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Hommersum
Hommersum
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Hommersum (Nordrhein-Westfalen)
Hommersum
Ort
ZustandFlagge des deutschen Bundeslandes Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen
KreisStock
Gemeindegoch
Koordinaten51° 41′ N, 6° 2′ O
Allgemeines
Oberfläche6,52 km²
Einwohner(30-06-2016[1])502
(77 Einwohner/km²)
Höhe12 m
Andere
Postleitzahl47574
Vorwahl02827
Portal  Portalsymbol  Deutschland
Dorfansicht mit der Kirche in Hommersum, 1746

Hommersum (Niederländisch: Hommersum) ist ein Dorf in der DeutscheZustandNordrhein-Westfalen, liegt in den Kreis Kleve. Das Dorf gehört seit dem 1. Juli 1969 zur Stadt goch. Am 30. Juni 2016 hatte Hommersum 502 Einwohner.[1]

Geschichte

Das Dorf Hommersum ist eines der frühen fränkisch Siedlungen in der Umgebung von Nieren und kendel. Die sehr guten, hochgelegenen Böden im Bereich der Einmündung des Nieren und der kendel waren in den frühesten Zeiten ein idealer Ort für Siedlungen. Zahlreiche archäologische Funde wie Urnen, Grabbeigaben, Stein- und Bronzeäxte und andere Artefakte bestätigen dies.

Weitere Zeugnisse der frühen Dorfgründung sind einige prähistorische Hügel, darunter die in unmittelbarer Nähe der Pfarrkirche und auf der Niersbocht beim Wasserschloss Haus Ham, das um 1790 abgerissen wurde. Der Hügel der Kirche wurde 1850 entfernt. Nach einer zeitgenössischen Beschreibung von Dr. Bergrath raus goch, dieser Hügel am Fuß hatte einen Durchmesser von ca. 45 m und eine Höhe von ca. 12 m Der Hügel an der Niers ist noch in gutem Zustand. Bis zur Verlängerung der BundeswehrDepot im Jahr 1970 gab es am Ufer des Nieren gegenüber dem Hügel noch umfangreiche Erdverstärkungen und Wälle aus der Römerzeit (Ausgrabungen von Pastor V. Huyskens um 1870). Ein Römer meine Art, deren Trasse noch weitgehend erhalten ist, verlief von Ost nach West durch das Gemeindegebiet und überquerte den Stak kendel ungefähr durch a furt (furt) auf dem Hof ​​IJshövel, kurz vor dem Zusammenfluss mit dem Nieren. Von dort führte er entlang der Nieren zu Gennep und weiter entlang der Gittergewebe zum Römerlager at mook.

Die allgemein günstige Lage des Dorfes am Wasser hat in den letzten Jahrhunderten zu großen Hochwasserproblemen geführt, insbesondere wenn das Hochwasser des of Gittergewebe im Nieren und kendel selbst angetrieben. Gefährliche Situationen und große Folgeschäden waren dann vorprogrammiert. Die Hochwasserjahre 1882, 1926, 1993 und 1995 sind in Hommersum eine schlechte Erinnerung.

Die Pfarrkirche St. Peter

In einer Kopie im Staatsarchiv in Luxemburg es heißt, dass ein gewisser Adelard zur Kirche St. Peter in Rindern im Februar 751 Immobilien in Kellen und Finnelar (= Viller; Ortsteil Hommersum) gestiftet. Gründung der Pfarrkirche St Peter in Hommersum geht vermutlich auf etwa 720 zurück, die Zeit, in der Willibrordus in Rindern gearbeitet (739). Die Kirche hier wurde als „eigene Kirche“ auf dem Gelände des alten Frankenhofes in Humbersheim (später Hommersom-Hommersum) errichtet, dem bedeutendsten Gutshof der fränkischen Mark hier. Diese erste Kirche war wahrscheinlich eine Holzkonstruktion. Die umfangreichen Ausgrabungen und archäologischen Untersuchungen, die das Amt für Denkmalpflege im April 1986 in der Kirche durchgeführt hat, sind noch nicht offiziell abgeschlossen und können neue Einblicke in die Anfänge dieser Kirche geben.

