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Herman Divendal | ||||
Herman Divendal schreibt sein Tagebuch (1974) | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Herman Lodewijk Maria Divendal | |||
| Geboren | 5. Februar1914 | |||
| Geburtsort | Amsterdam | |||
| Verstorben | 4. Juni1992 | |||
| Ort des Todes | Heemstede | |||
| Land | ||||
| Beruf | SchriftstellerKatholischer Publizist | |||
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Herman Lodewijk Maria Divendal (Amsterdam, 5. Februar1914 – Heemstede, 4. Juni1992) war mal NiederländischSchriftsteller und katholischer Publizist.
Biografie
Herman war der Älteste aus einer Amsterdamer Arbeiterfamilie (Vater Schuhmacher und Küster von Pfarrkirche "Die Liebe"). Er fühlte sich nach zwei Jahren Handwerksschule mehr dazu aufgerufen Priestertum und begann das Studium dafür an der Kleines SeminarHageveld in Heemstede. Nach zwei weiteren Jahren Philosophie an der großes Seminar zu Kriegsmon er schied 1936 aus. Die Außenwelt lockte mehr als ein zölibatäres Leben als Priester; er blieb seinem Glauben treu. Er entschied sich, im Dienste des Katholizismus zu schreiben. Er veröffentlichte bald Artikel in Das neue Jahrhundert (bearbeitet von Jan Engelmann), er schrieb auch Lieder für Kolpingjongeren und die Joseph-Gefährten seiner Pfarrkirche De Liefde in Amsterdam. Darsteller Anton Sweers, Gründer und Direktor von Ons Leekenspel, verlieh ihm mit einem eingereichten Theaterstück für katholische Jugend den ersten Preis und verschaffte ihm seinen ersten Job als Redakteur für seine Zeitschrift Spelewei. An einem Landtag 1939 für Führer und Führer von Kolping und Der Gral er lernte Henriëtte Belinfante (Jet) kennen, die er 1940 heiratete und eine Familie mit zwölf Kindern aufzog.
1937 wurde Divendal vom Priester Mr. Fons Diepenbrock (Cousin des Komponisten) „vorläufig ohne Gewissheit“ als Sekretär des Katholische Aktion / Handeln für Gott; 1964 wurde er Direktor, bis das Büro 1973 geschlossen wurde. 1966 wurde Divendal von einem Priester-Soziologen ernannt Walter Goddijn in das Personal der Pastoralinstitut der Niederländischen Kirchenprovinz (KLEINER FINGER). Zwischen 1965-1972 kümmerte er sich um die Pastoraler Leitfaden, eine Loseblatt-Enzyklopädie in fünf Bänden, zum Nutzen kirchlicher Erneuerer auf diesem Gebiet. Für die Dauer der Niederländischer Pastoralrat Herman Divendal wurde zum Pressesprecher dieses Rates in Noordwijkerhout ernannt. Der Höhepunkt seiner journalistischen Karriere.
Als „Laie“ hat Herman Divendal seinen Glauben an die Kirche Christi in zahllosen Aktionen und Veröffentlichungen auf eigene Initiative oder auf Wunsch des Kardinals- und Bischofskollegiums verbreitet, dabei aber stets den Grundsatz des unabhängigen Journalismus beibehalten. Diese Unabhängigkeit wurde ihm nach der Ernennung zweier konservativer Bischöfe durch Rom (mgr. Simonis 1970, mgr. Gijsen 1972), die die Kirchenerneuerung stark bremste. Von da an verlangten sie eine vorherige Einsichtnahme in die Texte von Divendal. Herman lehnte ab („Ich diene nur einem Herrn“) und sein Amt der Aktion „Für Gott“ erhielt keinen Auftrag mehr: ein stiller Staatsstreich mit anschließender Liquidation. Divendal verfasste ein Weißbuch über die Ereignisse, nahm einige Schreibjobs an und übersetzte zwei Bücher, führte ein Tagebuch und legte zwischen 1972 und 1974 alle seine (kirchlichen) Funktionen nieder. 1974 die Liquidation der Aktion Für Gott eine Tatsache und das gesamte Archiv, einschließlich dieses Tagebuchs, wurde an die Katholisches Dokumentationszentrum (KDC) in Nimwegen.
1975 wurde Divendal zum Übergangsdirektor der Ausbildungsschule des Haarlemer Krankenhauses ernannt Maria-Stiftung; eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung 1979 innehatte. Herman starb 1992 an den Folgen einer Gehirnblutung.
