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Graafschap Sayn
Grafschaft Sayn
Teil von dem Heiliges Römisches Reich
 Herzogtum Franken11. Jahrhundert – 1605Sayn-Berlebrug 
Sayn-Sayn 
Sayn und Wittgenstein 
Blason Sayn.svg
Karte
1450
1450
Allgemeine Daten
Hauptstadtsag

sag war einer der Niederrhein-Westfalen Kreits gehörenden Landkreis innerhalb der Heiliges Römisches Reich.

Kreis Sayn

siehe auch Wappen von Sayn

Die Grafschaft Sayn unter dem Haus Sayn bis zu ihrem Aussterben 1246

Im 1152 wird die Festung sein sag im Bendorf Biene Koblenz erwähnt anlässlich der Zerstörung durch die Erzbischof von Köln. Die Burg wird jedoch bald wieder aufgebaut. Vor 1231 erwirbt Graf Heinrich III. die Herrschaft Vallendar. 1246 stirbt mit ihm die Dynastie in männlicher Linie aus.

Die Grafschaft Sayn unter dem Haus Sponheim bis zur Teilung 1294

Durch die Heirat von Gotfried van Sponheim (gest. 1220) mit Adelheid van Sayn, Blankenberg, Lewenberg und Kreuznach fällt die Grafschaft Sayn 1231 an Jan I. van Sponheim (gest. 1277), der auch Graf im Hinterland ist von Sponheim. Nach seinem Tod teilen sich seine Söhne die beiden Landkreise, wobei Sayn zu Godfried (gest. 1283) kommt, der mit Jutta van Homburg verheiratet ist, d.h Ruhm Homburg ist mit Sayn verbunden. in dieser Zeit gelingt es den Grafen, die volle Staatsgewalt zu erlangen. Nach Godfrieds Tod 1283 teilen sich seine Söhne 1294 den Besitz.

  • Jan I. erbt die Grafschaft Sayn und die Hälfte der Lehnsherren Homburg
  • Engelbert erbt die Herrschaft Vallendar und die andere Hälfte die Herrschaft Homburg.

Die Grafschaft Sayn bis zu ihrem Aussterben 1606

1397 wurde das Gebiet dem Kurfürstentum Trier unterstellt. Durch die Heirat von Graf Gerard II. mit Elisabeth van Sierk-Menzberg werden Sierk und Menzberg erworben und durch die Heirat von Graf Sebastiaan mit Margaretha van Limburg-Bruch 1508 werden Limburg und Bruch geerbt. Im Jahr 1561 wurde die Reformation Der Zweig Sayn stirbt 1606 mit Graf Hendrik IV. aus. Die Besitztümer fallen dann auseinander;

  • Sierk und Menzberg fallen an die Lehnsherren, den Kurfürsten von Trier und den Herzog von Lothringen, zurück.
  • Durch die Heirat von Irmgard, einer Tochter des Grafen Jan IV., gelangen Limburg und Bruch zu den Grafen von Daun.
  • Sayn und Freusburg kommen zu den Gräbern von Sayn-Wittgenstein aus der Heirat von Anna Elisabeth, einer Tochter des Grafen Adolf, mit Wilhelm von Sayn-Witgenstein. Die Grafschaft ist nicht mit den Grafschaften Wittgenstein und Berleburg vereint, da Willems Brüder dort Nachfolger ihres Vaters sind.
  • die ausserhalb der Grafschaft liegende Burg Sayn wird vom Kurfürstentum Trier übernommen.

Die Grafschaft Sayn von 1606 bis zur Teilung 1652

Während der Dreißigjähriger Krieg Es entsteht eine chaotische Situation. 1626 und 1637 besetzten Kurtrier das Amt Freusberg. Der Zweig mit dem minderjährigen Grafen Jan van Sayn-Wittgenstein-Sayn ist seit 1636 ausgestorben. Die beiden minderjährigen Schwestern von Graf Lodewijk sind die Erben. 1637 besetzte es Kurfürstentum Köln das Amt Hachenberg und der Graf von Sayn-Wittgenstein besetzten 1642 das Amt Altenkirchen. Frieden von Osnabrück von 1648 Artikel IV Absatz 36 regelt die Rückgabe von: Burg, Stadt und Amt Hachenburg und der Herrschaft des Dorfes Bendorf an ihre Mutter, die Gräfinwitwe. 1649 wird diese Bestimmung durchgeführt. 1652 gingen die Burg Sayn, das Kloster Sayn, Stromberg, Mülhofen und Urmitz als Lehen an das Kurfürstentum Trier zurück, Altenburg und Freusberg gingen an die Erben zurück, anschließend wurde der Besitz zwischen den beiden Schwestern aufgeteilt.

  • Sayn-Hachenburg: Hachenburg, Steinebach, Kloster Marienstatt, Schloss Froneck, Marienthal, Hamm, Flammersfeld, Birnbach.
  • Sayn-Altenkirchen: Büro Altenkirchen, Büro Freusberg (Gebhardshain, Friedewald), Bendorf.
Liste der Regenten in Sayn-Wittgenstein-Sayn
amtierendeNamegeborenverstorbenFamilienbeziehung
1606-1623Wilhelm II14-3-156929-10-1623
1623-1632Schwere5-1-159422-5-1632Sohn
1632-1636Louis8-9-162816-7-1636Sohn