Am 30. September 1118 spendete Earl Gerhard van Geldern und Wassenberg die Kirche Humbersheim als Schenkung an das Kloster Wassenberg. Offenbar wurde diese Schenkung später zurückgezogen, denn kurz nach 1200 finden wir die Herren von Reifferscheid und Malberg van Gelderse gilt als Lehnsherr des Hommersumer Hofes und die damit verbundenen Patronatsrechte über die Kirche. Am 3. August 1291 verkaufte Herr Johann von Malberg-Reiferscheid mit Erlaubnis des Herzogs den Hof und das kanonische Patronatsrecht an die Abtei Gräfenthal Biene Asperden. Dieser Rechtsstatus wurde beibehalten, bis Napoleon löste das Kloster 1802 auf. Die alte romanische Dorfkirche aus dem 12. Jahrhundert wurde 1894 abgerissen und durch eine gotisch neues Gebäude. Nur der um 1460 erbaute gotische Chor ist erhalten geblieben.

Die St. Antonius-Kapelle, vermutlich im 13. Jahrhundert von den Herren von Ham erbaut, in Viller, das 1469 erstmals urkundlich erwähnt wurde, erschien im Juli 1812 in der Napoleonische Zeit, abgerissen. Die gut erhaltene Statue des Hl. Antonius aus dieser Kapelle befindet sich heute in der Hommersumer Kirche.

Bis 1332 gehörte die Kapelle von Hassum bis zur Pfarrei Hommersum. Kessel und wahrscheinlich auch in der Anfangszeit Asperden sind weitere Tochtergemeinden von Hommersum. Bis zum 22. November 2015 hatte Hommersum eine eigenständige Pfarrei. Am 22. November 2015 haben sich die sechs Pfarreien der Pfarrei Gocher-Land zur Pfarrei St. Martinus GocherLand zusammengeschlossen. Zur Zeit gibt es noch jeden Sonntag einen heilige Messe Platz in der St. Petruskerk von Hommersum.

Die politische Lage

Bis 1473 gehörte die Stadt zu goch und das Onderamt Goch (ungefähr das Gebiet der späteren Amt Asperden) Politik an die Herzogtum Geldern. In diesem Jahr schloss sich dieser Bereich der Herzogtum Kleve.

Hommersum war seit 1609 Teil des Kleefse Amtes Asperden. Aus diesem Archiv ist bekannt, dass es 1787 185 Einwohner gab. Dazu kommt der Weiler Viller mit dem Haus Ham mit weiteren 51 Einwohnern. Weitere Weiler sind Moel, Retüt, Loohide, Sporen und Böntum.

Die Archive zeigen, dass Hommersum langsam wächst. Das Dorf hatte 1801 220, 1802 263, 1803 261[2], 1821 348, 1881 374, 1855 438[3], 1892 408[4], 1925 458 und 1999 459 Einwohner.

Die französischen Revolutionstruppen besetzten das Dorf 1794 und wurden erst 1814 daraus vertrieben.

Nach dem Herbst Napoleon und der Wiener Kongress es wurde beschlossen, dass Preußen darf den Versand von Maas nicht beeinflussen. Mit „einem Kanonenschuss“ (800 Rheinische Ruten, ca. 3.000 m) Menschen haben geschaut, wie weit Preußen des Gittergewebe musste lokalisiert und die Grenze auf etwa 3.000 Meter nach Osten verlegt werden. In der Vergangenheit war die Grenze zu Die Niederlande hier die Gittergewebe und gehört Gennep, Ottersum und Berge zum Beispiel im bij Herzogtum Kleve. Die Grenze verläuft nun direkt gegen das Dorfzentrum; Damals verlor das Dorf Hommersum etwa ein Viertel seiner Fläche an die Vereinigtes Königreich der Niederlande.

Seit Jahrhunderten die Haupttätigkeit der Bewohner Landwirtschaft und Viehzucht.

Entwicklung während und nach dem Zweiten Weltkrieg

In der Endphase des Zweiter Weltkrieg Hommersum wurde monatelang von der alliierten Artillerie von der anderen Seite des Flusses beschossen Gittergewebe; ab Mitte Februar 1945 ging die Front mitten durch das Dorf. Entsprechend waren die Kriegsschäden und der Wiederaufbau dauerte viele Jahre, zumal die Bewohner nach Kriegsende fast acht Monate lang aus ihren Häusern vertrieben wurden, weil die Besatzer ein Sperrgebiet entlang der Grenze errichteten. Außerdem verloren viele Bauern ihr gesamtes Land auf der niederländischen Seite der Grenze, dem sogenannten „Trakt Land“. Ein weiterer Nachteil war seit jeher die geografisch abgelegene Lage und der allmähliche Niedergang der Landwirtschaft, die das Dorfleben über Jahrhunderte prägte. Heutzutage gibt es beispielsweise keinen einzigen „Milchkuhbauer“ mehr im Dorf.

