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Grins
Dieser Artikel beschreibt eine Gemeinde in Österreich. "Grinsen" ist auch das Friesisch Name für die Stadt Groningen.
grinst
Gemeinde in ÖsterreichFlagge von Österreich
AUT Grins COA.svg
Grins (Österreich)
grinst
Ort
ZustandTirol
KreisLandeck
Koordinaten47° 8′ N, 10° 31′ O
Allgemeines
Oberfläche21,09 km²
Einwohner(01-01-2020)1.366
(65,1 Einwohner/km²)
Höhe1006 m.ü.A.
BürgermeisterThomas Lutz
Andere
Postleitzahl6591
Vorwahl05442
NummernschildLA
Gemeindenummer7 06 07
Webseitewww.grins.tirol.gv.at
Fotos
Pfarrkirche Grins.JPG
Portal  Portalsymbol  Zentraleuropa

grinst ist eine Gemeinde im Kreis Landeck in dem österreichisch Zustand Tirol.

Erdkunde

Grins befindet sich in der Stanzertal am westlichen Ende einer Terrasse, die über dem Landecker Becken, über dem Fluss Sanna. Der Hauptort liegt am Fuße des 3036 Meter hohen parseierspitze.

Die Gemeinde umfasst die Kerne Innerdorf, Außerdorf, Tasseier, Graf, Gurnau, Ochsenberg und Pazol. Seit 2000 gehört auch der Kern von Gmar zur Gemeinde.

Geschichte

Die Gegend um Grins war schon Geschichtsschreibung bewohnt. Der Beweis dafür liegt in den Funden aus dem neolithisch (ca. 2000 v. Chr.). Das Dorf war 1288 erstmals erwähnt als mahlt.

Oberhalb von Grins befindet sich eine ehemals viel besuchte Wasserquelle, die auch Margaretha Maultasch frequentiert würde. Grins war im Mittelalter wichtig für den Verkehr in Richtung der Arlberg, aber aufgrund des Baus einer neuen Straße in der 14. Jahrhundert Grins blieb unversehrt und der alte Dorfkern konnte erhalten werden.

Das Römerbrücke bedeckt die Schlucht des Mühlbach im Zentrum des Dorfes, anders als der Name vermuten lässt, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ihren Namen verdankt die Brücke vermutlich der Römerstraße, die einst durch Grins führte. Die Pfarrkirche in Barockstil wurde zwischen 1775 und 1779 anstelle einer älteren Kirche errichtet. Die Pfarrkirche wurde seitdem mehrmals renoviert. Das Deckenfresko in der Kirche ist von Matthäus Günther.

1945 brannte ein großer Teil des Dorfes nieder. Es wurde wieder aufgebaut, wobei die ursprünglichen Gebäude so weit wie möglich rekonstruiert wurden.

Grins konzentrierte sich früher hauptsächlich auf den Agrar- und Tourismussektor. Inzwischen arbeitet Grins, die Mehrheit der Einwohner, nicht mehr in ihrer eigenen Gemeinde.