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Das Arlberg ist ein Massiv zwischen den österreichisch Zustände Vorarlberg und Tirol. Der höchste Gipfel ist die Valluga mit 2811 Metern.[1]
Mit "am Arlberg" rund um den Arlbergpass (ebenfalls: der Arlberg) Region an der Grenze zu Vorarlberg und Tirol beabsichtigt. Die Gegend ist weltweit als Tourismusregion bekannt, vor allem als Wintersportgebiet. Bekannt ist das Gebiet durch den Arlbergpass, der auf 1793 Metern Höhe eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Schweiz und Österreich. Um witterungsunabhängig zu werden, wurde 1978 der Arlbergtunnel eröffnet.[2]
Name Herkunft
Es gibt keinen Gipfel namens Arlberg. Der Name Arlberg soll von der Burg abgeleitet sein Arlenburg, die auf Tiroler Seite am Fuße des Arlbergpasses gestanden hätte. Eine andere Theorie besagt, dass der Name von den vielen Latschenwäldern in dieser Region stammt Arlenbossen erwähnt, die da sind. Aus dem Namen Arlberg ist auch der Name des Bundeslandes Vorarlberg abgeleitet, da dieses Gebiet aus Schweizer Sicht vor dem Arlberg liegt.
Erdkunde
Der Arlbergpass verläuft in ost-westlicher Richtung über das Arlbergmassiv. Das Flex-Pass liegt im Norden und verbindet es Klostertal mit dem Lechtal. Im Arlberggebiet gibt es vier Gemeinden, die auf dem höchsten Gipfel des Massivs, dem Berg Valluga (2809m): Lech am Arlberg und Klösterle am Arlberg in Vorarlberg, St. Anton am Arlberg und kaisers in Tirol. Stuben am Arlberg und Langen am Arlberg gehören zur Gemeinde Klösterle, Zürs und Zug am Arlberg in Lech und St. Christoph am Arlberg in St. Anton. Einige Dörfer in der Klostertal die auch das Suffix hat am Arlberg zu tragen (zum Beispiel Wald am Arlberg), gehören eigentlich nicht zum Arlberg-Gebiet. Das gleiche gilt für Warth und Schröcken, nördlich von Lech.
Der Verkehr
Die Geschichte des Arlbergs ist eng mit seiner Bedeutung als wichtige Verkehrsverbindung verbunden. Ende 19. Jahrhundert kümmerte sich um die Arlbergbahn für eine wichtige Verbindung zwischen Vorarlberg mit dem Donaumonarchie. Aufgrund des Baus der Arlberg Schnellstraße und der Arlbergtunnel kam herein 1978 eine Verbindung zwischen Tirol und Vorarlberg, die normalerweise auch im Winter befahrbar ist.
Arlberg Schnellstraße
Das Arlberg-Schnellstraße (S16) läuft von Landeck in Tirol zu Bludenz in Vorarlberg und verbindet damit die Inntalautobahn (A12) mit dem Walgauautobahn A14. Die Arlberg Schnellstraße ist aufgrund der hohen Unfallzahlen eine der unsichersten Straßen Österreichs.[Quelle?]
Arlbergtunnel
Das Arlberg-Straßentunnel Mit einer Länge von 13.976 m ist er der längste Straßentunnel Österreichs. Der Tunnel liegt auf dem Abschnitt der Arlberg Schnellstraße und liegt zwischen den Städten Langen und St. Anton. Die Straße wurde nach der Arlbergpass im laufe der 20. Jahrhundert konnte das große Verkehrsaufkommen nicht mehr bewältigen. Außerdem ist dadurch im Winter eine befahrbare Verbindung gewährleistet. Der Bau kostete etwa 300 Millionen Euro. Arbeit begann am 5. Juli1974. Auf 9. Oktober1977 die Überfahrt war eine Tatsache und weiter 1. Dezember1978 Der Tunnel wurde für den Verkehr freigegeben. Eine Besonderheit ist, dass der Tunnel eigentlich aus zwei Teilen besteht. Auf Tiroler Seite wird der Tunnel noch von der Rosanna-Schlucht bevor der Tunnel das eigentliche Arlbergmassiv in Richtung Vorarlberg durchstößt. Die Verkehrsdichte liegt bei maximal 1800 Kraftfahrzeuge pro Stunde begrenzt. Der Tunnel ist unter anderem mit vier Lüftungsanlagen mit insgesamt zwölf Ventilatoren und einem Schacht von 736 m (dem tiefsten in Europa) ausgestattet. Darüber hinaus wird die (Verkehrs-)Sicherheit mit 43 Kameras überwacht und es wird derzeit versucht, mehrere Rettungsschächte zwischen den Zugtunnel der Arlbergbahn und den Autotunnel, um die Sicherheit weiter zu erhöhen. Für die Benützung des Arlbergtunnels ist eine Mautgebühr zu entrichten.
Tourismus
Der Tourismus ist der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig für die Bevölkerung rund um den Arlberg. Zwischen 1. November2001 und 31. Oktober2002 eine Million Übernachtungen wurden gezählt. Orte wie Lech (wo das niederländische Königshaus seit Jahrzehnten Urlaub macht[3]), Zürs, St. Christoph und St. Anton sind seit Jahrzehnten bekannte Wintersportorte. Bereits in 1901 wurden die Skiclub Arlberg gegründet, die zwei Jahre später den ersten Wettbewerb ins Leben rief. Im 1921 wurde die erste Skischule unter der Leitung von Hannes Schneider, Skischule Arlberg, etabliert. Im 1937 in St. Anton und Zürs wurden die ersten Liftanlagen in Betrieb genommen.[4]
Das Skigebiet umfasst jetzt Ski Arlberg ein großer Teil des Arlbergmassivs mit 97 verfügbaren Liftanlagen und 348 km präparierten Pisten. Ski Arlberg ist ab Winter 2016/17 Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet.[5]
2001 wurde in St. Anton am Arlberg die FIS Alpine Ski Weltmeisterschaft organisiert. Die Veranstaltung lockte 350.000 Gäste ins Skigebiet.[6] 2021 findet in St. Anton ein kombiniertes Skirennen mit Slalom und a Super-G Im Rahmen des Alpine Ski-WM 2021.[7]
Externe Links
- (das) Offizielle Website der Gemeinde Lech am Arlberg
- (und) Offizielle Website des Skigebiets Ski Arlberg skigebied
- Skiclub Arlberg
- Skischule Arlberg, St. Anton
- Alte Postkarten
Verweise
- ↑(und) Valluga-Berg. Tirol in Österreich. Zugegriffen unter 30. April 2020.
- ↑(das) Arlbergtunnel - Längster Straßentunnel Österreichs seit 40 Jahren im Betrieb. www.asfinag.at. Archiviert auf 9. August 2019. Zugegriffen unter 30. April 2020.
- ↑(NL) Hotel Post Lech - jährlicher Ehrengast der königlichen Familie. Lech.nl. Zugegriffen unter 30. April 2020.
- ↑(NL) St. Anton am Arlberg, St. Anton am Arlberg>. St. Anton am Arlberg. Zugegriffen unter 30. April 2020.
- ↑(und) St. Anton und Lech durch neue Flexenbahn verbunden. Schneeplatz (18. Februar 2016). Zugegriffen unter 30. April 2020.
- ↑Das war die alpine Ski WM in St. Anton am Arlberg 2001. Arlberg Hospiz Hotel (17. Januar 2015). Zugegriffen unter 30. April 2020.
- ↑(und) ZÜRS VERANSTALTET WELTCUP SKIRENNEN – Ski-Club Arlberg. Zugegriffen unter 30. April 2020.