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Hermann Minner | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | 26. September 1924 | |||
| Verstorben | 28. August 1981 | |||
| Geburtsland | Belgien | |||
| Beruf(e) | Maler | |||
| RKD-Profil | ||||
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Hermann Minner (Ninove, 26. September1924 - Dort, 28. August1981) war ein belgischer Maler, Aquarellist, Pastelist und Zeichner.[1]
Lebenszyklus
Minner wurde an der Akademie von Aalst und während der Kriegsjahre in Aalst ausgebildet Lukas in Brüssel. Anschließend machte er eine Lehre bei dem Ninoof-Maler Maurits Van Saene.[2] Minner schafft Figuren, Akte und Mutter-Kind-Kompositionen. Sein Werk ist dem Expressionismus zugewandt, aber auch Modigliani, Picasso, Toulouse-Lautrec und Chagall werfen ihre Schatten auf seine Bilder.
Was in seinem Stil vorherrscht, ist der Animismus mit seinen weichen, gedämpften Licht- und Farbeffekten und seine Vorliebe für Motive aus dem Spektakel des Alltags. Minner geht sparsam mit Farbe um und malt scheinbar technisch einfach. Doch wer lange genug hinschaut, entdeckt in den Farbbereichen unterschiedliche Schattierungen – oft in Rot, mit allen möglichen Nuancen zwischen Terrakotta und Lila. Hinzu kommen eine saubere Zeichnung und ein großartiges Kompositionsgefühl, und Sie haben alle Zutaten, die ihn zu einem virtuosen Künstler machen. In seinen Porträts und Szenen steht oft der Mensch im Mittelpunkt, „der freie Mann, der ohne Anspruch genießt“.
Er lebte als Einzelgänger und Bohemien. 1952 gewann er den Großer Preis von Rom, eine Auszeichnung des Kultusministeriums für Künstler und Architekten unter 35 Jahren. Der Preis beinhaltet eine Studienreise nach Rom.
Er lebte fünf Jahre in Italien und Südfrankreich, fertigte Fresken an und lebte vom Erlös der Gemälde, die er an Touristen verkaufte. Er war ein Penner, der das volle Leben wählte, ohne Kompromisse.
Minner starb in seiner Heimatstadt wenige Wochen vor seinem 57. Maurits van Saene, sein fünf Jahre älterer Mitbürger und Lehrer, bezeugte in einem Memoriam über ihn: „Herman war auf dem Gebiet der Technik unübertroffen. Ich zähle ihn zu den besten Porträtmalern unserer Zeit. Er war auch ein sehr intellektueller Mann, ein guter und treuer Freund. Durch sein Oeuvre zieht sich eine einzige Linie: der gleiche Stil, immer die gleiche Nervosität, auch die gleiche Virtuosität.“ Er ist auf dem städtischen Friedhof begraben Denderwindeke wo sein Grab leider unauffindbar ist.
Preise
- Großer Preis von Rom (Belgien) 1952.
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |