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Glaswol
Wochenschau ab Juli 1940. Aufeinanderfolgende Phasen bei der Herstellung von Glaswolle-Dämmmatten.

Glaswolle ist ein Silikat was verwendet wird als Dämm Material. Es ist ein Produkt aus Sand und recyceltem Glas (kein Post Consumer). Es ist nicht brennbar und wasserunlöslich, wodurch es sich sehr gut als Baustoff eignet. Da Glaswolle Juckreiz verursachen kann, sollte bei der Arbeit Schutzkleidung getragen werden, wie z Arbeitshandschuhe und ein Staubmaske.

Glaswolle ist leicht zu verarbeiten. Es wiegt wenig. Man kann es mit a schneiden (Heckenschere oder mit einem langen schneiden Messer (Zum Beispiel a Brotmesser). Es kann gefaltet und in unregelmäßigen Raum gestopft werden. Es muss sich dann wieder ausdehnen können, sonst geht die Isolierwirkung verloren. Um es zu beheben kann Heftklammern oder Nägel werden verwendet. Oft kann die Wolle eingeklemmt werden (zB zwischen Ständern einer Wand).

Eine Glaswolledecke hat eine sehr offene, dreidimensionale Struktur. Luft ist sozusagen zwischen den Fasern eingeschlossen und kann daher nicht zirkulieren und Wärme abführen: Es bildet sich eine isolierende Luftschicht. Das Wärmeleitfähigkeit beträgt etwa 0,035 W/(m.K). Glaswolle muss trocken gehalten werden. Einmal nass, verliert es dauerhaft seine wärmedämmende Eigenschaft.[1]

Glaswolle wird auch mit einer Beschichtung geliefert, zum Beispiel einer Schicht Alufolie. Diese beschichtete Variante kann bei der Dachgeschossdämmung eingesetzt werden, um eine dampfdichte Dämmschicht zu erhalten. Die auf der warmen Seite anzubringende Dampfsperre sorgt dann dafür, dass keine Feuchtigkeitsprobleme auftreten Kondensation im Dachgeschoss entstehen.

Arbeiten mit Glaswolle

Das Arbeiten mit Glas- und Steinwolle kann laut verschiedenen Studien zu Lungenfibrose, eine sehr schwere Form der Lungenschädigung.[2][3] Daher ist es wichtig, die Sicherheitsmaßnahmen wie das Tragen einer Mundschutzkappe und einer Schutzbrille, das Tragen von Handschuhen und das Bedecken der Haut zu beachten. Die Verarbeitung von Glaswolle sollte mit einem scharfen Messer erfolgen, um die Freisetzung von Fasern so gering wie möglich zu halten. Abfall gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen. Reinigen Sie den Arbeitsplatz mit einem feuchten Tuch. Die mechanische Wirkung von Fasern, die mit der Haut in Kontakt kommen, kann vorübergehenden Juckreiz verursachen. Bei Juckreiz zuerst mit kaltem Wasser abspülen und dann waschen.

Siehe auch

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