Ab 1970 wurde der Bau und die anschließende Inbetriebnahme der Bundeswehr-Depot auf dem Gelände des ehemaligen Hauses Ham im Großwerk Niersbocht und Brot für einige ehemalige Bauern. Es BundeswehrDepot war im Besitz von Gebr. Siebers Tiefbau GmbH und die Landwirte der KLEE-Gruppe.[5] Die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer ist jedoch immer noch gezwungen zu arbeiten, da Pendler außerhalb von Hommersum zu arbeiten.

Der Bau des A57 (A77) mit dem im Oktober 1986 in Betrieb genommenen Grenzzollamt brachte eine große Veränderung. Diese gute Erreichbarkeit der Gemeinde kommt auch viel Pendler zum besseren. Das Zollamt mit seinen Spediteure und Umschlagsanlagen, auch vorübergehend eine Reihe von Arbeitsplätzen geschaffen, die leider durch die Büroschließung aufgrund der Schengener Abkommen. Der Bau der Autobahn wurde begleitet von a Flurbereinigung, die einerseits die über Jahrhunderte gewachsenen Strukturen gründlich zerstörte; auf der anderen Seite erhielten die Bauern verwandte Stücke Ackerland und der Dorfgemeinschaft ein neues Netz kleinerer Straßen.

Die Erschließung eines Neubaugebietes auf der Ostseite des Dorfes bot den Jugendlichen schließlich die Möglichkeit, im eigenen Dorf ein Haus oder eine Wohnung zu bauen, was für die Sicherung der Vielfalt des dörflichen Lebens von großer Bedeutung ist. Mehrere haben sich auch entschieden Niederländer in diesem Neubaugebiet ein eigenes Haus zu bauen.

Natur und Tourismus

Das Dorf Hommersum liegt gleich gegenüber der NiederländischRand im Dorf Ottersum. Im Dorf sind beide Fluss das Nieren als Nebenfluss der kendel. Da sich beide Flüsse besonders gut zum Üben der Kanusport sind vor allem in den Sommermonaten viele Touristen im Dorf präsent. Auch viele Radfahrer und andere Radfahrer den Weg nach Hommersum finden.

Ein weiteres Highlight in der Landschaft ist die Venn, ein 1 km langer alter Wasserbach, der aus Kessel mündet beim Klockenhof in die Niers. An den Ufern dieses weitgehend unverschmutzten, fischreichen Gewässers findet sich eine sehr artenreiche Pflanzenwelt. Auch die Vogelwelt findet hier einen ungestörten Lebensraum; Neben einer Vielzahl von Wasservogelarten singt hier im Frühjahr die Nachtigall und auch der Eisvogel brütet hier regelmäßig.

Die Nähe Reichswald Auf über 4.000 Hektar ist es ein nahezu grenzenloses Erholungsparadies für Erholungssuchende. Auch die Holländer Maasduinen mit seiner weitläufigen Hochmoore und Heide steht direkt vor der Tür.

Verbände

Das gesellschaftliche Leben war im Dorf schon immer sehr wichtig; dies spiegelt sich in der Feier des Dorffestes, aber noch mehr in der Organisation des Erntedankfestes wider. Ein besonderes Highlight war der Jubiläumszug des Erntedankfestes 1996, als der Umzug zum 50. Mal mit vielen schön geschmückten Wagen durch das Dorf fuhr. Die folkloristischen Darbietungen im Anschluss an die Parade ziehen jedes Jahr Hunderte von Gästen aus der Umgebung an. Die Organisation dieser Veranstaltung liegt in den Händen des sehr aktiven Heimat- und Verschönerungsvereins.

