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Johannes (Hans) Everts (Utrecht, 18. Oktober1882 - Amsterdam, 5. Februar1954) war ein NiederländischAnwalt, Sozialreformer und Armutskämpfer.
Leben und Arbeiten
Everts war ein Sohn des Betriebsleiters bei den Bahnen Allard Gerrit Anton Everts und von Bregtje van der Veen. Nach dem Besuch der Sekundarschule in seiner Heimatstadt Utrecht ging er Rechte studieren an der Universität Dort. Er promovierte 1908 mit einer Dissertation cum laude Das Verhältnis von Kirche und Staat insbesondere im Hinblick auf die Armenhilfe. Schon in seiner Studienzeit war er Mitglied der örtlichen Verein zur Verbesserung der Armenfürsorge. Seine Ansichten waren dem Sozialliberalismus verwandt. Er war für die sogenannte "Elberfelder-SystemDie Befürworter dieses Systems glaubten, dass die Armenhilfe zwar eine staatliche Aufgabe sei, aber auch Privatpersonen eine wichtige Rolle spielen könnten arme Besucher pro Distrikt könnten die Armen erzogen und der moralische Verfall verhindert werden, dank einer größeren soziale Kontrolle, verhindert werden. Bereits in seiner Studienzeit verbrachte er als bracht armer Besucher seine Ideen in die Praxis. 1908 war er an der Gründung der Niederländischer Verein für Armenhilfe und Wohltätigkeit. Er wurde Herausgeber der Magazin für Armenhilfe und Kinderschutz vom Chefredakteur Louis Blankenberg, einer der Gründer der Niederländischer Verein für Armenhilfe und Wohltätigkeit.
Everts setzte die Arbeit dieser Zeitschrift 1922 unter dem neuen Namen fort Zeitschrift für die Armen, Sozialhilfe und Kinderschutz. Nach einem Zwangsstopp während der Zweiter Weltkrieg 1947 gab es einen weiteren Neustart und jetzt unter dem Namen Magazin für Soziale Arbeit, von dem Everts Redakteur und Redaktionssekretär wurde. Das Magazin ist der Vorläufer des späteren Pflege Magazin zum Wohlfühlen.
Everts begann seine berufliche Laufbahn 1908 bei der Central Employers Risk Bank, dem Vorläufer von Zentrale Verwaltung. 1913 wurde er erster Sekretär der Rat der Armen aus Amsterdam. Dieser Rat war eine Dachorganisation für alle Einrichtungen der Armenhilfe in der Hauptstadt. 1939 hatte der Rat 206 angeschlossene Institutionen. Unter der Führung von Everts veröffentlichte der Rat monatliche Publikationen unter dem Namen Sozialhilfe und ab 1922 unter dem Namen Der Schalter. Everts arbeitete bis 1947 für diesen Rat, der in dieser Zeit in geändert wurde Sozialrat von Amsterdam. Zu seinen Tätigkeiten gehörten die Betreuung unverheirateter Mütter, der Kinderschutz und die Altenpflege. Er war Gründer und erster Präsident der Zentralarchiv und Nachrichtendienst für Sozialhilfe für die Niederlande zur Harmonisierung der Spendensammlung für wohltätige Zwecke in den Niederlanden und zur Bekämpfung von Missbrauch Er veröffentlichte vier Ausgaben der Leitfaden für die Armenhilfe und soziale Unterstützung in den Niederlanden das Licht zu sehen. Dieser Leitfaden war eine Fortsetzung des 1899 Leitfaden zum niederländischen Wohlwollen. Er unterrichtete auch an der Schule für Soziale Arbeit in Amsterdam.
Während der Zweiter Weltkrieg er bereitete die angestrebte Entwicklung der Sozialen Arbeit nach dem Krieg vor. Dies führte nach dem Krieg zur Gründung der Amsterdamer Niederlassung von Erholung des niederländischen Volkes. Von 1947 bis 1954, seinem Todesjahr, war er Mitglied der Staatskommission "Ersatzarmes Gesetz".
Everts war zweimal verheiratet. Seine erste Ehe mit Pauline Siepman van den Berg, die er 1913 geheiratet hatte, endete 1928 durch Scheidung. Er heiratete Sophia Palstra, Tochter zweier Offiziere der Heilsarmee. Er starb im Februar 1954 im Alter von 71 Jahren in seiner Heimatstadt Amsterdam.
Literaturverzeichnis
- Das Verhältnis von Kirche und Staat insbesondere im Hinblick auf die Armenfürsorge, Hrsg. Den Boer, Utrecht, 1908 (Dissertation)
- Leitfaden für die Armenhilfe und soziale Unterstützung in den Niederlanden, Hrsg. W. L. & J. Brusse, Rotterdam, 1919
- Leitfaden zur Sozialhilfe in den Niederlanden, Hrsg. Ploegsma, Zeist, 1933 (erneut veröffentlicht 1940, Hrsg. Samsom, Alphen aan den Rijn)
- 25 Jahre Zusammenarbeit im Armenraad, Hrsg. Zentralbüro für Sozialhilfe, Amsterdam, 1939
Quellen
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