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Han Schuil
Skulptur in der Maelsonstraat in Hoorn, 2004
Skulptur im Prins Willem Alexanderweg in Den Haag, 2005

Han Schuil (Fortschritte, 1958) ist ein Holländer Künstler. Seit 1985 arbeitet er hauptsächlich mit Aluminium.

Biografie

Von 1979 bis 1981 besuchte Schuil die Akademie der Bildenden Künste im Rotterdam, unmittelbar gefolgt von Studios '63 im Haarlem von 1981 bis 1983. 1983 erhielt er den Königliches Stipendium für Malerei und er debütierte in der Galerie Kunstprojekt.

Arbeit

Der Ursprung von Schuils Motiven liegt in der alltäglichen Realität: von Details aus Comicstrips, Videospielen und Computerbildern bis hin zu Fahrbahnmarkierungen, einem Skateranzug, einem Infrarotfoto oder einer MRT-Untersuchung.

Material

Zunächst arbeitete Schuil auf Leinwand. Nach Versuchen mit Holz, Zinn und Kupfer entschied er sich ab 1985 wegen der glatten Oberfläche für Aluminium. Die Formen des Aluminiums spielen in Schuils Werk regelmäßig eine bestimmende Rolle, wie etwa die gefalteten Kanten oder die Nähte und Popnieten im Aluminium, die manchmal quer durch die Bildebene verlaufen. Auch der Träger tritt immer stärker in den Raum ein. Außerdem bearbeitet Schuil das Aluminium regelmäßig vor dem Lackieren: Dellen und Löcher werden dann Teil des Bildes. „Nicht um die Objektivität des Bildes zu betonen, aber ich benutze sie, weil sie ins Bild passen“, sagte Schuil im Jahr 2000 zu Dominic van den Boogerd.[1] 1993 machte er a unbetiteltes Werk vor dem Bahnhof Duivendrecht; 2003 wurde sein Kunstwerk werd Wolke platziert auf einem Transformatorenhaus im Rembrandtpark.

Entwicklung

Mitte der 1990er Jahre wurde Schuils Arbeit komplexer. Das Spiegeln, Verdoppeln oder Kombinieren von Motiven ergab kapriziösere Kompositionen. Neben diesen „geschäftigen“ Arbeiten spielte auch weiterhin die einfachere Bildsprache aus seinem früheren Oeuvre eine Rolle.

Ausstellungen

Solo (Auswahl)
Gruppenausstellungen (Auswahl)

Kollektionen

Schuils Werk ist unter anderem in folgenden Museen und Sammlungen vertreten:

Literatur

  • Han Schuil, MaterialmetaphernLynne Cooke, Fordor Magazine, 1987
  • Han Schuil, Gemälde - Gemälde 1983-1999, Text: Rudi Fuchs, Dominic van den Boogerd, Bert Jansen, Stedelijk Museum Amsterdam, NAI Verlag, Rotterdam, 2000
  • Han Schuil, Blast, Text: Paul Kempers, Galerie Onrust, Amsterdam, 2009
  • Han Schuil, Gemälde - Gemälde, Text: Ulrich Loock Hamish Morrison Galerie, Berlin, 2011
  • Han Schuil, Gemalde/Gemälde, Text: Birgit Sonna, Galerie Andreas Binder, München, 2012

Externe Links