WikiDer > Herrlichkeit Lippe
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| Allgemeine Daten | |||||
| Hauptstadt | Detmold (ab 1468) | ||||
| Sprachen | Deutsche Dialekte | ||||
| Religion | römisch katholisch | ||||
| Politische Daten | |||||
| Dynastie | Haus Lippe | ||||
Das Herrlichkeit Lippe war vom 12. Jahrhundert bis zur Erhebung zur Grafschaft in 1528 eine Herrlichkeit in der Heiliges Römisches Reich.
Geschichte
Der Ruhm Lippe entstand aus dem Besitz der Familie Lippe. Der erste bekannte Vertreter davon war „Bernhardus de Lippe“. Bernhard I regierte zusammen mit seinem Bruder Hermann I über das Gebiet um das von ihnen 1139 gegründete Norbertinerkloster in Cappel.
Lippe erlangte durch das Wirken von Bernhard II. von Lippe. Als Unterstützer von Heinrich der Löwe, das Herzog von Sachsen, gelang es ihm, den Familienbesitz erheblich zu erweitern. Im ursprünglichen Zentrum der Familie gründete er 1185 am Fluss Lippe die Stadt Lippstadt. Um 1190 gelang es ihm, Grundstücke auf der anderen Seite des Teutoburger Wald. Hier hat er den Ort gegründet lemgo und das Schloss Falkenburg bei Detmold, jetzt eine Ruine. Diese Besitztümer bildeten den Kern der späteren Fürstentum Lippe.[1] Er bekam auch das Sorgerecht für unheimlich. Dieser Ort blieb jedoch ein isolierter Besitz, umgeben von den Landkreis Ravensberg. Nach dem Tod von Widukind von Rheda während der Dritter Kreuzzug er kam in seinen Besitz Ruhm Rheda. Diese Herrschaft war für die Herren von Lippe strategisch interessant, weil sie zwischen den Besitzungen um Lippstadt und denen um Falkenburg und Lemgo lag. Der gestiegene Status der Herren von Lippe wird durch die Weihe an Bischof von Utrecht des Sohnes von Bernhard II Otto 1216 und von seinem Sohn Gerard bis um Erzbischof von Bremen 1219.
Die Besitzungen um Lemgo wurden im Laufe des 13. Jahrhunderts mit Unterstützung der Bischof von Paderborn, der in der Regel von 1228 bis 1341 zur Familie der Herren von Lippe gehörte. Der Hauptbeitrag zur Vermögenskonsolidierung Bernhard III. von Lippe, der von 1230 bis 1265 regierte. Er gründete neue Städte in der Umgebung wie Horn (vor 1248), Blomberg (vor 1255) und Detmold (vor 1265). Von den Städten war Lemgo als Mitglied der Hanse das wirtschaftlich wichtigste. Zum Schutz wurde die Burg in der Nähe der Stadt gebaut Bremse gebaut. Horn, Blomberg und Detmold waren kleinere Festungsstädte von besonderer strategischer Bedeutung aufgrund ihrer Lage an wichtigen Handelswegen. Von 1265 bis 1273 wurde der Besitz auf zwei Brüder aufgeteilt: Hermann III. regierte in Lippstadt und Bernhard IV. in den Ländern östlich des Teutoburger Waldes. Hermann III. starb ohne Nachkommen, so dass alle Besitztümer wieder vereint waren.
1323 wurde die Herrlichkeit glory Warenholz nördlich von Lemgo, verbindet Lippe mit einer Hauptverkehrsader, dem River de rivier Weser. Im selben Jahr begannen die Herren von Lippe mit der Inbesitznahme der Kreis Schwalenberg. Bis 1365 gelang es ihnen, herrschaftliche Rechte für drei Viertel der Grafschaft zu erlangen. Die Herrschaft über die Ämter Schwalenberg, Oldenburg und Stoppelberg sie mussten jedoch mit dem teilen Bischof von Paderborn.
Von 1344 bis 1365 wurde der Besitz wieder auf zwei Brüder aufgeteilt, wobei Otto das Gebiet um Lemgo und Falkenburg und Bernhard V. das Gebiet um Lippstadt und die Herrschaft Rheda erhielt. Nach dem Tod von Bernhard V. beanspruchte Simon III. den Besitz von Bernhard V. Schwiegersohn Earl Otto VI. von Tecklenburg besetzte jedoch mit Unterstützung von Bernhards Witwe Lippstadt und Rheda. Simon III. konnte Rheda nicht erobern, daher wurde die Herrschaft fortan damit verbunden Landkreis Tecklenburg. Erst 1491 gab Lippe seine Ansprüche an Rheda zur Zahlung auf. 1376 wurde die Hälfte von Lippstadt verpfändet, um die Schlacht bei Tecklenburg zu finanzieren Landkreis Mark.
Die Einführung des Majorat 1368 musste die Teilung der Herrschaft innerhalb der Familie beendet werden. Zwischen 1400 und 1405 kam es Kreis Sternberg, 1240 aus der Grafschaft Schwalenberg abgespalten, aus dem Besitz der Grafen von Schaumburg als Pfandrecht im Besitz der Herren von Lippe. Da die Immobilie nie eingelöst wurde, ging dieser Bereich um die Schloss Sternberg östlich von Lemgo, mit den wichtigsten Orten Barntrup, Bösingfeld und alverdis, gehören zu Lippe. Auch die spätere Stadt Bad Salzuflen gehörte zu Sternberg. Zur gleichen Zeit versuchte Lippe erfolglos die Grafschaft Everstein, die südlich an der Weser lag Hameln leg, nimm deine Hände auf. Aufgrund der hohen Kosten eines Krieges mit den Herzögen von Braunschweig-Lüneburg wurde das Büro im Jahr 1409 unheimlich dazu verpflichtet Landkreis Ravensberg und Quernheim zum Fürstbistum Minden. Beide Liegenschaften wurden nicht mehr eingelöst und gingen somit an Lippe verloren.
Nach dem Soester Fehde (1444-1449), in dem das Gebiet von Truppen der geplündert wurde Erzbischof von Köln, der zuvor verpfändete Teil von Lippstadt, kam durch Verkauf endgültig an die Markgrafschaft. Lippstadt wurde a Eigentumswohnung. 1449 wurde der Landgraf von Hessen als Lehnsherr über einen Teil des Gebietes anerkannt und gewann damit Lippes Unterstützung gegen Ansprüche anderer Herren. Die Stadt Lügde südöstlich von Lippe wurde 1494 von den Fürstbistum Paderborn, ging aber 1522 an die verloren Kreis Spiegelberg. Mit der Teilung in Kreitsen im Jahr 1500 wurde Lippe zu einem der Niederrhein-Westfalen Kreits klassifiziert.
Simon V nannte sich 1528 Graf von Lippe, wahrscheinlich aufgrund des Besitzes der meisten ehemaligen Kreis Schwalenberg. 1529 wurden die Herren von Lippe in den Grafenstand erhoben, wodurch die Herrlichkeit von Lippe zum Kreis Lippe wurde.[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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