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Guido Brunner | ||||
Brunner im Jahr 1977 | ||||
| Geboren | 27. Mai1930 Madrid | |||
| Verstorben | 2. Dezember1997 Madrid | |||
| Politische Partei | Freie Demokratische Partei | |||
| Beruf | Politiker | |||
verantwortlich Energie, Euratom, Bildung, Forschung und Wissenschaft | ||||
| Ernennung | 12. November1974 | |||
| Schlussendlich | 6. Januar1981 | |||
| Präsident | François-Xavier Ortoli Roy Jenkins | |||
| Vorgänger | Ralf Dahrendorf | |||
| Nachfolger | Karl-Heinz Narjes | |||
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Guido Brunner (Madrid, 27. Mai1930 - Dort, 2. Dezember1997) war ein Politiker von Deutsche Abstammung. Er war EU-Kommissar und Botschafter.
Biografie
Brunner war der Sohn eines deutschen Vaters und einer spanischen Mutter. Sein Vater arbeitete im Auftrag der Weimarer Republik, als Botschafter in Spanien, musste aber nach dem Amtsantritt der Kanzlerin gehen Franz von Papen. Brunners Vater ging in die Geschäftswelt. Guido wuchs in Madrid auf und wurde in Madrid und später in München. Bis 1954 studierte er Rechtswissenschaften in Madrid und dann bis 1955 an der Universität München. 1955 erhielt Brunner magna cum laude seine Promotion. Während seines Studiums war er der Jugendabteilung der Freie Demokratische Partei (FDP).
Zwischen 1955 und 1960 arbeitete Brunner sukzessive als Diplomat in Bonn, Liverpool und Madrid. Er war dann stellvertretend für zwischen 1960 und 1968 West Deutschland Bei der Vereinte Nationen. 1968 wurde Brunner Leiter der Abteilung Technik und Wissenschaft im Auswärtigen Amt. Von März 1970 bis April 1972 war er Sprecher desselben Ministeriums. 1972 wurde er zum Leiter der Planung im Ministerium ernannt. In dieser Position verantwortete Brunner unter anderem die deutsche Delegation zum Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
Im November 1974, nach dem Rücktritt von Ralf Dahrendorf, im Namen der Bundesrepublik Deutschland zum EU-Kommissar ernannt. Ihm wurden die Ressorts Energie, Wissenschaft, Forschung, Bildung und Euratom übertragen. Brunner hatte dieses Amt bis Januar 1981 inne. In diesem Monat wurde Brunner stellvertretender Bürgermeister von Berlin. Wegen des Sieges der CDU einige Monate später musste Brunner weichen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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Albert Borschette* ·
Guido Brunner ·
Claude Cheysson ·
Ralf Dahrendorf* ·
Jean-François Deniau* ·
Cesidio Guazzaroni ·
Finn Olav Gundelach ·
Wilhelm Haferkamp ·
Patrick Hillery ·
Pierre Lardinois ·
François-Xavier Ortoli ·
Carlo Scarascia Mugnozza ·
Henri Simonet ·
Christopher Soames ·
Altiero Spinelli* ·
George Thomson ·
Raymond Vouel
* gekündigt