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Widukind
Zum Historiker Widukind siehe Widukind von Corvey.
Widukind
743-807
Statue in Nienburg/Weser
Waffenkammern Saxe.svgHerzog der Sachsen
Zeitspanneca 777 - 785
VorgängerNein
Nachfolgerder erste bekannte Nachfolger ist Liudolf im 850

Widukind oder weißes Kind (743-807) war der Anführer der Sachsen und Gegner der fränkisch König Karl der Große zum Zeitpunkt der Sachsenkriege (772-804). Am Ende gewann Karl der Große, fügte es hinzu Stammesherzogtum Sachsen bin bereit Frankenreich und ordnete die Bekehrung der heidnischen Sachsen zum Christentum an. Er ist der erste namentlich bekannte Herzog von dem Herzogtum Sachsen. In späterer Zeit wurde Widukind zum Symbol der sächsischen Unabhängigkeit und zur Sagengestalt.

Aufstieg, Herzogtum und Macht

Über die Herkunft und Kindheit Widukinds (dessen Name "Kind des Waldes" bedeutet und wahrscheinlich ein gewählter Name für seine Rolle als Anführer des Widerstands gegen die Franken unterstreichen) ist nichts bekannt. Er war verheiratet mit Fall von Vestfold, Schwester von dänischer KönigSiegfried I (776 - 803) mit welchem ​​Monarchen er nach den Annales Regni Francorum (Annalen des Königreichs der Franken), flüchtete sowohl in 777 als auch in 782.

Vor Widukind war es bei den Sachsen üblich, ihre Herzöge nur in Kriegszeiten (das ist die wörtliche Bedeutung des Wortes Herzog) als Heerführer zu wählen und im Frieden zurückzutreten. Unter der Herzogschaft Widukinds kam es jedoch jahrzehntelang zu einem permanenten Aufstand, der es ihm ermöglichte, sehr lange im Amt zu bleiben und sich die Sachsen an ein Zentralregime zu gewöhnen. Damit steigerte Widukind seinen Einfluss auf Volk und Familie, aus dem später verschiedene sächsische Herrscherhäuser hervorgingen, wie z Ottonen, Welfen, Askanier und Billungen. Auch nach seiner Übergabe an Karl der Große er konnte seine Position als Herzog der Sachsen behalten.

Widerstand und Weihnachten

Widukind war die führende Kraft in der Sachsenkriege, in dem die Sachsen für ihre Unabhängigkeit und den Erhalt der eigenen Religion kämpften. Nachdem Karl der Große eintrat 777 hatte die Sachsen besiegt, mussten alle sächsischen Adeligen in Paderborn zum Reichstag erscheinen, doch Widukind weigerte sich und ging mit den Dänen zu seinem Schwager Siegfried. Auf dem Landtag wurde der anwesende sächsische Adel in seiner Stellung in Sachsen bestätigt und damit Teil des fränkischen Systems.

Im 778 Karel ging zu Spanien gegen die Sarazenen zu kämpfen, bald die Westfälisch Sachsen ihren Widerstand. Der Widerstand bestand nicht nur aus Plünderungen im Rheinland, sondern zielte auch auf den eigenen Adel. Im 782 Widukind kehrte als Anführer des neuen Aufstands zurück und plünderte mehrere fränkisch Bereiche. Er besiegte ein fränkisches Heer bei der Suntel. Dieser Aufstand, der auch Friesen und Wende (Sorben) beteiligt waren, endete mit der massiven Enthauptung von 4.500 Sachsen durch Karl den Großen. Dieses Gemetzel ist bekannt als das Massaker von Verden. Es ist aber auch möglich, dass die 4500, wie damals üblich, in andere Gebiete deportiert wurden. Ein Grab mit 4500 Schädeln wurde nirgendwo gefunden.

783 nahm Widukind den Krieg mit den Franken wieder auf und besiegte sie erneut an der Grotenburg, kurz darauf wendete sich das Blatt und die Franken siegten bei der Hase. Mit Unterstützung der Friesen konnte Widukind seinen Widerstand im Winter fortsetzen. 785 kapitulierte Widukind und ließ sich zu Weihnachten taufen Attigny, wo Karel als Pate fungierte. Der Papst veranstaltete anlässlich dieser Taufe ein großes Bankett. Widukind behielt seine Stellung als Herzog der Sachsen bei. Außerdem würde er zählen von Hamaland ist geworden.

Familie

Von Widukind und Geva ist ein Kind bekannt: Wigbert, Herzog von Sachsen (799-827).

Ein wahrscheinlicher Urenkel von Widukind war der westsächsische Graf Diederik, mit dem er um 890 verheiratet war Reginhilde, aus der Ehe unter anderem eine Tochter Mathilde von Ringelheim entstanden[1]

Graph

Widukind starb vermutlich in 807 in einem Schlag gegen die Schwaben. Er wäre begraben worden unheimlich im Herford (in der Gegenwart Nordrhein-Westfalen) und die moderne Forschung hat zwar Skelettreste aus seiner Zeit dort in der Kirche gefunden, aber keine direkten Hinweise auf ein Grab von Widukind. In Enger wird an seinem Festtag, dem 6. Januar, noch immer jedes Jahr Brot verteilt (Wittekindspende), eine Tradition, die weit ins Mittelalter zurückreicht und an Widukind erinnern soll.

Legende und Symbolik

Widukind erschien später in Legenden als Heiliger und Erbauer vieler Kirchen. Erster sein Taufe er hätte ein schwarzes Pferd geritten und dann ein weißes.

Nach einer deutschen Version der Saga würde Wittekind die Brücke des Wiehengebirge in Erwartung eines göttlichen Zeichens geritten. Soll er oder soll er nicht? Christentum akzeptieren und einhalten Karl der Große Themen? Das wäre das Ende der Kriege zwischen Sachsen und Karl der Große Franken bedeuten. Wittekinds Pferd soll mit seinem Huf einen Stein gekratzt haben. Sofort sprang dort oben eine Quelle, die Wittekindsquelle. Daraufhin bekehrte sich Wittekind, überzeugt, dass dies tatsächlich ein göttliches Zeichen war, sofort zum christlichen Glauben und unterwarf sich Karl dem Großen.

Mehrere deutsche Orte behaupten, eine (ehemalige) Quelle in ihrem Gemeindegebiet sei die "echte" Wittekindsquelle, der Standort von a Wunder und damit ein Platz für Pilgerfahrten, ist oder war. Diese schließen ein:

Das schwarze Pferd (Sachsenros) ist im Wappen von Herford und im Wappen der Gemeinde Emmen abgebildet und das weiße Pferd im Gemeindewappen van Renkum, auf den Flaggen von Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Twente.

Am 3. März 2017 ist das neue Album von Daniel Lohuesaufgetaucht, moi. Dieses Album enthält ein Lied über Widukind, den Herzog der Sachsen.

Fußnoten

  1. DJ Henstra, Friesische Landkreise zwischen Zwin und Weser, S. 76-77.