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Spiss
Spiss
Gemeinde in ÖsterreichFlagge von Österreich
Waffe
Spiss (Österreich)
Spiss
Ort
ZustandTirol
KreisLandeck
Koordinaten46° 58′ N, 10° 26′ O
Allgemeines
Oberfläche24,57 km²
Einwohner(01-01-2020)104
(5,9 Einwohner/km²)
Höhe1653 m.ü.A.
BürgermeisterRichard Jäger
Andere
Postleitzahl6542
Vorwahl05474
NummernschildLA
Gemeindenummer7 06 25
Webseitewww.spiss.tirol.gv.at
Portal  Portalsymbol  Zentraleuropa

Spiss ist eine Gemeinde im Kreis Landeck in dem österreichisch Zustand Tirol.

Ort

Spiss befindet sich in der Samnauntal und grenzt an die schweizerisch Gemeinden Samnaun und Valsot im Kanton Graubünden. Sie ist die höchstgelegene Gemeinde Österreichs. Es ist eines der kleinsten in Bezug auf die Bevölkerung. Die verstreuten Gebäude verteilen sich auf mehrere kleine Weiler entlang der Spisser Landesstraße .e, das von Pfunds nach Samnaun.

Geschichte

In römischer Zeit gehörte Spiss zur Provinz Rätien. Die vielen aktuellen Rhetoriker Orts- und Feldnamen weisen darauf hin. Im oberen Teil des Inndal und in der Vinschgau war noch in der 15. Jahrhundert Rhetorisch gesprochen, in der Region um Samnaun sogar bis in die 19. Jahrhundert. Am Ende wurde oben der bayerisch-tiroler Dialekt gewählt. Der Name Spiss ist abgeleitet von der Latein Wort spitsus, was Unterholz, Dickicht bedeutet.

Die ersten Bewohner des Tales kamen wahrscheinlich um das Jahr 1000 hierher. Die erste offizielle Erwähnung von Spiss stammt jedoch von 1302. Damals war es noch Teil der Gemeinde Nauders. Nicht bis 1547 Spiss wurde eine selbständige Gemeinde.

Im 1621 zogen österreichische Truppen unter der Dreißigjähriger Krieg das Engadin innerhalb. Im folgenden Jahr plünderte das Engadin in einem Rachefeldzug Spiss und brannte das Dorf bis auf die Grundmauern nieder. Spiss musste einen Teil seines Landes an die Schweizer Gemeinde Tschlin abtreten.

In den Jahren '60 und '70 des 20. Jahrhundert Es wurde eine Flurbereinigung durchgeführt, Zufahrtsstraßen gebaut und Bauplätze rekultiviert, um eine Entvölkerung der Gemeinde zu verhindern.

Die unpassierbare Klamm am Schalklbach, die hier die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz bildet, war lange Zeit ein großes Verkehrshindernis. Vom Inntal führte nur ein schmaler Bergpfad nach Spiss. Die Hauptverbindung verlief über Samnaun. Erst mit dem Bau der Spisser Landesstraße, an der sich auch die Gemeinde Samnaun beteiligte, wurde der Ort erschlossen. Die jetzige Straße ist generell weniger lawinengefährdet, wovon nun auch Samnaun profitiert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Zwei Drittel der Spisser pendeln täglich zwischen Spiss und dem mautfreien Skigebiet Samnaun, das als Wintersportgebiet Silvretta-Samnaun bekannt ist Ischgl verbunden ist) bietet viele Jobs. Ein kleiner Teil der Einwohner ist in der Landwirtschaft oder im lokalen Tourismus tätig.

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