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Hohner Musikinstrumente GmbH & Co. KG ist ein Deutsche Hersteller von Musikinstrumente im Trossingen. Das Unternehmen war 26. Juli1857 gegründet als Mundharmonika Fabrik von Matthias Hohner (1833-1902), der eine Ausbildung zum Uhrmacher machte. Um 1866 begann Hohner seine Mundharmonikas an die Vereinigte Staaten zu exportieren und wurde schnell zu einem wichtigen Absatzgebiet. Ab 1880 erfolgte die Umstellung auf maschinelle Fertigung. 1900 übergab Hohner das Unternehmen an seine fünf Söhne. Hohner hatte im ersten Halbjahr den größten Geschäftserfolg zwanzigstes Jahrhundert und hatte 1938 fast fünftausend Beschäftigte. 1986 schied der letzte Hohner, ein Urenkel des Firmengründers, aus dem Unternehmen aus.
Das Unternehmen ist vor allem für seine Mundharmonikas bekannt und Akkordeons, aber auch Fabrikate von 1948 Saxophone (bis 1972), ab 1958 Melodikas und ab 1962 Recorder und der Klavier (bis Anfang der 80er Jahre), ab 1966 die clavinet (bis 1982) und darüber hinaus Gitarren, sogar Computers (1968-1976). Nach den 1970er Jahren konnte das Unternehmen nicht mehr mithalten, da es keine eigene Entwicklungsabteilung hatte. Hohner begann daher, die Produkte anderer unter eigenem Namen zu lizenzieren und lieferte so unter anderem die Headless-Gitarren von Ned Steinberger.
Zwischen 1993 und 1995 wurde die Produktion teilweise nach Tschechien und teilweise in ein Gewerbegebiet am Stadtrand von Trossingen. Die historischen Firmengebäude im Zentrum von Trossingen wurden abgerissen. 1997 wurde die Produktion von Akkordeons und Mundharmonikas teilweise eingestellt China gerührt.
Im Dezember 2004 die Premiere von Hohner - das Musical.
Im Trossingen ist der Deutsches Harmonika-Museum gegründet mit einer Sammlung von 25.000 Mundharmonikas und 500 Akkordeons. Ein Großteil der Kollektion ist mit der Marke Hohner verbunden.
Literatur
- Hartmut Berghoff Zwischen Kleinstadt und Weltmarkt: Hohner und die Harmonika 1857-1961 (1997) ISBN 3-506-70785-X
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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