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Graham Harman
Graham Harman
Graham Harman
persönliche Daten
GeborenIowa-Stadt, Der 9. Mai1968
LandFlagge der Vereinigten Staaten Vereinigte Staaten
FunktionPhilosoph
Leitdaten
DisziplinMetaphysik
Domainwestliche Philosophie
EpocheZeitgenössische Philosophie
Stromspekulativer Realismus
Beeinflusst vonMartin Heidegger, Edmund Husserl, Bruno Latour, Alphonso Lingis
Portal  Portalsymbol  Philosophie

Graham Harman (Iowa-Stadt, Der 9. Mai) ist ein amerikanischPhilosoph. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit Themen in der Metaphysik und plädiert für den Untergang der sprachliche Wendung in der Philosophie. Seine eigenen Ideen beschreibt er als „objektorientierte Ontologie' (objektorientierte Ontologie). Zusammen mit ICH H. Gewähren, Quentin Meillassoux und Ray Büstenhalter er gehört auch zum Strom der spekulativer Realismus.

Sein philosophischer Ausgangspunkt war die Analyse des Werkzeugeinsatzes in Martin HeideggersSignal und Zeit (1927). In dieser Arbeit findet er eine Metaphysik der Dinge, die der autonomen Existenz von Objekten gebührend Rechnung trägt. In diesem Sinne kritisiert Harman auch die Phänomenologie weil es alle Objekte unserer Wahrnehmung dieser Objekte unterordnet. Objekte haben auch eine Existenz unabhängig von der menschlichen Perspektive auf sie.

Er versucht es in seinem Buch Immaterialismus unter anderem auf der Grundlage der VOC zeigen, dass dieses Objekt nicht besteht aus Atome oder Saiten (Material), sondern dass dieses Objekt und andere auf unterschiedliche Weise existieren und daher unterschiedliche Arten von Objekten sind. Dies passt zur objektorientierten Ontologie. Das VOC-Beispiel stammt übrigens von Leibniz und erinnert mich daran Schiff von Theseus.

Literaturverzeichnis

  • Werkzeug-Sein: Heidegger und die Metaphysik der Gegenstände (2002)
  • Guerilla-Metaphysik: Phänomenologie und die Zimmerei der Dinge (2005)
  • Heidegger erklärt: Vom Phänomen zum Ding (2007)
  • Prinz der Netzwerke: Bruno Latour und die Metaphysik (2009)
  • Auf dem Weg zum spekulativen Realismus: Essays und Vorträge (2010)
  • Zirkus Philosophicus (2010)
  • L'objet Vierbettzimmer (2010).
  • Die spekulative Wende: Kontinentaler Materialismus und Realismus (2011) (zusammen mit Levi Bryant und Nick Srnicek)
  • Der Prinz und der Wolf: Latour und Harman an der LSE (2011) (mit Bruno Latour und Peter Erdelyi)
  • Quentin Meillassoux: Philosophie im Entstehen (2011)
  • Seltsamer Realismus: Lovecraft und Philosophie (2012)
  • Glocken und Pfeifen: Mehr spekulativer Realismus (2013)
  • Bruno Latour: Das Politische wieder zusammensetzen (2014)
  • Immaterialismus (2016)
  • Objektorientierte Ontologie. Eine neue Theorie von allem (2018)

Externe Links