WikiDer > Goliathfrosch
| Goliath-Frosch IUCN-Status: Gefährdet[1] (2004) | |||||||||||||
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| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||
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| Conraua goliath (Boulenger, 1906) | |||||||||||||
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| Lebensraum Goliath frogki | |||||||||||||
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Das Goliath-Frosch[2] (Conraua goliath) ist ein Frosch von der Familie Conrauidae.[3]
Die Art wurde erstmals wissenschaftlich beschrieben von George Albert Boulenger im Jahr 1906. Ursprünglich war der wissenschaftliche Name name Rana goliath benutzt. Lange Zeit war dieser wissenschaftliche Name gebräuchlich und die Art gehörte zur Familie echte Frösche (Raniden).
Aussehen
Der Goliathfrosch kann eine Länge von 17 bis 32 Zentimeter ohne Beine erreichen und wiegt dann mehr als 3 Kilo. Damit ist die Art eine der größten Froscharten der Welt. Nur wenige andere Frösche werden größer, eine Ausnahme ist der Riesenkröte (Rheinella-Marina).
Verbreitung und Lebensraum
Der Goliath-Frosch kommt in Teilen des Westens vor Afrika, und lebt in den Ländern Kamerun und Äquatorialguinea.[4] Der Lebensraum des Goliathfrosches besteht aus Regenwald und dichte Wälder, vorzugsweise in der Nähe von schnell fließenden Flüssen. Diese Art ist nicht nur für die Fortpflanzung auf Wasser angewiesen, sondern bleibt für den Rest ihres Lebens in der Nähe. Der Frosch liegt dann halb unter der Wasserlinie und wartet auf Beute, die dann auf einmal verschluckt wird.
Dieser Frosch ist wahrscheinlich eine 'Trigger-Art'; wie Umweltverschmutzung und andere menschliche Einflüsse am meisten natürliche Feinde verschwinden, kann sich dieses Tier explosionsartig vermehren und in kürzester Zeit andere Arten von der Landkarte tilgen.
Lebensstil
Das einzige Kriterium, das eine Beute erfüllen muss, ist, dass sie kleiner ist als der Frosch selbst, sonst schaut das Tier nicht so genau hin. Meist Wirbellosen wenn Insekten, aber auch Nagetiere, Vögel, Schlangen und Eidechsen gegessen werden; erweist sich die Beute als widerstandsfähig oder zu groß, wird sie wieder ausgespuckt. Das Larven fressen hauptsächlich Wasserpflanzen und die erwachsenen Frösche selbst werden von der lokalen Bevölkerung als Delikatesse berücksichtigt.
Schutz
Der Goliathfrosch ist in weiten Teilen seines Verbreitungsgebietes noch recht häufig. Laut IUCN-Kriterien nimmt die Art jedoch rapide ab und ihre lokale Verbreitung ist in 15 Jahren um 50% zurückgegangen. Der Trend geht dahin, die Bevölkerungsdichte durch Jagd und Fischerei weiter zu verringern. Auch Jungtiere werden regelmäßig als Beifang getötet.[4]
In Kamerun wurden Vereinbarungen mit Fischerdörfern und lokalen Behörden getroffen, um die Frösche aus ökologischen Gründen zu retten, und es scheint, dass diese Methoden zur Prävention der gefährdeten und einzigartigen Arten Früchte tragen.
Zitat
Verweise
Quellen
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