Zusatzfunktionen
Aus seiner Tätigkeit als Sekretär und späterer Leiter der Kampagne „Voor God“ bekleidete Herman für kurze oder längere Zeit verschiedene zusätzliche Positionen:
- Chefredakteur Sursum Corda, Gemeindemagazin der Diözese Haarlem
- Vorstandsmitglied St. Willibrordus Verein
- Vorstandsmitglied der Katholischen Bibelstiftung für die erste niederländische Bibelübersetzung direkt aus dem Hebräischen
- Mitglied (als einziger Laie) des Couturierkring Haarlem zur Beratung mit Katholiken und Protestanten
- Schreiben des Mitgliedsrates für Israel zur Konsultation zwischen Christen und Juden overleg
- Chefredakteur Eltern und Schule
- Vorstandsvorsitzender der Stiftung Werkenrodede
Veröffentlichungen
Bücher
- Herzen und Masken – Roman (1951, herausgegeben von Hofboekerij, Schlüsselroman)
- Blumen aus dem Garten Jesu (1946, Hrsg. Elwa, über die Symbolik des biblischen Polanten, mit Abziehbildern)
- Die Kirche Christi (1961, Hrsg. Desclé de Brouwer/ Aktion für Gott),
- Mit Leib und Seele (1963, Jubiläumsbuch Eigenverlag Schwestern Augustinessen, Heemstede)
übersetzte Bücher
- Posten für das Priesterseminar (Cath. de Hueck, Hrsg. De Forel, 1952)
- Post für Schwestern (Cath. de Hueck, Hrsg. De Forel, 1954)
- Liebe, Freiheit, Wahrheit (George, B. Bruch, aus dem Englischen, Die Fackel, 1974)
bearbeitete Bücher
- Der katholische Glaube (Prof. Dr. Ign. Klug, aus dem Deutschen, 1941)
- Du und ich (Du und Ich, E. Aschenbrenner, aus dem Deutschen, Hrsg. Zonnewende, Kortrijk, 194..)
- Biblia Sacra, Rekordbibel (aus dem Deutschen, Hrsg. Urbi et Orbi, Amsterdam 1949)
- Wörterbuch der biblischen Symbole (aus dem Deutschen, Kath. Bible Foundation, 1975)
Artikel
in Zeitschriften
Herman Divendal schrieb unter anderem für folgende Magazine:
- Das neue Jahrhundert (1936-1937)
- Bauen (1936-1939)
- St. Gregory's Leaf (1937-1938)
- Spelewei (1937-'52)
- Actio Catholica (1937-1956)
- Sursum Corda (1946-1963)
- Analekten der Diözese Haarlem (1956 und 1963)
- St. Willibrord-Apostolat (1960-1961)
- Die Trompete (zwischen 1952-1956)
- Eltern und Schule (1961-1965)
- Christus und Israel (1962-1969)
- G3 (1958)
- De Mast (Mary Foundation Haarlem 1975-1979), Special: „Tag von gestern“ über die Geschichte der Mary Foundation (1979)
- Verbum (Wichtige Symbole in der Welt der Bibel, HKI, 1976)
in Büchern, unter anderem
- für den Fonds der Hrsg. Ons Leekenspel, darunter: viele Liedtexte, Essays, Heiligengeschichten, Kirchenfeste, das große Familienbuch (zwischen 1937-1955)
- letztes Kapitel in Der Rat in Kürze (veröffentlicht: Romen&zonen 1966)
- Pastoralrat für Öffentlichkeitsarbeit (1970, PINK)
Broschüren
unter anderem
- Die schmale Buchreihe (erschienen Kinheim Heiloo /KA 1946-'56)
- Idil, Katholische Leseeinrichtung (Jubiläumsausgabe Stichting Idil, 1950)
- Pro Deo (25 Jahre Aktion „Für Gott“, 1961)
- AO-Serie, Nr.1414 'Roige Kerk' (St. Ivio 1972)
Zeitschriften
- De Hoeksteen (veröffentlichte Aktion „Voor God“ / Postfach 2 Heemstede, 1956–'65)
- Vademecum: der pastorale Leitfaden (Aktion "Für Gott", 1966-1972)
Quellen
- Familienarchiv von Herman Divendal
- Katholisches Dokumentationszentrum Nijmegen (KDC)
- Professor Doktor. Jan Jacobs: Herman Divendal 1914-1992 aus: Deshalb katholisch – Entwurf um einen Wendepunkt (Hrsg. Valkhofpers, 2004)
- Lidwien-Divendal: Wo wird es landen? - Herman Divendal 1914-1992, Schriftsteller und katholischer Publizist Triptychon: Biographie / Anthologie / Bibliographie (herausgegeben von Archaeological Divendal, 2014).