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Goldenstedt
Goldenstedt
Wappen von Goldenstedt
Goldenstedt (Niedersachsen)
Goldenstedt
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes NiedersachsenNiedersachsen
LandbezirkVechta
Koordinaten52° 47′ N, 8° 25′ O
Allgemeines
Oberfläche88,5 km²
Einwohner(31-12-2018[1])9.855
(111 Einwohner/km²)
Höhe27 m
BürgermeisterAlfred Kuhlmann (parteilos)
Wirtschaft
GewSt Hebesatz% ([2])
Andere
Postleitzahl49424
Vorwahlen04444 (Goldenstedt) , 04441 (Lutten)
NummernschildVEC
Städtische ZentrenOrtsteile
Gemeindenummer03 4 60 004
Webseitewww.goldenstedt.de
Lage Goldenstedt in Vechta
Karte Stadtplan Goldenstedt
Portal  Portalsymbol  Deutschland

Goldenstedt ist eine Gemeinde in der DeutscheZustandNiedersachsen, liegt in den Kreis Vechta. Goldenstedt hat 9.855 Einwohner.[1] Benachbarte Städte umfassen Bakum, Dinklage und Holdorf. Der Ort ist bekannt für sein frühes Mittelalter Arkeburg, vielleicht das wichtigste 8. Jahrhundert Ringwand aus Norddeutschland.

Layout

Die Gemeinde besteht aus zwei Hauptkernen: Goldenstedt selbst, und es liegt etwa 7 km westlich Lütten. Acht bzw. vier Weiler gehören zu diesen beiden Hauptdörfern (Bauerschaften). Lutten hat etwa 3.500 Einwohner, diese Zahl wird jedoch bis 2030 voraussichtlich recht stark wachsen. In Lutten werden regelmäßig Neubauwohnungen gebaut, in denen Pendler wohnen werden, die in der Stadt gebaut werden Vechta arbeiten.

Lage, Verkehr, Transport

Die Gemeinde liegt knapp 40 m über dem Meeresspiegel am Südrand von Naturpark Wildeshausener Geest und nördlich von mehreren Hochmoorgebiete, die zum Teil Naturschutzgebiet sein. Am östlichen Ortsrand von Goldenstedt fließt der jagd Lutten liegt ca. 4 km östlich vom Zentrum der Stadt Vechta, Goldenstedt ca. 7 km weiter östlich.

Beide Orte liegen an einer 26 km langen Straße, die von Vechta ostnordöstlich über Lutten und Goldenstedt nach verdrehen ringe führt.Der nächste Autobahn ist der A1Osnabrück - Bremen. Sie müssen dann nach Vechta fahren und von dort noch 8 km nach Westen fahren.

Sowohl Lutten als auch Goldenstedt haben einen kleinen Bahnhof an der Bahnstrecke von Hespe, durchschn. bramsche über Vechta nach Delmenhorst.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft ist mit Abstand die wichtigste Lebensgrundlage der Gemeinde. Daneben gibt es einige kleine und mittelständische Unternehmen. Vor allem in Lutten leben immer mehr Menschen, die täglich zur Arbeit in die Stadt Vechta pendeln. Die alte Geschichte und die besondere Natur haben in den letzten Jahren auch Touristen angezogen.

Geschichte

Im 1908 in Goldenstedt wurde eine Zahl in einem Gefäß versteckt, möglicherweise mehr als dreitausend Jahre alt, Bronze- Artefakte entdeckt, darunter a Fibel. Diese Objekte stammen aus dem späten Bronzezeit. Eines der Objekte zeigt Merkmale der Lausitzer Kultur. Es ist nicht bekannt, ob diese Objekte noch existieren und in welcher Sammlung sie sich befinden.

Etwa 4,5 km südwestlich von Goldenstedt, archäologisch Untersuchung zwischen 1906 und 2016 auf das Vorhandensein eines großen, elliptischen Doppel Ringwand etabliert. Nach neuesten Erkenntnissen ist dies ungefähr 760 gebaut von Sachsen. Allerdings war die Ringmauer so groß (Größe äußere Ringmauer: 350 × 260 m, Größe innere Mauer 220 × 160 m, Fläche 1,8 Hektar), dass sich darin 10.000 Menschen verstecken konnten. Die Ringmauer liegt auf einem kleinen Sandrücken zwischen einem Hoch- und einem Niedermoor in und nahe einer strategisch wichtigen Brücke über die Hunte. Durch diese Brücke verliefen in der Antike und im frühen Mittelalter verschiedene Verbindungswege, Wege für den Fernhandel, auch der Name der Ringmauer, Arkeburg, abgeleitet von der mittelalterlichen Erwähnung dieses Ortes: Hertékenborch, d.h. Heereszeichen-burg, weist auf einen Ort hin, an dem ein großes Heer seine Feldzeichen gesetzt und somit sein Lager hatte.

Ein Teil der Arkeburg wurde 2017 umgebaut, um dies für Interessierte sichtbar zu machen. Es gibt auch einen Wanderweg mit Informationstafeln. Ein Künstler aus der Region, Uwe Oswald, hat hier 2019 ein Standbild des Sachsenführers Widukind etabliert. Dass er die Burg als Basis für seinen Kampf gegen die Franken ist nicht unmöglich, als der Wall errichtet wurde, war Widukind etwa 17 Jahre alt, aber sicher nicht bewiesen.

