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Hebmüller (ebenfalls: Joseph Hebmüller Söhne) war ein deutsches Karosseriewerk in Wulfrath Biene Wuppertal, das vor allem für die Produktion der . bekannt ist Hebmüller Volkswagen Cabriolet, ein Zweisitzer Cabrio, gebaut auf dem Chassis des Volkswagen Käfer. Außerdem baute Hebmüller ein offenes Polizeifahrzeug mit vier Sitzen, ebenfalls auf Käfer-Chassis. Auch für DKW und anderen Autofabriken baute Hebmüller Cabrio-Versionen.
Das Unternehmen wurde 1889 als Kutschenfabrik gegründet. Nach dem Tod des Firmengründers 1919 führten die vier Söhne das Unternehmen als Karosseriefabrik weiter. Am Ende von zwanziger Jahre Hebmüller baute Taxis in Serie.
Nach dem Zweiter Weltkrieg 1948 wurde die Produktion wieder aufgenommen. Hebmüller baute Karosserien für Ford, DKW und Borgward, und baute eine Polizeistation für VolkswagenKübelwagen (Volkswagen Typ 18A) auf der Chassis des Volkswagen Käfers. Am 4. Juni 1949 wurde mit Volkswagen ein Vertrag über eine Serie von 675 Hebmüller Volkswagen Cabriolets auf Käfer-Fahrgestell (Volkswagen Typ 14A) geschlossen. Im selben Monat startete die Produktion.
Am 23. Juli 1949 wurde die Fabrik jedoch durch einen Brand zerstört. Hebmüller stand vor umfangreichen Reinvestitionen und bat Volkswagen um einen Folgeauftrag für die Cabrios. Als Volkswagen dies ablehnte, wurde die Produktion auf niedrigerem Niveau weitergeführt. Durch den Brand hatte sich die wirtschaftliche Lage von Hebmüller jedoch derart verschlechtert, dass das Unternehmen im Mai 1952 ein Moratorium beantragen musste. Dann wurde es geschlossen. Die Fabrik wurde verkauft an Tempo aus Hamburg, der das Werk 1956 an Ford verkaufte. Heute baut Ford für einige Modelle Teile des Lenksystems.
Literatur
- Delios Klasing Körper Hebmüller (2000) ISBN 3-768-81705-9