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Gijsbertus Wilhelmus Trepels (Maasbree, 28. August1932 – Venlo, 1. Juni2018) war eine niederländische Landschaft und Porträtmaler. Er ist vor allem für seine fast fotografische Technik mit sehr genau ausgearbeiteten Details bekannt. Er hat fast sein ganzes Leben gelebt Maasbree im Limburg.
Biografie
Jugend
Trepels wurde als Sohn des Einheimischen geboren Bäcker. Die ersten Jahre waren wie für jedes Kind im ruhigen und ländlichen Maasbree. Später war seine Kindheit vom Ausbruch der Zweiter Weltkrieg. Schon sehr früh hatte er nur einen Wunsch und das war Maler einbiegen in. Weil er nicht in der sein wollte Bäckerei Um von seinem Vater zu arbeiten und sein Vater kein Künstler werden wollte, wurde der junge Gijs auf die Handwerksschule geschickt, um den Beruf des Anstreichers zu erlernen. Sein Vater meinte, Gijs könne sich noch mit Farbe und Farbe beschäftigen, aber seinen Lebensunterhalt mit einem gemeinsamen Beruf verdienen. Nach seiner Ausbildung an der Handwerksschule und verschiedene Jobs hatte er, um seinen Militärdienst zu erfüllen. Dort zeigte sich bald sein Talent als Zeichner und er erhielt von seinen Vorgesetzten verschiedene Zeichen- und Malaufträge.
Junge Jahre
Die ersten Jahre nach seinem Militärdienst sind nicht einfach. Er ist nicht sehr begeistert von den verschiedenen Jobs, die er hat und ein unabhängiges Leben zusammen mit seiner großen Liebe Truus Sitsen scheint aufgrund eines finanziell schwierigen Daseins weit entfernt. Am 16. April 1958 heiratete Trepels nach 9-jähriger Werbung endlich seine Truus[1]
In diesen ersten Jahren werden alle künstlerischen Bestrebungen zurückgestellt, weil seine Malerfirma die gesamte Energie aufnimmt. Er nimmt jeden erdenklichen Job an, um seine junge Familie zu unterstützen.
Lehrer
Langsam nimmt Trepels die Artistik wieder auf. Er nimmt Unterricht bei den damals bekannten Porträtmaler Rene Wong raus Roermond und später auch zum Jan van Eyck Akademie zu Maastricht. Durch die Arbeit in der Werbeabteilung eines Autokonzerns kommt Trepels zu 60er Jahre in Kontakt mit der Lehre. Als Handwerkslehrer ist er gefragt. Trotz seiner manchmal unorthodoxen Leistung ist dies ein Erfolg. Später tauscht er aus Venlo für den LTS te Pfannen. In dieser Zeit organisiert er auch Ausstellungen für und mit Schülern verschiedener Schulen.[2] 1965 gründete er gemeinsam mit Frits Timmermans und Truus Hanraets AM 65. Diese Abkürzung steht für Amateurmaler Maasbree. Dieser Amateurclub ist die Inspirationsquelle für viele Amateurkünstler in der Umgebung.
Unabhängiger Künstler
Im gleichen Zeitraum seiner Lehrtätigkeit nimmt auch seine Kunstfertigkeit festere Formen an. Um 1975 hält er seine erste offizielle Ausstellung mit Porträts, Stillleben und Landschaften. Dies führte zu 22 Porträtaufträgen und einigen verkauften Gemälden. Mittlerweile unterrichtet er neben seiner Tätigkeit als Lehrer an der LTS auch an der freien Akademie in Venlo.
Durchbruch
In den 80er und 90er Jahren setzte sich Trepels langsam als Landschafts- und Porträtmaler durch. 1980 wurde die Provinz Limburg Interesse an dem Gemälde Kornfeld. Im 1982 er bekommt von der Gemeinde Helmond der Auftrag, ein Porträt von zu malen Königin Beatrix anstreichen. Später wird der Auftrag über die CDA Limburg an den damaligen Ministerpräsidenten übermittelt Ruud Lubbers anstreichen. Er porträtiert auch den Gründer der Van der Valk-Gruppe. Auf der Durchreise Kanada 1987 erhielt er den Auftrag, ein Porträt des damaligen Gouverneurs von zu malen Britisch-Kolumbien, [Bill Vander Zalm]. Später zieht Gijs Trepels auch mit Ausstellungen über die Grenze Belgien. In den 90er Jahren beginnt er seinen realistischen Stil mit Elementen aus der Surrealismus. Er sucht auch nach mehr Inspiration alte Meister. Zeuge davon ist die Ausstellung Hommage uit 1996 im Schloss d'Erp im Baarlo. Die Werke dieser Ausstellung sind Remakes von Porträts alter Meister mit zeitgenössischen Menschen als Thema.