Über die Entstehung des Ortsnamens Goldenstedt gibt es eine Reihe von Legenden, die gemeinsam haben, dass im Jahr 1011 ein Graf aus der Region, danach für den König von Schweden nachdem er gearbeitet hatte, hätte seine Tochter heiraten dürfen. Auf dem Heimweg passierte das junge Paar die Huntebrücke (derselbe Ort, der damals von der Arkeburg geschützt wurde), und die Prinzessin streute Goldmünzen unter die Leute, die sie dort begrüßten. Seitdem würde die Brücke "Goldene Brücke" genannt, und das Dorf unmittelbar westlich davon Goldenstedt. Zur Erinnerung, über dem jagd an der Brücke ein Kunstwerk namens goldener Regen Gesendet. Auch die sechs roten Punkte, auf goldenem Feld, in der GemeindeWaffe symbolisieren die Goldmünzen aus dieser Legende.

Auf jeden Fall ist das Nachbardorf Lutten älter, das steht schon in einer Urkunde aus dem Jahr 872 erwähnen.

Goldenstedt legte sich auf den napoleonisch Zeit im Grenzgebiet der evangelischen Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und die Katholiken Fürstbistum Münster, der seinerseits die Herrschaft behielt. Dies gab mit dem da 1555 Grundsatz, dass die kirchliche Konfession der Untertanen der des Herrschers entsprechen soll (cuius-region, eius religio), der Grund für eine in Deutschland einzigartige Lösung, ein Vorläufer der ökumenisch kirchliche Dienste. Die Gottesdienste in Goldenstedt waren teils evangelisch, teils katholisch. Daraus wurde: Simultan-Mixtum, gleichzeitig gemischt, genannt. Dies dauerte von etwa 1650 bis etwa 1850, als das überwiegend katholische Dorf ein eigenes evangelisch-lutherisches Kirchengebäude erhielt.

Im 1938 die Nazis hatten ein Gesetz erlassen, das die Eltern von Grundschulkindern verpflichtete, ihre Kinder zu den ideologisch strengen Nationalsozialist- öffentliche Schule schicken. Die christliche Dorfschule wurde von den Nazis zwangsweise "reformiert". Die Eltern, gemeinsam Katholiken und Protestanten, lehnten dies ab und protestierten, indem sie die Nazi-Version des Tag der Arbeit Boykott und für die katholische St. Gorgonius-Kirche, einschließlich des Textes: Wir wollen Christen sein und keine neuen Heiden, demonstrieren. Die Polizei, unterstützt durch die Gestapo diesen Protest gewaltsam niedergeschlagen: Zwölf Männer aus Goldenstedt kamen Konzentrationslager zu Recht. Unmittelbar nach dem Zweiter Weltkrieg Insbesondere Lutten wuchs durch die Abwanderung von Heimatvertriebene unter anderem Schlesien und anderen polnischen Gebieten des Vorkriegsdeutschlands 1974 wurden die Gemeinden Goldenstedt und Lutten zusammengelegt. Die Einwohner von Lutten wären lieber in die nur 4 km westlich gelegene Gemeinde Vechta gekommen, an der das Dorf ganz ausgerichtet war (und ist). Die (energischen) Proteste wurden von den höheren Behörden ignoriert. Nach wie vor befürworten viele Luttenaren eine kommunale Neuordnung, um Bürger der Stadt Vechta zu werden.

Sehenswürdigkeiten

  • Südwestlich von Goldenstedt befindet sich das rekonstruierte mittelalterliche Arkeburg (mit Gaststätte). Siehe auch oben: Geschichte.
  • Drei km südlich von dieser Arkeburg betritt man die 640 ha NaturschutzgebietGoldenstedter Moor. Dies gilt als ökologisch sehr wertvoll Moorland, wo seit 1984 Naturwiederherstellung durchgeführt wird, unter anderem durch sogenannte Wiedervernässung. Auf diese Weise hofft man, dass das Hochmoor nach und nach (um 1 mm pro Jahr!) nachwächst. Einen guten Eindruck davon bekommt man im NIZ Haus im Moor, a Besucherzentrum. Von hier fährt in der Touristensaison ein Sonderzug u.a. nach Barnstorf.
  • Die sogenannte Goldene Brücke über die Hunte, von der Goldenstedt ihren Namen hat, ist mit einem markanten modernen Kunstwerk geschmückt.
  • Auf einer schönen Strecke können Sie eine Radtour durch die Naturpark Wildeshausener Geest 14 km nördlich und recht touristisch Wildeshausen.
  • Die Gemeinde hat eine Reihe von Skulpturenrouten eingerichtet. Zu sehen gibt es insbesondere Arbeiten (auch bei der Haus im Moor und der Arkeburg) vom Bildhauer Uwe Oswald, der viele Jahre in Goldenstedt lebte.

Wichtige Personen in Bezug auf die Gemeinde

Siehe die Kategorie Goldenstedt von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.