Weitere Dorfvereine und Gruppen sind:

  • Freiwillige Feuerwehr
  • Heimat- und Verschönerungsverein Hommersum
  • Angelverein: Angelsportverein Humbert Hommersum
  • Jugendverband: Katholische Landjugendbewegung; KLJB Hommersum
  • Gilde: St. Petrigilde (gegründet 1647)
  • Gilde: St. Antonius-Gilde (gegründet 1656)
  • Chor: Cäcilien-Kirchenchor
  • Schützenverein: Schießclub Hommersum Jugendleitung
  • Trägerverein Alte Schule Hommersum
  • Treckerfreunde Hommersum Kessel e.V
  • Angelverein: „Humbertus“
  • Fußball-, Rad- und Freizeitsportverein: DJK SG Hommersum-Hassum 1947 e.V.
  • Frauenunion: Katholische Frauengemeinschaft (Kfd) Hommersum
  • Frauenverband: Rheinische Landfrauen Hommersum
  • Betriebsrat (katholisch): KAB Asperden - Hassum - Hommersum

Grenzüberschreitung

Kendelbrücke für Fahrrad und Fußgänger

Im Mai 1991 wurde die Sperrung des Grenzübergangs an der Kendelbrücke (Veedijk-Huyskensstraße) bei der Gaststätte Evers eröffnet. Im September 1991 wurde sie wegen Einsturzgefahr wieder geschlossen, da auch Autos und andere schwere Fahrzeuge die Strecke benutzten. Als Notlösung haben die Stadt Goch und die Nachbargemeinde Gennep einen alternativen Grenzübergang erdacht; die Schranke Mortelweg/Kamperweg wurde wieder geöffnet. Dieser Grenzübergang wurde jedoch Mitte 2013 ohne Rücksprache wegen des starken motorisierten Verkehrs, der den Grenzübergang nutzte, wieder geschlossen. Der motorisierte Verkehr aus Hommersum und Gennep muss ca. 8 km Umwege über die Grenze fahren.[6] Radfahrer und Wanderer können die Grenze über die erneuerte Kendebrug überqueren. Am 9. Oktober 2012 wird die neue Brücke über den kendel eröffnet vom Bürgermeister von Gennep, Mr. P.J.H.M. der König und der Bürgermeister von goch, Karl-Heinz-Otto. Genau dort, wo die German Line vor vielen Jahren sprach kendel ging, man kann jetzt de kendel zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren. Die 21 Meter lange und 38.000 Euro teure Brücke war der letzte fehlende Teil der Rad- und Fußgängerroute entlang der ehemaligen Bahntrasse zwischen boxtel und Wesel.[7][8][9] Seit der Schließung des Grenzübergangs Mortelweg/Kamperweg Mitte 2013 wird über mögliche Grenzübergänge diskutiert. Am 27. August 2019 veranstaltete der Heimat- und Verschönerungsverein Hommersum eine Informationsveranstaltung, um die Möglichkeiten einer Grenzöffnung zu diskutieren.[10]

Wissenswertes

Kindergarten St. Peter, Küsterkamp 19 Hommersum
  • Im Jahr 2018 existierte das Dorf mehr als 900 Jahre.[11] Deshalb feierte das ganze Dorf vom 13. bis 20. Mai 2018 eine Jubiläums-Festwoche, die ganz im Zeichen von „Gestern und Heute für Morgen“ stand.
  • Am 31. März 1946 kommt es zu einer Vereinbarung über den Beginn einer katholisch Schule. Da der Raum in der Gaststätte Janssen für den Schulunterricht zu klein ist, entschied man sich, den Raum der ehemaligen Kapelle in der Gaststätte Evers zu nutzen. Es stehen zwei getrennte Schulklassen zur Verfügung. Im Dezember 1949 wird eine neue Schule eröffnet. 1965 wird die Schule erweitert. Die Schule wird „Katholische Volksschule Peter“ heißen. Am 29. Juni 1965 wird die erweiterte und sanierte St. Petersschule eingeweiht. Die letzte Unterrichtsstunde findet am 26.06.1968 in der Hommersumer Schule statt. Ab sofort müssen die Kinder von Hommersum in die Schule gehen Hassum und goch. Im September 1969 wurde die ehemalige Schule in Kindergarten (Kindergarten). 2013 wurde die Verwaltung des alten Schulgebäudes von der Stadt Goch an den Trägerverein „Alte Schule Hommersum“ übertragen. Der Verein kümmert sich um den Erhalt und die Bewirtschaftung des alten Schulgebäudes. Noch heute befindet sich im Gebäude der Kindergarten St. Peter. Die Sporthalle wird auch an verschiedene Vereine wie den Schießclub Hommersum und die DJK SG Hommersum-Hassum 1947 e.V. vermietet.
  • Am 1. Juni 2015 veröffentlichte Franz Urselmans das Buch „Hommersumer Frugger“. Ein 392 Seiten starkes Buch zur Dorf-, Schul- und Kirchengeschichte in chronologischer Abhandlung von 1800 bis 2012.[12]
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