WikiDer > Handschrift 41
Handschrift 41 | ||||
![]() | ||||
f. 1r Thronender Augustinus | ||||
| Lagerraum | Universitätsbibliothek Utrecht, Hs. 41 | |||
| Herkunftsort | Utrecht (Stadt) | |||
| Entstehungsdatum | ca. 1430 | |||
| Inhalt | Geständnisse | |||
| Beteiligte Personen | ||||
| Autor(en) | Augustinus von Hippo | |||
| Belüfter(s) | Meister von Zweder van Culemborg | |||
| Eigenschaften | ||||
| Größe | 155 Folien, 25,5 x 17,5 cm | |||
| Format | Zwei Spalten | |||
| Material | Pergament | |||
| Sprache | Latein | |||
| Schrift | Gotische Hybrida-Bibliotheken | |||
| Belüftungen | Erstes Blatt mit historisiertem Initiale und Bordürendekoration | |||
| Einzelheiten | ||||
| Herkunft | Kartäuserkloster Neues Licht | |||
| Externe Links | ||||
| Gesamter Text | Digitales Faksimile von Frau 41 | |||
| ||||
Handschrift 41 ist ein belüftetHandschrift von dem 15. Jahrhundert mit dem Geständnisse (Geständnisse) der KirchenvaterAugustinus von Hippo. Die Utrechtse Meister von Zweder van Culemborg verzierte das Manuskript. Das Manuskript ist noch im Original gebunden Buchbindung.
Ursprünglich befand sich die Handschrift im Besitz des Kartäuserklostersloos Neues Licht im Utrecht, jetzt wird es im Universitätsbibliothek Utrecht erhalten als Hs. 41. Es kann zitiert werden als: Universitätsbibliothek Utrecht Hs. 41 (4 F 5)
Beschreibung
Die Bekenntnisse sind geschrieben in Latein auf Kalbspergament (Pergament). Das Manuskript enthält 155 Blätter (folia) von 25,5 x 17,5 cm. Der Text, geschrieben in a gotischhybrida-Bibliotheken durch eine Kopist, ist in zwei Spalten unterteilt. Das braune Kalbslederband stammt aus der gleichen Zeit wie die Handschrift. Der Einband ist blindgeprägt, mit einem rechteckigen Rahmen aus zwei Linien und schrägen Linien, die die Oberfläche in Rauten unterteilen. Am Riemen sind Spuren einer Schnalle. Die erste Seite ist aufwendig verziert.[1] Der Rest der Handschrift ist mit Federn im typischen Utrechter Stil mit „Höckern und langen Linien“ verziert.[2]
Geschichte
.jpg?width=251)

MS. 41 ist rund 1430 in Utrecht hergestellt. Eine Inschrift wird am Anfang der Handschrift hinzugefügt von Mönch Hector van Moerdrecht (?-1465). Darin heißt es, dass sich das Manuskript im Besitz der Kartäuserorden in Utrecht. Diese Handschrift stammt daher aus der Klosterbibliothek von Nieuwlicht, dem Kloster des Kartäuserordens in Utrecht. Im 1584 der Großteil dieser Bibliotheksbestände wurde in die neue Stadtbibliothek von Utrecht übernommen. 1636 wurde die Stadtbibliothek zur Universitätsbibliothek Utrecht.[3][4]
Hectors Inschrift besagt auch, dass die Handschrift nach dem Verkauf zweier anderer Handschriften entstanden ist. Diese verkauften Manuskripte wurden gespendet von Johannes de Galencoep, Dom Canon und Decke des Peterskirche in Utrecht. Die Manuskripte waren wahrscheinlich veraltet. Mit dem Verkaufserlös ließen die Mönche zwei Manuskripte mit Werken Augustins anfertigen. MS. 41 ist eines dieser Manuskripte, das andere ist Ms. 54, die auch in der Universitätsbibliothek Utrecht aufbewahrt wird.[5][6]
Dekoration
Die Handschrift ist nicht aufwendig verziert. Nur die Anfangsseite hat eine historisierte Initiale, eine Initiale mit Darstellung und eine reich verzierte Bordüre mit Blättern. Diese Dekorationen wurden von den Utrechter Buchmalern angefertigt, die heute als Meister von Zweder van Culemborg bekannt sind.[7] Die historisierte Initiale zeigt Augustinus, den Autor der Bekenntnisse. Er sitzt auf einem Thron und hält einen Stab und ein von Pfeilen durchbohrtes Herz.
Im Rest der Handschrift gibt es keine Darstellungen oder verzierten Kanten, wohl aber verzierte Initialen. Manchmal haben diese Initialen auch Federn am Rand. Diese Feder hat die typische Form, die für Utrechter Illuminatoren charakteristisch ist: lange Linien und 'Beulen'.[2][1][8] Einige dieser Initialen enthalten auch das sogenannte Utrechter Drache.[9]
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|
| Siehe die Kategorie Augustinus, Geständnisse - UBU Ms. 41 von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |
