Rubinrot.
Privatleben
Aus der Ehe mit dem Regisseur Kurt Wilhelm 1963 wurde ein Sohn geboren, der Journalist Anatol Locker. Seit 1974 ist sie mit dem Schauspieler Richard Rüdiger verheiratet. Sie sammelt Porträtminiaturen, Kupferstiche und Brillen. Derzeit lebt sie in München.
Filmografie
Filme (Auswahl)
- 1956: Der Schandfleck
- 1956: Dort oben, Mi die Alpen glühen
- 1957: Der Jungfrauenkrieg
- 1957: Der Pfarrer von St. Michael
- 1957: Dort in der Wachau
- 1957: Erbenkandidaten
- 1958: Der Stern von Santa Clara
- 1958: Gefährdete Madchen
- 1958: Hallo Taxi
- 1958: Ihr 106. Geburtstag
- 1958: Man müßte nochmal Swanzig-Signal
- 1958: Sebastian Kneipp – Ein großes Leben
- 1959: Herrn Josefs letzte Liebe
- 1959: Zwölf Mädchen und ein Mann
- 1959: Ich bin kein Casanova
- 1960: Schick deine Frau nicht nach Italien
- 1960: Hohe Tannen (Köhlerliesel)
- 1960: Frauen in Teufels Hand
- 1961: Der Orgelbauer von St. Marien
- 1962: Die Forsterchristel
- 1964: Die Schweizer Jungfrau
- 1965: Das Mädel aus dem Böhmerwald
- 1965: Die Banditen vom Rio Grande
- 1968: Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung
- 1969: Heintje – Ein Herz geht auf Reisen
- 1969: Hurra, die Schule!
- 1970: Heintje – Einmal wird die Sonne wieder scheinen
- 1971: Das haut den stärksten Zwilling um
- 1974: Auch ich war nur ein mittelmäßiger Schüler
- 2013: Rubinrot
Fernsehen
- 1959: Die Fledermaus
- 1962: Die Kaiserin
- 1964: Ein Mann ist soeben erschossen
- 1965: Boing Boing
- 1965: Die Pfingstorgel
- 1966: Porträt eines Helden
- 1967: Eine Florentiner Hütte
- 1967: Polizeifunk ruft (Folge Zwei Promille)
- 1970: Mein Freund Harvey
- 1970: Der Kommissar – Anonymer Anrufu
- 1977: Der Schachzug
- 1980: Ringstraßenpalais
- 1981: Derrick – Prozente
- 1986: Das unverhoffte Glück
- 1987: Ein Fall für Zwei – Over den Tod hinaus
- 1988: Derrick – Die Stimme
- 1993: Derrick – Geschlossene Wände
- 1997: Der Maulkorb
- 2003: Rosamunde Pilcher: Solange es dich gibt
- 2004: Forsthaus Falkenau – Brautschau
- 2004: Inga Lindstrom – Inselsommer
- 2005: Im Tal der Wilden Rosen – Verzicht aus Liebe
- 2006: Fjord der Sehnsucht
- 2007: Herbststurm – Die Frauen der Parkallee
- 2008: Der Prinz von nebenan
- 2009: Geld.Macht.Liebe
- 2009: Die Familie Geerbte
- 2010: Vater aus heiterem Himmel
- 2010: SOKO 5113 – Der rger mit Bruno
- 2011: Inga Lindström – Der Tag am See
- 2012: Utta Danella – Pragers Geheimnis
Weitere Filme
- 1960: Linz – Kolorit einer Stadt, Werbefilm für die Stadt Linz; mit Haymo Pockberger und anderen (Nordico-Stadtmuseum Linz, Ausstellung 100% Linz).
Synchronisation
Als Synchronsprecherin lieh sie ihre Stimme Anouk Aimee und Yvette Mimieux (Die Weiche steht auf Tod; erste synchrone Version). Sie ist auch die Erzählerin in der Serie: Im Tal der Wilden Rosen.
Hörspiele
- 1982: Olwynne Macre: Der stumme Mund – Regie: Andreas Weber-Schäfer (Krimi-Hörspiel – SDR)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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