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Harttamponnade
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Herztamponade
Herztamponade
Codierungen
ICD-10ich31.9
ICD-9423.9
MedlinePlus000194
eMedizinmed/283Notaus/412
GittergewebeD002305
Portal  Portalsymbol  Medizin

EIN Herztamponade ist ein Krankheitsbild, bei dem die Herz aufgrund der Anwesenheit von Flüssigkeit in der Herzbeutel kann in der Entspannungsphase kein Blut mehr aufsaugen (Diastole). Dadurch wird die Pumpfunktion des Herzens stark eingeschränkt (Schock), wodurch sich der Patient extrem kurzatmig fühlt und aufgrund der extremen Stauung der Venen zum Herzen in der Regel ein violett-blaues Gesicht hat. Wenn es schlimm wird, kann der Patient manchmal innerhalb von Minuten sterben.

Die zugrunde liegenden Ursachen sind vielfältig: Blutungen im Perikard (manchmal aufgrund einer Verletzung, z. B. eines Messerstichs, manchmal aufgrund eines Bruchs der Herzwand, meist einige Tage nach einem Infarkt). Manchmal kommt es bei einer Entzündung des Perikards zu Flüssigkeitsansammlungen, zum Beispiel manchmal am Morbus Bornholm. Und manchmal kommt Flüssigkeit in den Perikard Perikarditis Karzinomatose, Metastasen von vielen bösartige Tumorzellen innerhalb des Perikards. Es ist auch ein Komplikation nach einer Herzoperation.

Die Behandlung ist in erster Linie symptomatisch: Ableitung der Flüssigkeit aus dem Perikard bei gefährlichen Atemnotgraden und in zweiter Instanz kausal durch Behandlung (wenn möglich) der zugrunde liegenden Ursache. Bei einer massiven Blutung im Perikard kommt die Hilfe meist zu spät; bei bösartigen Tumoren ist eine kausale Behandlung meist nicht mehr möglich. Als die Tamponade nach einer Herzoperation auftritt, ist in der Regel eine Reoperation erforderlich