Die Neerse Nachtwacht und das Schützenmuseum
2002 macht der damals 69-Jährige sein größtes Werk:Down-Shooting-Szene; Ode an die Miliz. Auftraggeber war Twan Stemkens von der Miliz St. Sebastian Neer[3] Es wird ein Gemälde von mehr als 4m² sein, auf dem Dutzende von lebenden und verstorbenen Verwandten von Twan Stemkens nach dem Leben gemalt sind. Gijs Trepels hat keine Affinität zur Welt der Miliz und vertieft sich anhand von Büchern, Videos und Fotos in die Materie. Die Absicht des Gemäldes ist eine Ode an die Miliz und insbesondere an die Miliztradition in Nieder. Das Gemälde ist voll von kleinen netten Details. Gut zu erkennen sind beispielsweise die Untersetzer der Brauerei Lindeboom in Neer. Auch die Figuren sind sehr sorgfältig ausgearbeitet. Bald heißt es Bürgerwehr im Volksmund Neerse genannt Nachtwache. Durch die vielen Hinweise auf die Neer vor ihrer Zerstörung 1944 ist das Gemälde für viele Neerer eine greifbare Erinnerung an das ehemalige Dorf. Das Gemälde landete im Limburger Gewehrmuseum in Steyl. Dieses Museum wurde bei einem Großbrand zerstört. Viele Stücke erlitten irreparable Schäden, das gigantische Gemälde blieb jedoch nahezu unbeschädigt.
Schrulliger Sprung nach vorn
2007 endete die Karriere des damals 75-jährigen Künstlers Gijs Trepels in ruhigen Gewässern. Wenn Sehprobleme auftreten, scheinen den Maasbreesen schwere Zeiten bevorzustehen feiner Maler. Malen wie früher fällt ihm immer noch schwer, aber stillsitzen kann er auch nicht. Dann beschließt er, mit der Herstellung von Keramikskulpturen zu beginnen.
Diese Wahl ist der Beginn einer Reihe von Zufällen, die in jeder Hinsicht zu einem Wendepunkt in seinem künstlerischen Schaffen führten: Sujets, Materialwahl, sogar seine Sicht auf Kunst und das Schaffen von Kunst.
Aufgrund von Problemen im Zusammenhang mit der Farbgebung und dem Schutz seiner Keramikstatuen lernt er Eddy Thewis kennen, einen Spezialisten auf dem Gebiet der Dekorationstechniken und mit Schutztechniken vertraut. So wendet sich die Diskussion bald dem Übergangsbereich zwischen Dekoration und Kunst zu. Zusammen mit Rob Steeghs, Student an der Kunstakademie von Arnheim, wird beschlossen, einige Ideen auszuarbeiten und einige experimentelle Techniken auszuprobieren. Im Laufe des Jahres 2008 wird das Trio beginnen, eine Reihe von Experimenten mit kalkgebundenen Produkten und reinem Pigment durchzuführen. Richtlinien sind die alten Fresko- und StuckTechniken und das Werk der deutschen Künstlerin Gabriele Musenbrink, die auch Gips und reines Pigment als Ausgangspunkt nimmt. Um für viele technische Probleme, die überall auftauchen, Lösungen zu finden, werden alle verfügbaren Quellen durchsucht und langsam kommen die ersten hoffnungsvollen Ergebnisse. Ende 2008, Anfang 2009 geht jeder wieder seinen eigenen Weg. Gijs Trepels beschließt daraufhin, die Suche allein fortzusetzen. Nach vielem Experimentieren findet er ein brauchbares Rezept für die Materialzusammensetzung, stellt aber gleichzeitig fest, dass seine alte Arbeitsweise nicht gut mit dem neuen Material zusammenpasst, auch wegen der extrem schnellen Trocknung. Dann trifft er die drastische Entscheidung, einen völlig neuen Weg einzuschlagen.
Werk für Werk tüftelt Gijs an seiner Technik und so entstehen neue Erkenntnisse und damit auch neue Arbeiten. Es gibt komplett abstrakt arbeiten neben Reminiszenzen an die alten Inspirationsquellen von Gijs Trepels, wie z Realismus und der Surrealismus. Verschiedene Techniken wie z Fresko Secco und Stuck werden austauschbar verwendet und zu einem besonderen und ausdrucksstarken Ganzen verwoben. Er lernt mit verschiedenen Werkzeugen zu arbeiten und entwickelt dafür eigene Techniken. Durch die Verwendung von reinem Pigment erhält der Künstler Werke mit kräftigen, vollen Farben. Die Themen und deren Ausarbeitung überraschen den Kenner des älteren Werks des Porträt- und Landschaftsmalers mit seiner hochpräzisen Technik.
Versterben
Um sein 80. Lebensjahr zog er sich immer mehr aus der Öffentlichkeit zurück und beschloss, keine Arbeiten mehr auszustellen. Er verstarb am 01.06.2018 im Alter von 85 Jahren.[4]
Maltechniken Gijs Trepels
Gijs Trepels hat fast sein gesamtes Oeuvre mit Ölgemälde realisiert, obwohl es auch Reisen nach gab Aquarell und Pastell-. Seit 2008 arbeitet er an einer neuen Technik, die die Kombination von Stuck und Gips ist Fresko-elements. Ab 2010 arbeitete Gijs Trepels an einer Reihe von Adaptionen alter Meister. Er bediente sich wieder der Techniken der Ölmalerei.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Bibliographische Informationen |
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