Günther Mader (Matrei am Brenner, 24. Juni1964) ist ein österreichisch ehemalige alpiner Skifahrer. Er nahm viermal an der Olympia und gewann eine Bronzemedaille bei der Olympische Winterspiele 1992 im Albertville.
Werdegang
Mader gab sein Weltcup-Debüt am 22. Dezember 1982 beim Super G of Madonna di Campligio. Während der Ski Alpin Weltcup 1985/1986 Mader erzielte seinen ersten Sieg in einem Weltcup-Wettbewerb mit dem Gewinn der Kombination in Wengen. Auf der 1987 Weltmeisterschaften im alpinen Skisport im Vail (Colorado) Mader gewann seine ersten Medaillen bei einem internationalen Turnier. In der Kombination gewann er dahinter die Bronzemedaille Pirmin Zurbriggen und Weltmeister Marc Girardellic. Im Slalom schnitt Mader mit einer Silbermedaille hinter dem Westdeutschen noch besser ab Frank Worndl. Auch auf dem 1989 Alpine Ski-Weltmeisterschaften das 1991 Alpine Ski-Weltmeisterschaften Mader gewann die Bronzemedaille in der Kombination.
Mader nahm 1988 zum ersten Mal teil Olympische Winterspiele. Im Calgary Mader belegte den 5. Platz im Super G und den 11. Platz im Riesenslalom. Im alpinen Ski-Weltcup belegte Mader den dritten Platz im Gesamtfinale der Saison 1989/1990 hinter Pirmin Zurbriggen und dem Norweger Ole Kristian Furuseth. Mit der gleichen Punktzahl wie der gleiche Furuseth gewann Mader die Endwertung im Weltcup-Slalom. 1992 gewann Mader seine einzige olympische Medaille: In der olympischen Abfahrt holte er Bronze nach seinem Landsmann Patrick Ortlieb und der Franzose Franck Piccard. Zwei Jahre später, am Olympische Winterspiele 1994 im Lillehammer Mader verfehlte das Podest der Kombination knapp. Auf der Weltmeisterschaft 1996 Mader gewann seine 4. Bronzemedaille in der Kombination bei einer Weltmeisterschaft. Während der WM 1997 Außerdem holte Mader Bronze im Super G, seine einzige Medaille bei einem internationalen Turnier auf dieser Strecke. Auch auf dem Olympische Winterspiele 1998 im Nagano Mader musste sich mit einem 4. Platz in der Kombination zufrieden geben.
Mader gewann in seiner Karriere 14 Weltcuprennen. Er gehört auch zu den wenigen Auserwählten von nur 5 Alpinskifahrern, die in den 5 verschiedenen Disziplinen einen Weltcup-Wettbewerb gewinnen konnten. Trotzdem gewann Mader nie die Weltcup-Gesamtwertung. Sowohl im Ski Alpin Weltcup 1994/1995 wie in 1995/1996 er belegte den zweiten Platz in der Endwertung bzw. dahinter Alberto Tomba und Lasse Kjus. In der Saison 1995/1996 gewann er die Endwertung des Weltcups in der Kombination.
Zum Ende der Saison 1997/98 beendete Mader seine Profikarriere als alpiner Skifahrer. 13 Tage nach seiner Pensionierung erlitt Mader bei einem Fußballspiel einen Schlaganfall. Infolgedessen war die Hälfte seines Körpers gelähmt und Mader verlor 85% seines Wortschatzes. Nach 3 Jahren Rehabilitation konnte er sich vollständig erholen. 2003 veröffentlichte Mader seine Lebensgeschichte in Buchform unter dem Titel: "Überleben". In diesem Buch beschreibt er seine Karriere als alpiner Skifahrer, aber auch die Zeit seines Schlaganfalls und seiner Genesung.[1][2]
Ergebnisse
Weltmeisterschaft
- Endrangliste
| - Weltcupsiege (14)
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise- ↑(und) [1]
- ↑(das) [2] www.besserlaengerleben.at, 2. November 2010
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