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Günther Mader
Günther Mader
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Persönliche Informationen
Vollständiger NameGünther Mader
Geburtsdatum24. Juni1964
GeburtsortMatrei am Brenner
StaatsangehörigkeitFlagge von Österreich Österreich
Länge1,77 m²
Gewicht77 kg
Sportliche Informationen
DisziplinAbfahrtslauf
VereinSkiclub Gries am Brenner
Olympia1988, 1992, 1994, 1998
Portal  Portalsymbol  Sport

Günther Mader (Matrei am Brenner, 24. Juni1964) ist ein österreichisch ehemalige alpiner Skifahrer. Er nahm viermal an der Olympia und gewann eine Bronzemedaille bei der Olympische Winterspiele 1992 im Albertville.

Werdegang

Mader gab sein Weltcup-Debüt am 22. Dezember 1982 beim Super G of Madonna di Campligio. Während der Ski Alpin Weltcup 1985/1986 Mader erzielte seinen ersten Sieg in einem Weltcup-Wettbewerb mit dem Gewinn der Kombination in Wengen. Auf der 1987 Weltmeisterschaften im alpinen Skisport im Vail (Colorado) Mader gewann seine ersten Medaillen bei einem internationalen Turnier. In der Kombination gewann er dahinter die Bronzemedaille Pirmin Zurbriggen und Weltmeister Marc Girardellic. Im Slalom schnitt Mader mit einer Silbermedaille hinter dem Westdeutschen noch besser ab Frank Worndl. Auch auf dem 1989 Alpine Ski-Weltmeisterschaften das 1991 Alpine Ski-Weltmeisterschaften Mader gewann die Bronzemedaille in der Kombination.

Mader nahm 1988 zum ersten Mal teil Olympische Winterspiele. Im Calgary Mader belegte den 5. Platz im Super G und den 11. Platz im Riesenslalom. Im alpinen Ski-Weltcup belegte Mader den dritten Platz im Gesamtfinale der Saison 1989/1990 hinter Pirmin Zurbriggen und dem Norweger Ole Kristian Furuseth. Mit der gleichen Punktzahl wie der gleiche Furuseth gewann Mader die Endwertung im Weltcup-Slalom. 1992 gewann Mader seine einzige olympische Medaille: In der olympischen Abfahrt holte er Bronze nach seinem Landsmann Patrick Ortlieb und der Franzose Franck Piccard. Zwei Jahre später, am Olympische Winterspiele 1994 im Lillehammer Mader verfehlte das Podest der Kombination knapp. Auf der Weltmeisterschaft 1996 Mader gewann seine 4. Bronzemedaille in der Kombination bei einer Weltmeisterschaft. Während der WM 1997 Außerdem holte Mader Bronze im Super G, seine einzige Medaille bei einem internationalen Turnier auf dieser Strecke. Auch auf dem Olympische Winterspiele 1998 im Nagano Mader musste sich mit einem 4. Platz in der Kombination zufrieden geben.

Mader gewann in seiner Karriere 14 Weltcuprennen. Er gehört auch zu den wenigen Auserwählten von nur 5 Alpinskifahrern, die in den 5 verschiedenen Disziplinen einen Weltcup-Wettbewerb gewinnen konnten. Trotzdem gewann Mader nie die Weltcup-Gesamtwertung. Sowohl im Ski Alpin Weltcup 1994/1995 wie in 1995/1996 er belegte den zweiten Platz in der Endwertung bzw. dahinter Alberto Tomba und Lasse Kjus. In der Saison 1995/1996 gewann er die Endwertung des Weltcups in der Kombination.

Zum Ende der Saison 1997/98 beendete Mader seine Profikarriere als alpiner Skifahrer. 13 Tage nach seiner Pensionierung erlitt Mader bei einem Fußballspiel einen Schlaganfall. Infolgedessen war die Hälfte seines Körpers gelähmt und Mader verlor 85% seines Wortschatzes. Nach 3 Jahren Rehabilitation konnte er sich vollständig erholen. 2003 veröffentlichte Mader seine Lebensgeschichte in Buchform unter dem Titel: "Überleben". In diesem Buch beschreibt er seine Karriere als alpiner Skifahrer, aber auch die Zeit seines Schlaganfalls und seiner Genesung.[1][2]

Ergebnisse

Weltmeisterschaft

JahrPlatzErgebnisse
1985Bormio8. Kombination
1987Vail (Colorado)Silber Slalom
Bronze- Kombination
13. Super G
1989Vail (Colorado)Bronze- Kombination
1991Saalbach-HinterglemmBronze- Kombination
12. Super G
13. Slalom
14. Riesenslalom
1993Morioka4. Kombination
17. Abstammung
18. Riesenslalom
1996Sierra NevadaBronze- Kombination
6. Abstammung
7. Super G
12. Riesenslalom
1997SestriereBronze- Super G

Olympia

JahrPlatzErgebnisse
1988Calgary5. Super G
11. Riesenslalom
19. Abstammung
DNF2 Slalom
DNF2 Kombination
1992AlbertvilleBronze- Abstammung
6. Riesenslalom
7. Super G
DNF1 Kombination
1994Lillehammer4.Kombination
9.Super G
11.Riesenslalom
19.Abstammung
DNF1Slalom
1998Nagano4. Kombination

Weltmeisterschaft

Endrangliste
JahreszeitAllgemeinesANZEIGESLRSSGSC
1982/198356--25--
1983/198433-4015.-18.
1984/198559--26.--
1985/198610-8.13.11.7.
1986/198713.-8.207.-
1987/19884.48Silber5.10Silber
1988/1989252717.16.11.-
1989/1990Bronze--16.GoldSilber5.
1990/19917.3315.7.5.Bronze-
1991/19926.1021.33Bronze-11.
1992/19934.13.18.33SilberSilber
1993/19944.32.11.8.5.5.
1994/1995Silber11.339.Silber6.
1995/1996SilberSilber2513.11.Gold
1996/199714.26.2911.10Silber
1997/199826.302722.14.-
Weltcupsiege (14)
DatumPlatzTeil
21. Februar 1986Flagge der SchweizWengenKombination
2. März 1986Flagge von NorwegengeilSlalom
20. März 1998Flagge von SchwedenSindKombination
2. Dezember 1989Flagge von KanadaMont-Sainte-AnneRiesenslalom
30. Januar 1990Flagge von FrankreichLes MenuiresSuper G
6. Januar 1991Flagge von DeutschlandGarmisch-PartenkirchenSuper G
8. März 1992Flagge von KanadaPanorama BergdorfSuper G
28. März 1993Flagge von KanadaPfeiferSuper G
27. November 1993Flagge der Vereinigten StaatenParkstadtRiesenslalom
12. Dezember 1993Flagge von FrankreichVal-d'IsèreSuper G
16. Januar 1995Flagge von ÖsterreichKitzbühelSuper-G
13. Januar 1996Flagge von Österreich KitzbühelAbstammung
14. Januar 1996Flagge von Österreich KitzbühelKombination
12. Januar 1997Flagge von FrankreichChamonixKombination